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Östliche Karibik-Kreuzfahrt: St. Maarten, San Juan und die
Inseln der Antillen

Kurze Seewege, weiße Strände und jeden Tag eine neue Insel

Tropischer Strand mit Palmen und Wasser

Beste Reisezeit

Dezember bis April

Highlights

Inselvielfalt & kurze Seewege

Länder

USA, Niederlande, Frankreich, Großbritannien und weitere…

Vier Nationen auf wenigen Seemeilen: Die östliche Karibik verbindet niederländisch-französische, US-amerikanische, britische und spanisch geprägte Inseln innerhalb einer einzigen Woche. Sprache, Währung, Küche und Baustil wechseln dabei fast von Hafen zu Hafen.

Dazu kommen die kurzen Wege. Weil die Inseln der nördlichen Antillen nah beieinander liegen, verbindet eine typische Reise vier bis fünf Ziele in einer Woche, meist ohne lange Seetage. Die Routen starten fast immer ab Florida oder ab San Juan in Puerto Rico. Welche Inseln dich erwarten, siehst du gleich im Überblick.

Die beliebtesten Häfen und Städte der östlichen Karibik

Die östliche Karibik reiht Strandinseln, Kolonialstädte und kleine Vulkaninseln aneinander, verteilt auf gleich mehrere Nationen. Von der geteilten Insel St. Maarten bis zum spanisch geprägten San Juan hat jeder Halt seinen eigenen Charakter. Diese Häfen gehören zu den beliebtesten der Region.

St. Maarten / St. Martin 🇸🇽🇫🇷

Bekannt für: zwei Länder auf einer Insel

St. Maarten ist eine der beliebtesten Inseln der östlichen Karibik und die einzige, auf der man an einem Tag durch zwei Länder spaziert: Der Süden gehört zum Königreich der Niederlande, der Norden zu Frankreich. Auf der niederländischen Seite prägt die lebhafte Hauptstadt Philipsburg mit Boardwalk und Duty-free-Läden das Bild, auf der französischen Seite locken ruhigere Strände und eine Küche mit deutlich französischem Einschlag.

Berühmt ist der Maho Beach direkt an der Landebahn des Flughafens, wo die Flugzeuge tief über die Sonnenbadenden einschweben. Wer es ruhiger mag, findet rund um die Insel Dutzende Buchten mit feinem Sand. St. Maarten verbindet Shopping, Strand und zwei Kulturen auf engem Raum.

Highlight: Ein Tag mit Wechsel von der niederländischen auf die französische Inselseite.

Panoramablick auf Philipsburg auf St. Maarten
Panoramablick auf St. Thomas

St. Thomas, US Virgin Islands 🇻🇮

Bekannt für: Traumstrände und Panoramablicke

St. Thomas gehört zu den Amerikanischen Jungferninseln und ist einer der meistangelaufenen Häfen der Karibik. Die Insel ist bekannt für einige der schönsten Strände der Region, allen voran der oft fotografierte Magens Bay, eine weite, von grünen Hügeln gerahmte Bucht. Von der Hauptstadt Charlotte Amalie führt eine Seilbahn hinauf zu einem Aussichtspunkt über Hafen und Inselwelt.

Weil hier der US-Dollar gilt und Englisch gesprochen wird, ist St. Thomas ein besonders unkomplizierter Landgang. Vor der Küste liegt zudem die Nachbarinsel St. John mit einem geschützten Nationalpark. St. Thomas verbindet Strand, Aussicht und einfaches Reisen.

Highlight: Ein Strandtag an der Magens Bay.

San Juan, Puerto Rico 🇵🇷

Bekannt für: Kolonialstadt und Festung

San Juan ist zugleich wichtiger Starthafen der östlichen Karibik und ein Ziel für sich. Die Altstadt Old San Juan mit ihren bunten Kolonialhäusern, dem Kopfsteinpflaster und der mächtigen Festung El Morro gehört zum UNESCO-Welterbe und ist eine der ältesten europäisch gegründeten Städte Amerikas.

Weil viele Reisen hier starten oder enden, lohnt sich oft eine zusätzliche Nacht, um die Stadt in Ruhe zu erkunden. Zwischen den Gassen reihen sich Cafés, Plätze und Kirchen, dazu kommt eine lebendige puerto-ricanische Küche. San Juan verbindet spanisches Kolonialerbe mit karibischem Leben.

Highlight: Ein Rundgang durch Old San Juan zur Festung El Morro.

