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Karibik-Kreuzfahrt:
Von Cozumel bis zu den ABC-Inseln

Weiße Strände, Inselvielfalt und Sonne im Überblick

Blick auf Palmen und weissem Sandstrand in der Karibik

Beste Reisezeit

Dezember bis April

Highlights

Strände, Inselvielfalt und Sonne

Inseln & Länder

über 7.000 Inseln, mehr als 20 Länder & Territorien

Zwischen Florida und der Küste Südamerikas liegen über 7.000 Inseln, Riffe und Sandbänke, verteilt auf mehr als 20 Länder und Territorien. Einzeln erreicht man sie nur mit Fähren oder Inlandsflügen. Eine Kreuzfahrt verbindet dagegen mehrere davon in einer Reise. Und die Unterschiede sind groß: Ein Tag auf einer niederländisch geprägten ABC-Insel fühlt sich völlig anders an als auf dem britisch geprägten Grand Cayman oder im mexikanischen Cozumel.

Weil die Karibik riesig ist, lohnt sich der Blick auf die einzelnen Regionen. Die östliche Karibik steht für kurze Seewege und klassische Strandinseln, die westliche Karibik für Maya-Kultur und Tauchreviere, die südliche Karibik für die ABC-Inseln und teilweise eine Lage südlich des klassischen Hurrikangürtels. Die Bahamas sind bekannt für ihre Strände und die Privatinseln der Reedereien. Welche Region zu dir passt, zeigt dir der Überblick gleich im Detail.

Die Regionen der Karibik

Die Karibik teilt sich in vier große Kreuzfahrtregionen. Jede hat ihren eigenen Charakter, ihre eigenen Starthäfen und ihre eigene beste Zeit.

Seilbahn in St. Thomas mit Blick auf den Hafen und die Kreuzfahrtschiffe

Östliche Karibik

Beste Reisezeit: Dezember bis April
Bekannt für: Traumstrände und kurze Seewege

Die östliche Karibik ist die klassische Einsteigerroute mit den bekanntesten Strandinseln. St. Maarten, St. Thomas, Tortola und San Juan liegen dicht beieinander, sodass fast täglich ein neues Ziel ansteht und die Seetage kurz bleiben. Die Inseln sind gut auf Kreuzfahrtgäste eingestellt, Strände und Ausflüge liegen oft nah am Hafen. Für alle, die beim ersten Mal Sonne, Strand und viele Inseln in einer Woche verbinden wollen.

Maya-Pyramide Chichen Itza in Mexiko unter blauem Himmel

Westliche Karibik

Beste Reisezeit: Dezember bis April
Bekannt für: Maya-Kultur und Tauchreviere

Die westliche Karibik verbindet Strandtage mit echten Ausflugszielen an Land. Ab Cozumel führen Touren zu den Maya-Stätten Tulum und Chichén Itzá, dazu kommen Grand Cayman, Jamaika, Belize und Roatán mit einigen der bekanntesten Schnorchel- und Tauchreviere der Region. Die Seewege sind hier länger, dafür sind die Landgänge abwechslungsreicher. Für alle, die neben dem Strand auch Kultur und Natur suchen.

Karibik - Blick auf den Hafen und die kleine Stadt von Willemstadt in Barbados

Südliche Karibik

Beste Reisezeit: ganzjährig, besonders Dezember bis April
Bekannt für: ABC-Inseln und lange Saison

Die südliche Karibik reicht bis vor die Küste Südamerikas und gilt als die kontrastreichste der Regionen. Aruba, Bonaire und Curaçao prägt niederländisches Erbe, während Barbados, St. Lucia, Grenada und Martinique britisch und französisch geprägt sind. Weil die ABC-Inseln südlich des klassischen Hurrikangürtels liegen, ist die Saison hier besonders lang. Für alle, die mehr Inselcharakter und weniger Massenbetrieb möchten.

