Berlin ist eine Stadt, die niemals schläft und sich ständig neu erfindet. Von der preußischen Pracht Unter den Linden bis zur alternativen Street-Art in Kreuzberg bietet die Hauptstadt Kontraste wie keine andere Metropole. Für Flusskreuzfahrer ist Berlin ein logistisches Abenteuer: Da die Stadt riesig ist, legst du meist am Stadtrand an und tauchst von dort aus in das pulsierende Herz der deutschen Geschichte ein.
Inhaltsverzeichnis
- Auf einen Blick
- Vom Schiff in die Stadt
- Regierungsviertel & Reichstag: Politik mit Aussicht
- Brandenburger Tor & Holocaust-Mahnmal
- Museumsinsel & Berliner Dom
- Humboldt Forum & Schlossplatz
- Fernsehturm & Alexanderplatz
- Schon deine Städte-Tipps abonniert?
- Gedenkstätte Berliner Mauer
- East Side Gallery & Oberbaumbrücke
- Checkpoint Charlie: Spionage & Kalter Krieg
- Kurfürstendamm & KaDeWe: Shopping im Westen
- Tempelhofer Feld: Freiheit auf dem Rollfeld
- Schloss Charlottenburg: Preußischer Glanz zum Finale
- Food und Drinks
- Shopping Ecke
- Fotospots
- Zurück zum Schiff
- Kurz und knackig
- FAQ – Häufige Fragen zu einem Städtetrip nach Berlin
Auf einen Blick
Berlin erkundest du am besten mit der Kombination aus U-Bahn, S-Bahn und zu Fuß. Die Stadt hat kein einzelnes Zentrum, sondern besteht aus vielen „Kiezen“, die alle ihren eigenen Charakter haben. Die Orientierung fällt leicht, solange du markante Punkte wie den Fernsehturm oder die Spree im Auge behältst. Wichtig: Berlin ist groß – versuche nicht, alles an einem Tag zu sehen, sondern konzentriere dich auf die Achse zwischen dem Reichstag und der Museumsinsel.
Vom Schiff in die Stadt
In Berlin gibt es zwei Haupt-Anlegestellen für Flusskreuzfahrtschiffe. Je nachdem, wo dein Schiff festmacht, variiert dein Weg ins Zentrum:
- Ab Tegel (Greenwichpromenade): Dies ist der Klassiker. Du steigst aus und bist sofort an einer der schönsten Uferpromenaden Berlins.
- Anbindung: Nimm die U6 ab dem Bahnhof Alt-Tegel. Die Linie fährt dich in ca. 25–30 Minuten direkt zur Friedrichstraße (Stadtmitte).
- Tipp: Wenn du nicht direkt in den Trubel willst, ist Alt-Tegel mit seinen Fachwerkhäusern und dem Schlosspark Tegel ein wunderbarer Ort für einen entspannten Vormittag.
- Ab Westhafen (Moabit): Dies ist der logistische „Jackpot“. Du bist bereits sehr zentral.
- Anbindung: Mit der U9 oder der S-Bahn (Ringbahn) bist du in nur 10–15 Minuten am Bahnhof Zoologischer Garten (West-Zentrum) oder an der Friedrichstraße.
Tipp: Berlin ist eine riesige Tarifzone. Hol dir direkt ein 24-Stunden-Ticket für den Bereich AB. Damit kannst du alle U-Bahnen, S-Bahnen, Busse und Tram-Linien unbegrenzt nutzen. Es ist deutlich günstiger und stressfreier als der Kauf von Einzelfahrscheinen für jede Strecke.
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Regierungsviertel & Reichstag: Politik mit Aussicht