Die Altstadt von San Juan
Türkisblaues Wasser mit Booten

Grand Turk, Turks & Caicos 🇹🇨

Bekannt für: Strand direkt am Hafen

Grand Turk ist die kleine Hauptinsel von Turks & Caicos und ein besonders unkomplizierter Karibik-Stopp: Der weiße Strand beginnt praktisch direkt am Kreuzfahrtterminal. Das türkise, flach abfallende Wasser gehört zu den klarsten der Region und ist zum Schwimmen und Schnorcheln geeignet.

Neben dem Strandtag lohnt ein Blick in das verschlafene Cockburn Town mit seinen alten Kolonialhäusern oder ein Tauchgang an der vorgelagerten Steilwand, die steil in die Tiefe abfällt. Weil die Insel so klein ist, ist alles nah und entspannt. Grand Turk ist der passende Hafen für einen reinen Bade- und Schnorcheltag.

Highlight: Ein Strandtag direkt neben dem Anleger.

Darum lohnt sich eine Kreuzfahrt in der östlichen Karibik

Morgens ein Bummel durch das koloniale Old San Juan, mittags ein Bad an der Magens Bay auf St. Thomas, am nächsten Tag zwei Länder auf St. Maarten an einem Vormittag. Die östliche Karibik verbindet Strand, Inselvielfalt und kurze Wege. Drei Dinge machen sie besonders:

  • Jeden Tag eine andere Welt. Niederländisch-französisch, US-amerikanisch, britisch, spanisch. Sprache, Währung und Küche wechseln hier von Insel zu Insel. Vier Nationen in einer Woche, ohne einmal das Schiff zu wechseln.
  • Kurze Seewege, wenig Seetage. Weil die Inseln der nördlichen Antillen dicht beieinander liegen, steht fast täglich ein neuer Hafen an. Man sieht viel, ohne lange auf See zu sein. Ideal für alle, denen reine Seetage zu ruhig sind.
  • Der einfachste Einstieg in die Karibik. Die Inseln sind gut auf Kreuzfahrtgäste eingestellt, Strände und Ausflüge liegen oft nah am Hafen, auf vielen gilt Englisch und der US-Dollar. Für die erste Karibik-Reise ist die östliche Route deshalb die unkomplizierteste Wahl.
Palmen gegen den blauen Himmel

Das Wetter und die beste Reisezeit für die östliche Karibik

Reisezeitgrafik östliche Karibik

Die östliche Karibik ist ganzjährig warm, die beste Zeit für eine Kreuzfahrt liegt aber klar zwischen Dezember und April. Dann ist es trocken, weniger schwül und die Temperaturen liegen bei angenehmen 27 bis 30 Grad. Das Meer ist ganzjährig etwa 26 bis 29 Grad warm.

Hochsaison (Dezember bis April): Trocken, sonnig und außerhalb der Hurrikansaison. Die beste Zeit für die Region, entsprechend hoch sind Nachfrage und Preise, besonders um Weihnachten und Neujahr.

Übergangszeit (Mai, Juni und November): Noch vergleichsweise günstig und weniger voll, dafür schwüler und mit kurzen Regenschauern. Für viele ein guter Kompromiss aus Wetter und Preis.

Hurrikansaison (Juni bis November): Statistisch am aktivsten sind August bis Oktober. Die östliche Karibik liegt mitten im Hurrikangürtel, daher fahren viele Reedereien in dieser Zeit weniger Routen hier oder weichen nach Süden aus. Die Wetterlage wird laufend verfolgt und Routen werden bei Bedarf angepasst.

Typische Routen einer Kreuzfahrt in der östlichen Karibik

Sonnenuntergang über dem Meer

Die östliche Karibik lässt sich auf mehreren klassischen Wegen bereisen, und welcher zu dir passt, hängt vor allem davon ab, wo du startest und wie viele Inseln du sehen willst. Die meisten Routen dauern rund sieben Nächte.

1. Die klassische Ostkaribik-Route ab Florida (rund 7 Nächte):

Der Klassiker startet ab Miami, Fort Lauderdale oder Port Canaveral und verbindet Inseln wie St. Maarten, St. Thomas und San Juan, oft mit einem Tag auf einer Privatinsel in den Bahamas. Weil der Weg von Florida in die Antillen weit ist, gehören ein bis zwei Seetage dazu. Gut für den ersten Eindruck der Region.

Beispielhafter Reiseverlauf: Fort Lauderdale – Privatinsel – San Juan – St. Thomas – St. Maarten – Seetag – Fort Lauderdale

2. Ab San Juan mitten hinein (rund 7 Nächte):

Wer den langen Seeweg ab Florida vermeiden will, startet direkt ab San Juan in Puerto Rico und ist so vom ersten Tag an mitten in der Inselwelt. Diese Routen laufen mehr Inseln an, weil kaum Seetage nötig sind, und nehmen oft die kleineren Antillen wie Tortola, St. Kitts und Antigua mit. Für alle, die möglichst viele Ziele in einer Woche sehen wollen. Meist werden diese Routen auch mit der südlichen Karibik kombiniert.