Blick auf den Leuchturm von Nassau umrandet von blau weissem Wasser

Bahamas

Beste Reisezeit: ganzjährig, besonders Dezember bis April
Bekannt für: Privatinseln und Kurzreisen ab Florida

Die Bahamas liegen genau genommen nördlich der Karibik im Atlantik, werden aber fast immer zusammen mit ihr bereist. Hier liegen die Privatinseln der großen Reedereien, dazu die Hauptstadt Nassau und lange, weiße Strände. Weil die Inselgruppe so nah an Florida liegt, sind kurze Reisen von drei bis fünf Nächten hier besonders verbreitet. Für alle, die einen entspannten Strandurlaub mit kurzer Anreise und wenig Programm suchen.

Darum lohnt sich eine Karibik-Kreuzfahrt

Morgens ein Riff vor Cozumel, mittags ein Strandtag auf Grand Cayman, abends ablegen zur nächsten Insel. Die Karibik verbindet Strand, Inselvielfalt und warmes Wetter. Drei Dinge machen eine Karibik-Kreuzfahrt besonders:

  • Viele Inseln ohne Umpacken. Einzeln erreicht man die Inseln nur mit Fähren oder Inlandsflügen. Auf einer Kreuzfahrt siehst du in einer Woche vier bis fünf Inseln, ohne jedes Mal Hotel und Transfer zu organisieren. Genau deshalb ist die Karibik eine der beliebtesten Kreuzfahrtregionen.
  • Sonne, wenn es zu Hause kalt ist. Die Hauptsaison liegt zwischen Dezember und April, also genau im deutschen Winter. Die Temperaturen liegen dann meist bei 27 bis 30 Grad, das Wasser ist ganzjährig warm.
  • Sehr unterschiedliche Inseln auf kurzer Strecke. Niederländisch geprägte Häfen, britische Kolonialstädte, französische Inseln und mexikanische Maya-Küste liegen nah beieinander. Sprache, Küche und Baustil wechseln hier oft von Hafen zu Hafen.
Frau im roten Badeanzug am Strand

Das Wetter und die beste Reisezeit für Karibik-Kreuzfahrten

Reisezeitengrafik Karibik

Die Karibik ist ganzjährig warm, die Hauptsaison für Kreuzfahrten liegt aber klar zwischen Dezember und April. Dann ist es trocken, die Luftfeuchtigkeit niedriger und die Temperaturen liegen bei angenehmen 27 bis 30 Grad. Das Meer hat ganzjährig etwa 26 bis 29 Grad, kalt wird es also nie.

Hochsaison (Dezember bis April): Trocken, sonnig und außerhalb der Hurrikansaison. Die beste Zeit für die Region, entsprechend hoch sind Nachfrage und Preise, besonders um Weihnachten und Neujahr.

Übergangszeit (Mai, Juni und November): Noch vergleichsweise günstig und weniger voll, dafür schwüler und mit mehr kurzen Regenschauern. Für viele ein guter Kompromiss.

Hurrikansaison (Juni bis November): Die offizielle Saison läuft von Juni bis November, statistisch am aktivsten sind August bis Oktober. Viele Reedereien fahren in dieser Zeit trotzdem, weichen aber bei Bedarf auf andere Häfen aus. Wer in diesen Monaten reisen möchte, ist in der südlichen Karibik meist entspannter unterwegs.

Weiteres zur Reisezeit findest du hier im Reisezeit-Guide für die Karibik.

Typische Routen einer Karibik-Kreuzfahrt

Kartenlegende: Bahamas, östliche Karibik, westliche Karibik, südliche Karibik

Vollbildanzeige

Die Karibik lässt sich auf mehreren klassischen Wegen bereisen, und welcher zu dir passt, hängt vor allem von der Region und davon ab, ob du Strand, Kultur oder Inselcharakter suchst.