Dein Stadtrundgang startet im politischen Zentrum Deutschlands. In der einzigartigen begehbaren Glaskuppel des Reichstags kannst du den Abgeordneten im Plenarsaal buchstäblich auf den Kopf steigen. Die gläserne Architektur von Sir Norman Foster symbolisiert die Transparenz der Demokratie und bietet dir einen großartigen Blick auf die umliegenden Sehenswürdigkeiten wie das Bundeskanzleramt und den Tiergarten.
Rund um den Reichstag finden sich viele weitere sehenswerte Regierungsbauten. Das moderne „Band des Bundes“ verbindet architektonisch den ehemaligen Osten mit dem Westen der Stadt und führt dich direkt entlang der Spree. Es ist ein faszinierendes Gefühl, dort zu spazieren, wo früher die Mauer verlief und heute die politische Zukunft des Landes gestaltet wird.
Tipp: Wenn du in die Reichstagskuppel willst, brauchst du ein bestätigtes Online-Ticket. Die Sicherheitskontrollen sind streng und ohne Voranmeldung hast du vor Ort so gut wie keine Chance auf Einlass. Aber Achtung: Du musst bei der Buchung die vollständigen Namen und Geburtsdaten aller Teilnehmer angeben und beim Einlass zwingend deinen Personalausweis oder Reisepass im Original dabeihaben. Ein Foto auf dem Handy reicht den Sicherheitsbeamten nicht aus!
Online-Tickets & weitere Informationen zur Besichtigung des Reichstags Link
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Brandenburger Tor & Holocaust-Mahnmal

Nur einen Steinwurf entfernt liegt das Brandenburger Tor, das wohl bekannteste Wahrzeichen Deutschlands. Früher stand es einsam und unerreichbar direkt an der Sektorengrenze und war das weltweite Symbol der Teilung, heute ist es das strahlende Herz der deutschen Einheit. Der Pariser Platz vor dem Tor gilt als einer der exklusivsten Orte der Stadt, gesäumt von prachtvollen Botschaften und dem legendären Hotel Adlon.
Nimm dir die Zeit, durch die mächtigen Säulen zu schreiten und das Treiben auf dich wirken zu lassen. Nur wenige Meter weiter südlich befindet sich, im Regierungsviertel, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Die 2.711 unterschiedlich hohen Betonstelen erzeugen beim Durchschreiten eine ganz eigene, beklemmende Atmosphäre und bilden einen wichtigen Ort des Gedenkens und der Stille inmitten des quirligen Regierungsviertels.
Weitere Infos auf der Tourismusseite von Berlin zum Brandenburger Tor Link
Online-Tickets & weitere Informationen zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas Link

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Museumsinsel & Berliner Dom

Über die Prachtstraße „Unter den Linden“ erreichst du die Museumsinsel, ein weltweit einzigartiges Ensemble aus fünf Museen, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Hier drängen sich architektonische Meisterwerke auf engstem Raum, darunter das Neue Museum mit der berühmten Büste der Nofretete. Die Insel ist von der Spree umschlossen und bietet eine fast schon majestätische Kulisse für einen Spaziergang.
Direkt daneben thront der imposante Berliner Dom. Mit seiner gewaltigen grünen Kuppel dominiert er die Silhouette von Berlin-Mitte und ist die größte Kirche der Stadt. Der davor liegende Lustgarten lädt mit seinen Springbrunnen zu einer kurzen Pause ein, während du den Blick auf die Museumsinsel und das gegenüberliegende Humboldt Forum genießt.
Wichtige Informationen zur Museumsinsel Link
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Humboldt Forum & Schlossplatz

Am Schlossplatz trifft barocke Pracht auf modernste Architektur. Das wiederaufgebaute Berliner Stadtschloss beherbergt heute das Humboldt Forum, ein interdisziplinäres Zentrum für Kunst, Kultur und Wissenschaft. Während die Außenfassade weitgehend originalgetreu rekonstruiert wurde, überrascht das Innere mit einer sehr modernen, geradlinigen Gestaltung, die den Geist der Aufklärung widerspiegelt.
Ein Highlight ist die Dachterrasse des Humboldt Forums. Von dort oben hast du einen der besten Panoramablicke über das historische Berlin, vom Fernsehturm über den Dom bis hinunter zur Straße Unter den Linden. Das Beste daran: Oft ist der Zugang zur Terrasse stressfreier und die Wartezeiten kürzer als am Fernsehturm, was den Ort zu einem echten Geheimtipp für Genießer macht.

