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AIDAperla kann wegen Sturm „Amy“ nicht auslaufen – Kreuzfahrtpläne beeinträchtigt

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Seitenansicht der AIDAprima

Das Sturmtief „Amy“ sorgt aktuell für erhebliche Einschränkungen im Kreuzfahrtverkehr. Besonders betroffen ist die AIDAperla, die ihre geplante Norwegen-Reise vorerst nicht antreten kann. Aufgrund des starken Windes und der drohenden Sturmflut wurde der Schiffsverkehr auf der Elbe für große Schiffe eingeschränkt, sodass die Abfahrt des Kreuzfahrtschiffs verschoben werden muss.

Früheres Einlaufen in den Hamburger Hafen

Die AIDAperla sollte ursprünglich erst am Samstagmorgen im Hamburger Hafen ankommen. Aufgrund der Wetterlage wurde das Schiff jedoch bereits am Freitag vorzeitig eingelaufen. Auch die MSC Preziosa, die eigentlich erst am Sonntag ankommen sollte, erreichte Hamburg am Freitag früher als geplant.

Durch die vorzeitigen Ankünfte waren die Terminals in der Folge belegt: Das Terminal Steinwerder war für die MSC Preziosa bis Samstag 19 Uhr blockiert. Um die Abfertigung der Kreuzfahrtschiffe zu ermöglichen, musste die AIDAperla auf das Cruise Center Altona ausweichen.

Eingeschränkter Schiffsverkehr auf der Elbe

Ein Auslaufen der AIDAperla ist derzeit nicht möglich. Die Elbe gilt bereits unter normalen Bedingungen als anspruchsvolle Wasserstraße. Bei den aktuellen Windgeschwindigkeiten und den steigenden Wasserständen ist das Manövrieren großer Kreuzfahrtschiffe nur eingeschränkt möglich.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt teilte mit, dass die Passage für Großschiffe vorübergehend eingestellt wurde, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Eine Freigabe des Fahrwassers wird erfolgen, sobald die Wind- und Strömungsverhältnisse eine sichere Weiterfahrt ermöglichen.

Norwegen-Route vorerst verschoben

Die AIDAperla sollte am Samstag in Richtung Norwegen auslaufen. Geplant war eine einwöchige Kreuzfahrt mit Stopps in Bergen, Olden, Ålesund und Haugesund, bevor das Schiff am 11. Oktober wieder in Hamburg eintreffen sollte.

Aufgrund der aktuellen Wetterlage auf der Nordsee ist die Weiterfahrt besonders problematisch. Der Deutsche Wetterdienst meldet derzeit Wellenhöhen von bis zu 8 Metern und starke Böen, die sich bis zur norwegischen Küste auswirken. Unter diesen Bedingungen kann das Schiff nicht wie geplant die ersten Etappen der Route sicher erreichen.

AIDA Cruises beobachtet die Situation kontinuierlich und steht in engem Kontakt mit den Behörden. Sobald die Bedingungen ein sicheres Auslaufen erlauben, wird das Schiff die Reise fortsetzen.

Sturmflutwarnung für die Elbmündung

Für die Unterelbe, insbesondere den Bereich Cuxhaven, wurde eine schwere Sturmflut angekündigt. Der Wasserstand kann bis zu 2,5 Meter über dem mittleren Hochwasser steigen und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für Schiffe erforderlich machen. Unter diesen Bedingungen ist die Passage großer Schiffe weiterhin nur eingeschränkt möglich, und Hafenmanöver müssen vorsichtig geplant werden.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erwartet, dass sich die Bedingungen frühestens am Sonntagabend wieder normalisieren und so ein Auslaufen der AIDAperla möglich sei.

Auswirkungen auf Passagiere und Crew

Für die Gäste der AIDAperla bedeutet dies einen vorübergehenden Verbleib an Bord. AIDA Cruises hat zusätzliche Bordprogramme und Anpassungen im gastronomischen Angebot organisiert, um den Aufenthalt zu gestalten.

Die Crew bereitet sich auf unterschiedliche Szenarien vor, falls sich die Abfahrt weiter verzögert. Die Reederei informiert die Passagiere regelmäßig über die aktuelle Lage.

Sicherheit hat Vorrang

Der Sturm „Amy“ zeigt die Abhängigkeit des Kreuzfahrtbetriebs von den Wetterbedingungen. Die Priorität liegt auf der Sicherheit der Passagiere und der Crew. Wann die AIDAperla ihre Norwegen-Reise fortsetzen kann, hängt von den weiteren Wetterentwicklungen und den Entscheidungen der Hafenbehörden ab.

Bis auf Weiteres bleibt das Schiff im Cruise Center Altona festgemacht.

Aktuelle Position der AIDAperla

Die AIDAperla liegt derzeit im Cruise Center Altona. Die aktuellen Bedingungen auf der Nordsee mit starken Wellen und Wind beeinträchtigen weiterhin die Weiterfahrt Richtung Norwegen.

Die aktuelle Position der AIDAperla sehen Sie in dieser Karte:

Frühere Wetterbedingte Verzögerungen bei AIDA

Vor wenigen Wochen kam es bereits bei der AIDAprima zu wetterbedingten Verzögerungen: Das Schiff sollte ursprünglich am 15. September auslaufen, konnte die Reise jedoch aufgrund eines Sturms erst eineinhalb Tage später antreten. Dieses Ereignis zeigt, wie stark Kreuzfahrten an die Witterungsbedingungen gebunden sind und welche Auswirkungen Stürme auf die Planung und Abfertigung von Großschiffen haben.