  • Die Route durch die östliche Karibik ist mit rund sieben Nächten der Klassiker und verbindet die bekanntesten Strandinseln wie St. Maarten, St. Thomas und Tortola, oft mit einem Tag auf einer Privatinsel der Reederei in den Bahamas. Sie startet meist ab Miami, Fort Lauderdale oder Port Canaveral. Ideal für die erste Karibik-Reise, wenn du Strände und kurze Seewege verbinden willst. Häufig werden auch Kurzreisen mit 3 bis 5 Reisetagen in Richtung der Privatinseln angeboten.
  • Die Route durch die westliche Karibik dauert ebenfalls rund sieben Nächte und führt nach Cozumel, Grand Cayman, Jamaika und teils bis Belize oder Roatán. Auf dem Programm stehen die Maya-Stätten Tulum und Chichén Itzá sowie einige der bekanntesten Riffe und Schnorchelreviere der Region. Die richtige Wahl, wenn du neben dem Strand auch Kultur und Natur suchst.
  • Die Route durch die südliche Karibik startet meist direkt in der Region, etwa ab Barbados, San Juan oder La Romana, und dauert sieben bis vierzehn Nächte. Höhepunkte sind die ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao sowie St. Lucia, Grenada und Martinique. Ideal, wenn du ursprünglicheren Inselcharakter und eine längere Saison suchst.
  • Die Route zu den Bahamas ist mit meist drei bis fünf Nächten die kürzeste Variante und startet fast immer ab Miami, Fort Lauderdale oder Port Canaveral. Auf dem Programm stehen Nassau und ein Tag auf der Privatinsel der Reederei, dazu viel Strand und wenig Programm. Ideal zum Ausprobieren, als Verlängerung eines Florida-Urlaubs oder für alle, die einfach nur ans Wasser wollen.
  • Die große Karibik-Runde braucht zehn bis vierzehn Nächte und verbindet gleich mehrere Regionen, etwa die östliche mit der südlichen Karibik. Sie hat mehr Seetage und zeigt die ganze Bandbreite der Region, von den Maya-Stätten Mexikos bis vor die Küste Südamerikas. Für alle, die Zeit mitbringen und möglichst viel sehen wollen.

Dazu kommen zwei Sonderformen: Transatlantik-Überfahrten im Frühjahr und Herbst, wenn die Schiffe zwischen Europa und der Karibik wechseln, und Panamakanal-Passagen, die die Karibik mit dem Pazifik verbinden. Weil die Anreise von Deutschland aus lang ist, kombinieren viele Reisende ohnehin mehrere Regionen. Die Details zu jeder Region, mit allen Häfen und konkreten Routen, findest du auf den Seiten zur östlichen Karibik, westlichen Karibik und südlichen Karibik.

Häfen-Highlights in der Karibik

Von Maya-Ruinen über Kolonialstädte bis zu Stränden mit feinem weißem Sand reiht sich in der Karibik ein Höhepunkt an den nächsten. Jeder Hafen hat seine eigene Prägung, mal mexikanisch, mal niederländisch, mal britisch. Diese sechs gehören zu den beliebtesten Anlaufzielen der Karibik.

Der Hafen mit Cozumel mit Leuchturm

Cozumel, Mexiko 🇲🇽

Die Insel vor der Küste Yucatáns ist einer der meistangelaufenen Häfen der Karibik. Von hier führen Ausflüge zu den Maya-Stätten Tulum und Chichén Itzá aufs Festland, während vor der Küste eines der bekanntesten Riffgebiete der Region liegt.

Highlight: Ein Ausflug zur Maya-Stadt Tulum über dem Meer.

Der Strand von Grand Cayman

Grand Cayman 🇰🇾

Britisch geprägt und bekannt für den Seven Mile Beach, einen der berühmtesten Strände der Karibik. Ein Klassiker ist die Fahrt zur Stingray City, einer flachen Sandbank, auf der man zwischen zutraulichen Stachelrochen steht.

Highlight: Der Besuch der Sandbank Stingray City.

Panoramablick auf Philipsburg auf St. Maarten

St. Maarten 🇸🇽

Die Insel teilt sich in einen niederländischen und einen französischen Teil. Zwei Länder, eine Insel, zwei Küchen. Berühmt ist der Maho Beach direkt an der Landebahn des Flughafens, dazu kommen ruhige Buchten im Norden.

Highlight: Ein Tag mit Wechsel vom niederländischen in den französischen Inselteil.