Direkt gegenüber, nur durch den grünen Lustgarten getrennt, erhebt sich der Berliner Dom. Als größte Kirche der Stadt bildet er mit seiner monumentalen Kuppel das prunkvolle Gegenstück zum Schloss. Die Verbindung beider Bauwerke schafft ein einzigartiges Panorama, in dem sich preußische Geschichte und die moderne Neugestaltung der Mitte Berlins auf engstem Raum begegnen.
Besonders empfehlenswert ist hier die Besichtigung der Domkuppel: Nach dem Aufstieg wirst du mit einem spektakulären 360-Grad-Panoramablick belohnt. Von dort oben hast du den Fernsehturm und die gesamte Berliner City direkt vor dir. Das ist eine Perspektive, die das Herz jedes Fotofreundes höherschlagen lässt.
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Fernsehturm & Alexanderplatz

Weiter geht es zum Alexanderplatz, dem urbanen Knotenpunkt des ehemaligen Ost-Berlins. Überragt wird alles vom Fernsehturm, der mit seinen 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands ist. Der „Alex“ ist ein Ort voller Energie, an dem sich Geschichte (wie die Weltzeituhr) und Moderne begegnen. Wenn du Lust auf eine Shopping-Tour hast, bieten die riesigen Kaufhäuser rund um den Platz alles, was das Herz begehrt.
Sollte die Zeit es erlauben, lohnt sich die Fahrt nach oben in die Turmkugel. In 203 Metern Höhe befindet sich das Restaurant, das sich langsam um die eigene Achse dreht. So kannst du ganz Berlin an dir vorbeiziehen lassen, während du einen Kaffee genießt. Aber auch von unten ist der Blick auf die silberne Kugel, die im Sonnenlicht oft ein „Lichtkreuz“ reflektiert, ein unverzichtbares Berlin-Erlebnis.
Online-Tickets & weitere Informationen zur Besichtigung des Fernsehrturms Link


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Gedenkstätte Berliner Mauer

Um die echte Geschichte der Teilung zu spüren, ist ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße unverzichtbar. Hier ist ein Teil des originalen Grenzstreifens mit Wachturm und Hinterlandmauer erhalten geblieben. Das Besucherzentrum zeigt eindrücklich, wie die Mauer Familien trennte und welche dramatischen Fluchtversuche sich an diesem Ort abspielten.
Im Gegensatz zur bunten East Side Gallery ist dieser Ort ein Dokumentationszentrum, das die Härte des Kalten Krieges ungeschönt zeigt. Der Spaziergang entlang des ehemaligen „Todesstreifens“ lässt dich nachempfinden, wie tief die Narben der Teilung in Berlin einmal waren. Es ist ein Ort, der nachdenklich stimmt und gleichzeitig die Freude über die wiedergewonnene Freiheit verstärkt.
Offizielle Website der Gedenkstätte Berliner Mauer Link
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East Side Gallery & Oberbaumbrücke

Für Kunst- und Geschichtsfans ist die East Side Gallery in Friedrichshain ein Muss. Auf einer Länge von 1,3 Kilometern haben über 100 Künstler aus aller Welt die ehemalige „Hinterlandmauer“ in die aktuell längste Open-Air-Galerie der Welt verwandelt. Hier findest du weltberühmte Motive wie den „Bruderkuss“ zwischen Breschnew und Honecker oder den durch die Mauer brechenden Trabant, die heute als Symbole der wiedergewonnenen Freiheit gelten.
Direkt am Ende der Gallery triffst du auf die Oberbaumbrücke, die für viele Berliner die schönste Brücke der Stadt ist. Mit ihren markanten Backsteintürmen verbindet sie die Stadtteile Friedrichshain und Kreuzberg. Es ist ein spektakuläres Fotomotiv, wenn die gelbe U-Bahn über die Brücke rattert, während im Hintergrund die Molecule Men in der Spree ragen. Ein Spaziergang über die Brücke bietet dir zudem einen fantastischen Panoramablick auf die Berliner Skyline und den Fernsehturm.
Weitere Informationen zur East Side Gallery Link

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Checkpoint Charlie: Spionage & Kalter Krieg