Beispielhafter Reiseverlauf: San Juan – St. Thomas – Tortola – St. Kitts – Antigua – St. Maarten – San Juan

3. Kurzreise Richtung Privatinseln (3 bis 5 Nächte):

Die kurzen Reisen ab Florida führen weniger in die Antillen als zu den vorgelagerten Bahamas mit ihren Privatinseln. Statt vieler Häfen stehen Strandtage im Mittelpunkt. Ideal zum Ausprobieren oder für eine Reise mit viel Strand und wenig Programm.

Beispielhafter Reiseverlauf: Miami – Nassau – Privatinsel – Seetag – Miami

Die genauen Häfen und die Reihenfolge unterscheiden sich je nach Reederei und Termin. Viele Ost-Routen legen zusätzlich einen Tag auf einer Privatinsel der Reederei ein, die meist in den Bahamas liegt. Mehr dazu auf unserer Seite zu den Bahamas-Kreuzfahrten. Wenn dir ein bestimmtes Ziel wichtig ist, lohnt der Blick in den genauen Reiseverlauf beim Anbieter.

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Hinweis I Die folgenden Routenkarten gelten nur zur Veranschaulichung, Änderungen vorbehalten.

Norwegian Cruise Line

Panoramablick auf St. Thomas

Östliche Karibik Kreuzfahrt ab/bis Miami


8 Tage ab/bis Miami
Oktober 2027 bis März 2028 (mehrere Termine)
Mit Norwegian Luna

MSC Cruises

Kreuzfahrtschiff vor rotem Hintergrund

Östliche Karibik Kreuzfahrt ab/bis Miami


9 Tage ab/bis Miami
Januar 2027 bis März 2027 (mehrere Termine)
Mit MSC Meraviglia

Carnival Cruise Line

Frau im roten Badeanzug am Strand

Östliche Karibik Kreuzfahrt ab/bis Miami


9 Tage ab/bis Miami
Januar 2027 bis März 2028 (mehrere Termine)
Mit Carnival Magic

Disney Cruise Line

Kreuzfahrtschiff unter Wasser mit Fischen

Erlebnis Karibik ab/ bis Port Canaveral (Orlando)


6 Tage ab/ bis Port Canaveral (Orlando)
22.08.2027 bis 27.08.2027
Mit Disney Fantasy

Royal Caribbean

Palmen gegen den blauen Himmel

Östliche Karibik Kreuzfahrt


9 Tage ab/bis Fort Lauderdale
Januar 2027 bis Februar 2027 
Mit Legend of the Seas

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Die gezeigten Reisen sind nur eine Auswahl. Bei e-hoi findest du alle aktuellen Termine, Schiffe und Routen für die östliche Karibik.

Reederei-Ratgeber
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Kopenhagen 1
Fun-Fact
St. Maarten teilt sich in zwei Staaten: Der Norden gehört zu Frankreich, der Süden zum Königreich der Niederlande. Die Grenze überquert man beim Landgang oft, ohne es zu merken.
Blick auf eine Küstenlandschaft

Häufige Fragen (FAQ) – Kreuzfahrt in der östlichen Karibik

Typisch sind St. Maarten, St. Thomas, San Juan, Tortola und St. Kitts, dazu teils Grand Turk oder Antigua. Charakteristisch ist die kulturelle Vielfalt: An einem Tag ist man auf einer niederländisch-französischen Insel, am nächsten auf einer US-amerikanischen oder britischen. Viele Routen legen zusätzlich einen Tag auf einer Privatinsel in den Bahamas ein.

Die meisten Reisen starten ab Florida (Miami, Fort Lauderdale, Port Canaveral) oder direkt ab San Juan in Puerto Rico. Ab San Juan ist man schneller mitten in der Inselwelt und spart die langen Seetage. Von Deutschland aus ist immer ein Langstreckenflug nötig, je nach Ziel etwa neun bis elf Stunden.

Die östliche Karibik liegt weiter nördlich, hat kürzere Seewege und steht für klassische Strandinseln und kulturelle Vielfalt. Die südliche Karibik reicht bis vor die Küste Südamerikas, hat längere Seewege und ursprünglicheren Inselcharakter. Wer zum ersten Mal in die Karibik fährt, ist im Osten meist gut aufgehoben.

Auf einer typischen Woche laufen die Schiffe drei bis fünf Inseln an, dazu kommen ein bis zwei Seetage. Routen ab San Juan schaffen oft eine Insel mehr, weil der lange Anfahrtsweg ab Florida entfällt.