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Sturm in Reykjavik: MSC Preziosa und AIDAluna liegen fest

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AIDAluna liegt in Reykjavik

Sturm-Update (Stand 27. August 2025):
Die AIDAluna konnte gestern, am 26. Juni, um etwa 23:00 Uhr Ortszeit auslaufen – anschließend waren mehrere Anläufe nötig, bis das Auslaufen schließlich gelang. Die MSC Preziosa hingegen hat es gegen 0:00 Uhr geschafft, den Hafen von Reykjavík zu verlassen und befindet sich derzeit auf dem Weg Richtung Ísafjörður. Dort soll sie nun statt wie ursprünglich geplant um 07:00 Uhr erst um 11:00 Uhr Ortszeit anlaufen. Die AIDAluna befindet sich mit zwei Seetag auf dem Weg nach Kirkwall und soll dort am 29.08 um 8 Uhr eintreffen.


26.08.2025 – Eigentlich hätte es ein normaler Auslauftermin sein sollen. 18 Uhr, Leinen los, die MSC Preziosa bereit für die Weiterfahrt. Doch was passiert, wenn Mutter Natur andere Pläne hat? Willkommen zu einem Tag, an dem der Sturm das Kommando übernimmt und gleich zwei große Kreuzfahrtschiffe vor Island festsetzt: die MSC Preziosa und die AIDAluna.

Der Rest von Hurrikan Erin – und der Hafen bleibt dicht

Die Wetterlage rund um Island ist aktuell alles andere als entspannt. Zwar ist Hurrikan Erin offiziell „nur“ noch ein Resttief, doch mit Böen von bis zu 90 km/h peitscht der Wind über den Hafen von Reykjavik. Was das bedeutet, haben wir heute hautnah erlebt:

  • Gegen 18 Uhr war auf der MSC Preziosa alles vorbereitet zum Auslaufen.
  • Ein Schlepper war zur Unterstützung vor Ort.
  • Doch trotz aller Bemühungen und Technik gelang es uns nur, uns leicht von der Pier abzudrücken.
  • Der Gegenwind war schlicht zu stark – das Ablegemanöver wurde abgebrochen. Sicherheit geht vor.

Wie im Video zu sehen ist, gelingt es der AIDAluna nicht, sich im ersten Versuch von der Pier abzudrücken.


Die AIDAluna: Notfall an Bord – und dann der Wind

Auch die AIDAluna, die heute Abend gegen 22 Uhr auslaufen wollte, wurde vom Sturm gestoppt. Zuvor wurde ein Passagier medizinisch mit einem Krankenwagen vom Schiff gebracht – ein Zwischenfall, der ohnehin schon für Verzögerung sorgte.

Doch selbst mit Schlepperhilfe blieb die AIDAluna ebenfalls fest am Kai. Auch hier war der Wind stärker als jede Antriebskraft.


Reykjavik wird zum sicheren Hafen

Das Ergebnis: Zwangspause für beide Schiffe. Während wir hier auf der MSC Preziosa ausharren, ist unklar, wann und wie es weitergeht. Aktuell gibt es:

  • Keine Bestätigung für eine Umroutung
  • Noch keinen neuen Auslauftermin

Was es aber gibt: eine spürbare Mischung aus Spannung, Neugier – und ein bisschen Abenteuerlust.


Wenn Pläne über Bord gehen…

So ärgerlich es auf den ersten Blick sein mag: Wer schon öfter auf Kreuzfahrt war, weiß, dass Wetterereignisse wie diese zum Reiseerlebnis dazugehören. Besonders in Regionen wie Island oder Norwegen kann das Wetter binnen Minuten umschlagen – und zwar heftig.

Hinter den Kulissen wird jetzt gerechnet, geschätzt, geplant:

  • Welche Alternativen gibt es?
  • Können Häfen getauscht oder übersprungen werden?
  • Bleiben wir noch eine Nacht in Reykjavik?

Alles bleibt vorerst offen – und das wird wohl auch noch ein paar Stunden so bleiben. Die Durchsagen an Bord bleiben regelmäßig und informativ – auch wenn es natürlich noch keine endgültigen Entscheidungen gibt.


Was tun mit einem unerwarteten Hafentag?

Für uns an Bord bedeutet das: flexibel bleiben – und das Beste draus machen! Zwar bläst es draußen ordentlich, aber Reykjavik bietet auch bei Sturm einiges. Wer mutig (und gut eingepackt) ist, kann:

  • Die berühmte Hallgrímskirkja besichtigen
  • Ein Abstecher zur Harpa Konzerthalle machen
  • Oder sich in einem der lokalen Hot Pots aufwärmen

Für alle anderen ist das Bordprogramm der MSC Preziosa natürlich die perfekte Alternative: Cocktails an der Bar, ein bisschen Wellness im Spa oder einfach das Schauspiel der Natur von drinnen beobachten.


Volle Fahrt voraus – sobald der Wind es erlaubt

Ein Tag, der zeigt, dass die schönsten Pläne auf See eben auch mal vom Kurs abkommen können. Und das ist okay. Denn was bleibt, ist eine Geschichte, die wir so schnell nicht vergessen werden.

Wir halten euch hier auf dem Laufenden, sobald es neue Infos gibt – ob zur Abfahrt, Route oder möglichen Änderungen im Reiseplan. Bis dahin bleibt uns nur eins zu sagen:

Reykjavik hält uns fest – aber wir halten Kurs.