Nach einem Sprung mit der U-Bahn oder S-Bahn erreichst du den Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße – einen der geschichtsträchtigsten Orte des 20. Jahrhunderts. Als bekanntester Grenzübergang zwischen dem US-amerikanischen und dem sowjetischen Sektor war er das Nadelöhr für Diplomaten, Ausländer und alliierte Soldaten. Weltberühmt wurde der Ort im Oktober 1961, als sich hier sowjetische und amerikanische Panzer schussbereit gegenüberstanden. In diesem Moment blickte die ganze Welt auf diesen schmalen Straßenabschnitt, denn ein falscher Befehl hätte den Dritten Weltkrieg auslösen können.
Heute ist der Checkpoint ein lebendiges Freilichtmuseum, das dich sofort in die Ära der Spione und Geheimdienste zurückversetzt. Zwischen dem originalgetreuen Kontrollhäuschen, Sandsäcken und den markanten Porträts eines US-amerikanischen und eines sowjetischen Soldaten spürst du noch immer den Geist des Kalten Krieges. Das direkt angrenzende Mauermuseum ist ein Muss: Es erzählt packende, teils unglaubliche Geschichten von kreativen Fluchtversuchen, ob in umgebauten Autos, Mini-U-Booten oder Heißluftballons. Es ist eine emotionale Zeitreise, die den unbedingten Drang nach Freiheit eindrucksvoll dokumentiert.
Weitere wichtige Informationen zum Checkpoint Charlie & Mauermuseum Link


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Kurfürstendamm & KaDeWe: Shopping im Westen

Zum Finale deines Landgangs fährst du in den Westen der Stadt. Der Kurfürstendamm (Ku’damm) ist die legendäre Shopping-Meile Berlins, auf der du zwischen exklusiven Designer-Boutiquen und großen Modehäusern flanieren kannst. Ein markanter Stopp ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, deren Turmruine als Mahnmal stehen blieb und heute zusammen mit dem modernen Neubau ein beeindruckendes Ensemble bildet.
Nur wenige Gehminuten vom Ku’damm entfernt liegt das KaDeWe (Kaufhaus des Westens) am Wittenbergplatz. Es ist eines der größten und exklusivsten Warenhäuser Europas. Ein Besuch ist erst dann komplett, wenn du im 6. Stock die legendäre Feinschmeckeretage besucht hast. Hier kannst du an kleinen Bars Spezialitäten aus aller Welt probieren oder einfach über das unglaubliche Angebot an Delikatessen staunen, ein luxuriöser Abschluss für einen ereignisreichen Tag.
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Tempelhofer Feld: Freiheit auf dem Rollfeld

Falls du vor der Rückkehr zum Schiff noch ein wenig „echte Berliner Freiheit“ spüren möchtest, lohnt sich ein Abstecher zum Tempelhofer Feld. Wo früher Flugzeuge abhoben, ist heute einer der weltweit größten innerstädtischen Freiräume entstanden. Das ehemalige Flughafengelände ist eine riesige Grünfläche, auf der die Berliner heute skaten, radeln oder einfach nur picknicken.
Es ist ein surreales und befreiendes Gefühl, auf einem echten Rollfeld spazieren zu gehen, wo einst die Rosinenbomber während der Berliner Luftbrücke landeten. Die weite Sicht bis zum Horizont mitten in der Stadt ist einzigartig. Es ist der perfekte Ort, um kurz vor dem Boarding noch einmal tief durchzuatmen und die unglaubliche Weite dieser Metropole auf sich wirken zu lassen.
Weitere Informationen zum Tempelhofer Feld Link


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Schloss Charlottenburg: Preußischer Glanz zum Finale

