Das britische Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2 von Cunard sieht sich zu Beginn ihrer aktuellen Reise mit technischen Schwierigkeiten konfrontiert, die eine unvermeidliche Routenänderung notwendig machen. Aufgrund eines Schadens an einer der vier Azipod-Propellergondeln musste der für den 17. November 2025 geplante Anlauf im Kreuzfahrthafen Hamburg abgesagt werden. Stattdessen wird die Cunard-Königin ersatzweise Bremerhaven anlaufen.
Die betroffenen Gäste der 12-tägigen Route „Norwegen und Nordlichter“ (7. bis 19. November 2025 ab/bis Southampton) wurden von der Reederei Cunard über die Modifikationen informiert. Obwohl die genauen Auswirkungen des Antriebsschadens auf die maximale Fahrtgeschwindigkeit und die Manövrierfähigkeit des Oceanliners nicht im Detail bekannt gegeben wurden, arbeitet die Reederei intensiv an der Behebung der technischen Probleme. Die Durchführung der aktuellen Reise ist trotz der Einschränkungen mit bestimmten Anpassungen gesichert.
Logistische Herausforderung und Konsequenzen für die Route
Bereits am Abreisetag, dem 7. November 2025, kam es in Southampton zu ersten Verzögerungen beim Anlegen des Schiffes, was eine Verschiebung der Check-In-Zeiten für die Passagiere zur Folge hatte. Die Notwendigkeit der Routenänderung ist vor allem auf die Einhaltung des straffen Fahrplans zurückzuführen. Da die Queen Mary 2 für die Überfahrt aus Norwegen zusätzliche Zeit benötigt und eine pünktliche Ankunft am Montag, dem 17. November, in Hamburg nicht mehr garantiert werden konnte, musste Cunard den Anlauf verlegen.
Der ursprüngliche Reiseverlauf sah den deutschen Stopp als Teil der Passage von Norwegen zurück nach Southampton vor, einschließlich einer wichtigen Operation: dem Teilpassagierwechsel für ein- und ausschiffende Gäste.
Der ursprüngliche Verlauf (Southampton – Seetag – Trondheim – Tromsø – Ålesund – Seetag – Hamburg – Seetag – Southampton) wird nun wie folgt angepasst:
- Neuer Hafen: Statt Hamburg wird die Queen Mary 2 am 17. November Bremerhaven ansteuern.
- Norwegen-Planung: Die norwegischen Häfen Trondheim (Ankunft am Montag), Tromsø im Norden des Landes und Ålesund an der Westküste sollen weiterhin planmäßig angelaufen werden. Die Reise ist somit weitestgehend fokussiert auf die Natur- und Küstenerlebnisse in Norwegen.
Bremerhaven freut sich über seltenen Gast
Die Entscheidung, nach Bremerhaven auszuweichen, ist eine außergewöhnliche Abweichung von der üblichen Praxis. Hamburg ist normalerweise der einzige deutsche Hafen, der von dem prestigeträchtigen Schiff regelmäßig angelaufen wird. Dort legt die Queen Mary 2 an den modernen Kreuzfahrtterminals in der Regel mehrmals im Jahr an und zieht stets Tausende von Schaulustigen an.
Für die Stadt Bremerhaven bedeutet der Anlauf der Cunard Queen am 17. November 2025 ein seltenes und besonderes Ereignis. Die Tatsache, dass das Schiff im Design eines klassischen Oceanliners nun in der Stadt an der Wesermündung festmacht, stellt für die Hafenbehörden und die lokale Bevölkerung ein Highlight dar.
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Service und Entschädigung für die Gäste
Cunard Line hat umgehend logistische Maßnahmen ergriffen, um den betroffenen Gästen entgegenzukommen:
- Bus-Shuttle nach Hamburg: Für alle ein- und ausschiffenden Gäste, deren Flüge oder Anschlussreisen auf Hamburg ausgerichtet sind, wird die Reederei einen kostenfreien Bus-Shuttle-Service zwischen Bremerhaven und dem Hamburger Hafen beziehungsweise den relevanten Verkehrsknotenpunkten organisieren. Diese Maßnahme ist essenziell, um die durch die Routenänderung entstandenen Unannehmlichkeiten bei der An- und Abreise zu minimieren.
- Transitgäste: Für Passagiere, die eigentlich nur einen Tagesstopp in Hamburg geplant hatten (Transitgäste), arbeitet Cunard an einem neuen Landausflugsprogramm in und um Bremerhaven. Dies soll sicherstellen, dass den Gästen auch in der Ersatzdestination ein attraktives Tagesprogramm geboten wird. Die Reederei ist bestrebt, die Auswirkungen der technischen Beeinträchtigung auf das Reiseerlebnis so gering wie möglich zu halten.
Die technische Panne am Azipod Propellersystem führt zwar zu einer Geschwindigkeitsreduzierung und erhöhter Vorsicht bei der Navigation, die Sicherheit der Gäste und die grundsätzliche Durchführbarkeit der Reise sind jedoch weiterhin gewährleistet. Die Queen Mary 2 muss die Route von nun an jedoch mit einer stark erhöhten Pufferzeit planen, um die Betriebssicherheit zu garantieren und auf unvorhergesehene nautische Situationen vorbereitet zu sein.
Der Ausfall des Hamburger Anlaufs bedeutet, dass die Queen Mary 2 die Hansestadt in diesem Jahr nicht mehr besuchen wird. Ihr letzter regulärer Stopp war demnach bereits am 25. August 2025. Der maritime Abschied von Hamburg für das Jahr 2025 findet damit ungeplant und vorzeitig statt.