Die bunten Häuserfassaden in Oranjestad auf Aruba

Aruba 🇦🇼

Die westlichste der ABC-Inseln liegt südlich des klassischen Hurrikangürtels und ist entsprechend trocken und sonnig. Neben dem breiten Eagle Beach prägen Kakteenlandschaften, die Pastellfassaden von Oranjestad und niederländisches Erbe das Bild.

Highlight: Ein Strandtag am Eagle Beach mit den charakteristischen Divi-Divi-Bäumen.

Die Altstadt von San Juan

San Juan, Puerto Rico 🇵🇷w

Ein wichtiger Starthafen der südlichen Karibik ist zugleich ein lohnendes Ziel. Die Altstadt Old San Juan mit ihren bunten Kolonialhäusern und der mächtigen Festung El Morro gehört zum UNESCO-Welterbe. Meist wird San Juan auch auf Routen durch die östliche Karibik angelaufen.

Highlight: Ein Rundgang durch Old San Juan zur Festung El Morro.

Bild vom Rathaus der Stadt Bridgetown in der Karibik

Bridgetown, Barbados 🇧🇧

Barbados ist einer der wichtigsten Starthäfen der südlichen Karibik und wird von Deutschland aus je nach Saison direkt angeflogen. Die Insel verbindet ruhige Westküste, raue Atlantikküste und eine britisch geprägte Hauptstadt mit UNESCO-Welterbe-Status.

Highlight: Ein Tag zwischen Karibikstrand im Westen und Brandung im Osten.

Reederei-Ratgeber
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Kopenhagen 1
Fun-Fact
St. Maarten teilt sich in zwei Staaten: Der Norden gehört zu Frankreich, der Süden zum Königreich der Niederlande. Die Grenze überquert man beim Landgang oft, ohne es zu merken.
Blick auf eine Küstenlandschaft

Häufige Fragen (FAQ) – Karibik-Kreuzfahrt

Kreuzfahrten unterscheiden östliche, westliche und südliche Karibik. Die östliche Karibik steht für klassische Strandinseln und kurze Seewege, die westliche für Maya-Kultur und Tauchreviere ab Mexiko, die südliche für die ABC-Inseln vor der Küste Südamerikas. Dazu kommen die Bahamas: Sie liegen genau genommen nördlich der Karibik im Atlantik, werden aber fast immer gemeinsam mit ihr bereist, vor allem auf kurzen Reisen ab Florida mit Nassau und den Privatinseln der Reedereien.

Die Hauptsaison liegt zwischen Dezember und April: trocken, sonnig, meist 27 bis 30 Grad und außerhalb der Hurrikansaison. Das Meer ist ganzjährig etwa 26 bis 29 Grad warm. In der Übergangszeit im Mai, Juni und November ist es schwüler und regnerischer, dafür weniger voll.

Die offizielle Hurrikansaison läuft von Juni bis November, statistisch am aktivsten sind August bis Oktober. Reedereien fahren in dieser Zeit weiter, verfolgen die Wetterlage aber genau und ändern bei Bedarf die Route oder tauschen Häfen aus. Wer in diesen Monaten reisen will, ist in der südlichen Karibik meist entspannter unterwegs. Die ABC-Inseln liegen südlich des klassischen Hurrikangürtels.

Ja. Von Deutschland aus ist immer ein Langstreckenflug nötig, je nach Starthafen etwa neun bis elf Stunden. Häufige Ziele sind Miami, Fort Lauderdale, Barbados, Punta Cana/La Romana oder San Juan. Viele Reisende hängen ein bis zwei Nächte vor der Abfahrt an, um Verspätungen oder auch den Jetlag abzufedern.

Für die erste Karibik-Reise mit vielen Stränden und kurzen Seewegen passt die östliche Karibik. Wer neben dem Strand Kultur und Riffe will, ist in der westlichen Karibik richtig. Für mehr Inselcharakter, eine längere Saison und weniger Betrieb lohnt die südliche Karibik.

Typisch sind sieben Nächte ab Florida oder direkt in der Karibik. Routen durch die südliche Karibik und Kombinationen mehrerer Regionen dauern zehn bis vierzehn Nächte. Weil die Anreise lang ist, wählen viele Reisende von Deutschland aus eher die längeren Varianten.