Solltest du am Ende deines Landgangs noch etwas Zeit übrighaben, ist das Schloss Charlottenburg ein Highlight, besonders wenn dein Schiff am Westhafen (Moabit) liegt. Das prächtige Barockschloss war einst die Sommerresidenz der preußischen Könige und ist heute die größte und bedeutendste Schlossanlage Berlins. Mit seiner markanten Kuppel und der goldgekrönten Fortuna thront es majestätisch über der Spree und entführt dich direkt in die Zeit von Friedrich dem Großen.
Ein besonderer Tipp ist der weitläufige Schlossgarten. Die Mischung aus französischem Barockgarten und englischem Landschaftspark ist eine Oase der Ruhe und kostet keinen Eintritt. Du kannst entlang der Kanäle spazieren, das Belvedere oder das Mausoleum entdecken und kurz vor der Rückkehr zum Schiff noch einmal tief in die majestätische Stille eintauchen. Da das Schloss nur eine kurze Bus- oder Taxifahrt vom Westhafen entfernt liegt, ist es der ideale Ort, um einen ereignisreichen Berlin-Tag entspannt und stilvoll ausklingen zu lassen.
Online-Tickets & weitere Informationen zur Besichtigung des Schlosses Charlottenburg Link
Food und Drinks
Wenn Essen heute dein Highlight sein soll, führt kein Weg an der Berliner Currywurst vorbei. In Traditions-Imbissen wie „Curry 36“ am Bahnhof Zoo oder bei „Konnopke’s Imbiß“ unter dem U-Bahn-Magistrat im Prenzlauer Berg findest du den Klassiker schlechthin – wahlweise mit oder ohne Darm. Es ist der perfekte Ort, um stehend an einem Metalltisch die ungeschminkte Berliner Atmosphäre zu genießen und sich für den weiteren Marsch durch die Stadtgeschichte zu stärken.
Wenn du es lieber unkompliziert im typischen Berlin-Style magst: Zelebriere die lokale Trinkkultur mit einer Berliner Weißen! Das prickelnde Weizenbier mit einem Schuss Waldmeister (grün) oder Himbeere (rot) ist eine echte Institution. Such dir ein sonniges Plätzchen in einem der Strandbars oder Biergärten direkt an der Spree, lass den Blick über die vorbeiziehenden Ausflugsdampfer schweifen und genieße die Erfrischung – authentischer lässt sich die Berliner Lebensfreude zwischen den Sightseeing-Stopps nicht erleben.
Wenn du lieber weniger touristisch und dafür trendiger essen möchtest, solltest du die Markthallen oder die vielen kleinen Cafés in Kreuzberg oder Neukölln ansteuern. Rund um den Maybachufer oder in der Oranienstraße findest du innovative Street-Food-Märkte, hippe Röstereien und authentische Berliner Eckkneipen, in denen du deutlich entspannter und internationaler speist als direkt Unter den Linden. Hier spürst du den rauen, kreativen Vibe der Stadt und kannst vielleicht den besten Döner deines Lebens probieren.
Shopping Ecke
Die Friedrichstraße und der Kurfürstendamm sind die klassischen Shopping-Achsen Berlins. Unter den prachtvollen Fassaden findest du alles von exklusiven Designer-Boutiquen bis hin zu den großen Flagship-Stores bekannter Marken. Wer es lieber modern und wettergeschützt mag, findet in der Mall of Berlin direkt am Potsdamer Platz oder den „Münster Arkaden Berlins“, dem Bikini Berlin am Zoo, eine riesige Auswahl, die architektonisch beeindruckt.
Wenn du jedoch eher Lust auf individuelle Boutiquen, kleine Labels und charmante Concept Stores hast, solltest du unbedingt in die Scheunenviertel-Gassen rund um die Hackeschen Höfe eintauchen. Dort fühlen sich deine Fundstücke nach einem echten Berliner Unikat an. Ein Muss für Genießer und Design-Fans ist zudem die 6. Etage im KaDeWe (Kaufhaus des Westens) – hier wird Shopping zum kulinarischen Erlebnis.
Fotospots
Für das perfekte Erinnerungsfoto bietet Berlin Motive, die den Kontrast zwischen preußischer Geschichte und modernem Metropolen-Chic einfangen. Der Klassiker ist das Brandenburger Tor bei Sonnenuntergang – hier hast du das Herz Deutschlands perfekt im Kasten. Für das ultimative Panorama solltest du die Dachterrasse des Humboldt Forums im Blick haben, um den Berliner Dom und den Fernsehturm gleichzeitig gegen den Himmel zu fotografieren.
Einen modernen, fast schon futuristischen Kontrast bietet das Sony Center am Potsdamer Platz mit seiner zeltartigen Dachkonstruktion. Wenn du dich an der Oberbaumbrücke positionierst, kannst du die Spiegelung der Backsteintürme und der gelben U-Bahn im Wasser der Spree einfangen – mit dem Fernsehturm im Hintergrund. Wer den geschichtsträchtigen Postkarten-Look sucht, findet an der East Side Gallery vor dem „Bruderkuss“ die ideale Kulisse für ein Foto, das zeigt, wie bunt und frei Berlin heute ist.
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Zurück zum Schiff
Der wichtigste Kreuzfahrt-Trick in Berlin lautet: Unterschätze niemals die Größe der Stadt! Da dein Schiff meist im Norden (Tegel, Spandau oder Westhafen) liegt, bist du zwar gut angebunden, aber der Rückweg aus dem Zentrum kann je nach Verkehrslage dauern. Plane für den Rückweg mit U- oder S-Bahn immer einen Puffer von mindestens 45–60 Minuten ein, besonders wenn du vom Ku’damm oder dem Alexanderplatz startest.
Egal wie du unterwegs bist: Behalte die Uhrzeit im Blick. Berlin ist eine pulsierende Metropole, und besonders im Berufsverkehr am späten Nachmittag können Bahnen voll sein oder Demonstrationen den Busverkehr lahmlegen. Wenn du Berlin mit dem Leihrad erkundet hast, stelle sicher, dass du die Rückgabestation rechtzeitig erreichst. Mach dir direkt zu Beginn einen Screenshot vom Standort deines Schiffes (z.B. Greenwichpromenade oder Sielkanal/Westhafen).
Kurz und knackig
- Regierungs-Blick: Staune in der Reichstagskuppel über das Berliner Regierungsviertel.
- Einheits-Symbol: Durchschreite das Brandenburger Tor und erlebe Weltgeschichte am Pariser Platz.
- Mauer-Kunst: Spaziere entlang der East Side Gallery und entdecke den berühmten Bruderkuss.
- Shopping-Himmel: Gönn dir einen kulinarischen Stopp in der 6. Etage des KaDeWe.
- Preußen-Glanz: Lass den Tag entspannt im Schlossgarten von Charlottenburg ausklingen.
FAQ – Häufige Fragen zu einem Städtetrip nach Berlin
Der Westhafen (Moabit) ist eine gute Anlegestelle, da du schon fast in der City bist. Die Greenwichpromenade in Tegel ist dagegen landschaftlich schöner, erfordert aber eine etwa 30-minütige Fahrt mit der U6. Alle Anleger sind gut an das S- und U-Bahn-Netz angebunden.
Berlin ist schnell und laut! Achte besonders beim Überqueren von Straßen auf die Tram-Schienen im Osten und die vielen Radfahrer. Die wichtigste Regel für ÖPNV-Nutzer: Besorg dir ein 24-Stunden-Ticket AB, damit fährst du am günstigsten und musst dich nicht mit Einzelfahrscheinen herumschlagen.
Ja, absolut! Der Rundgang dauert etwa 20–30 Minuten. Aber Achtung: Ohne vorherige Online-Anmeldung kommst du nicht rein. Wenn du dein Ticket hast, lässt sich der Besuch perfekt mit dem Brandenburger Tor kombinieren.
Berlin ist die Stadt der Museen! Die Museumsinsel bietet unterirdische Gänge und riesige Hallen im Trockenen. Alternativ bieten die Mall of Berlin am Potsdamer Platz oder das KaDeWe am Ku’damm stundenlanges Shopping-Vergnügen unter einem Dach.
Starte am Reichstag, laufe durch das Brandenburger Tor zum Humboldt Forum (Dachterrasse!), nimm die U-Bahn zum Alexanderplatz für ein Foto vom Fernsehturm und beende den Tag mit einem Bummel am Ku’damm, bevor du die U- oder S-Bahn zurück zum Schiff nimmst.
Weiter auf der Route: Hamburg auf eigene Faust
Letzte Aktualisierung am 4.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
















