SCHIFFSDATEN
| Flagge | Schweiz 🇨🇭 |
| Indienststellung | 2014 |
| Zugelassene Passagierzahl | 190 |
| Besatzung | 53 |
| Crew To Passenger Ratio | 1 : 3,58 |
| Länge | 135 m |
| Breite | 11,45 m |
Gesehen in Köln am 23/03/2025
Viking Mani: Das Viking Longship zwischen Amsterdam und Basel
Die Viking Mani von Viking River Cruises wurde 2014 gebaut und fährt unter Schweizer Flagge. Das Schiff ist 135 Meter lang und 11,45 Meter breit, fasst bis zu 190 Passagiere in 95 Kabinen auf drei Passagierdecks und wird von einer Crew von rund 53 Personen betreut. Das ergibt ein Betreuungsverhältnis von etwa 1 zu 3,6. Die Bordsprache ist primär Englisch.
Das Schiff ist nach Mani benannt, dem nordischen Mondgott, den die Götter zusammen mit seiner Schwester Sol an den Himmel verbannten, wo sie seither Mond und Sonne über den Himmel lenken und die Jahre für die Menschen zählen. Die Viking Mani gehört zur Viking-Longship-Flotte, einer Schiffsgeneration mit mehr als 60 baugleichen Einheiten. Alle teilen sich den selben Grundriss, Ausstattungsphilosophie und Bordkonzept vollständig.
Das Viking-Longship-Konzept ist klar definiert: kein Pool, kein Casino, kein Animationsprogramm. Stattdessen Panoramafenster, Aquavit Terrace am Bug, ein Kräutergarten auf dem Sun Deck, Port Talks vor jedem Anlaufhafen und eine Atmosphäre, die Gespräche über Unterhaltung stellt. Für deutschsprachige Reisende: Die Bordsprache ist überwiegend Englisch. Programm und Ausflüge finden auf Englisch statt.
Die Kabinen an Bord der Viking Mani
Die Viking Mani bietet 95 Kabinen in fünf Kategorien auf drei Passagierdecks: Main Deck (unten), Middle Deck (Mitte) und Upper Deck (oben). Das Main Deck beherbergt ausschließlich Standard-Kabinen ohne Balkon und ohne Liftanschluss; alle Fenster dort liegen auf Wasserhöhe und sind entsprechend kleiner. Middle- und Upper Deck haben Balkonkabinen und Liftanbindung.
Die Kabinenkategorien im Überblick:
- Standard Stateroom E und F (ca. 14 m², Main Deck, halbhohes Panoramafenster): Kabinen auf dem untersten Passagierdeck mit kleinerem Fenster auf Wasserhöhe. Kein Balkon, kein Liftanschluss.
- French Balcony Stateroom C und D (ca. 12,5 m², Middle und Upper Deck, französischer Balkon): Kabinen mit raumhoher Glasschiebetür ohne begehbaren Außenbereich. Liftanschluss vorhanden. Bademantel und Hausschuhe auf Anfrage.
- Veranda Stateroom A und B (ca. 19 m², Middle und Upper Deck, begehbarer Außenbalkon): Kabinen mit raumhoher Glasschiebetür und begehbarem Veranda-Balkon mit Sitzmöbeln. Liftanschluss vorhanden. Bademantel und Hausschuhe auf Anfrage.
- Veranda Suite AA (ca. 25,5 m², Upper Deck, begehbarer Außenbalkon und französischer Balkon): Suite mit separatem Wohnbereich, begehbarem Balkon im Wohnzimmer und französischem Balkon im Schlafbereich. Zweiter Flachbild-TV im Wohnzimmer. Welcome Champagner, Minibar, Obstteller, Bademantel und Hausschuhe standardmäßig sowie Wäsche- und Schuhputzservice sind nach aktuellem Stand inkludiert.
- Explorer Suite ES (ca. 41 m², Upper Deck, umlaufender 270-Grad-Balkon und französischer Balkon): Geräumigste Kategorie des Schiffes mit umlaufendem Wrap-around-Balkon im Wohnbereich und zusätzlichem französischem Balkon im Schlafzimmer. Kaffeemaschine, Zimmerservice beim Frühstück, Getränkepaket, Wäscheservice und privater Transfer am An- und Abreisetag nach aktuellem Stand enthalten. Aktuelle Leistungsdetails direkt bei Viking prüfen.
Die Standardausstattung aller Kabinen umfasst Queen-Size Viking Explorer Bed (wahlweise als zwei Einzelbetten), Flachbild-TV mit Live-Kanälen und kostenfreien Filmen auf Abruf, 110-Volt- und 220-Volt-Steckdosen mit USB-Ports, Safe, Kühlschrank, Telefon, Haartrockner, beheizte Badezimmerböden, Anti-Beschlag-Spiegel und Pflegeprodukte.
Restaurants an Bord der Viking Mani
Die Viking Mani verfügt über zwei Essbereiche. The Restaurant auf dem Middle Deck ist der Hauptspeisesaal mit Panoramafenstern und Buffet-Station. Hier gibt es Frühstück und Mittag als Buffet-Kombination, das Abendessen als mehrgängiges serviertes Menü mit täglich wechselnden Gerichten und Destination Menus, die regionale Spezialitäten der bereisten Gebiete aufgreifen. Die Aquavit Terrace am Bug des Upper Decks ermöglicht Al-fresco-Mahlzeiten mit direktem Blick auf die Bugwelle.
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Bordleben: Port Talk, Kräutergarten und Lounge mit Panoramafenstern
Abends gibt es den Port Talk: Der Cruise Director stellt den nächsten Anlaufhafen vor, erklärt was morgen wartet und beantwortet Fragen. Das ist das Herzstück des Viking-Bordkonzepts und läuft auf der Viking Mani genauso ab.
Die Lounge mit Bar auf dem Upper Deck mit raumhohen Glastüren zur Aquavit Terrace ist der Abendmittelpunkt mit gelegentlicher Live-Musik und kulturellen Darbietungen lokaler Künstler. Eine Bibliothek und ein Bordshop sind ebenfalls auf dem Upper Deck vorhanden. Auf dem Sun Deck befinden sich ein Walking Track, ein organischer Kräutergarten aus dem die Küche täglich erntet, sowie Solarpanele. Das Sun Deck ist nur über Treppen erreichbar und bei Schleusendurchfahrten und Niedrigbrücken kann es gesperrt sein.
Routen: Amsterdam nach Basel und zurück
Die Viking Mani fährt den Rhein zwischen Amsterdam und Basel in wechselnder Richtung. Dabei ist das UNESCO-geschützte Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz auf allen Rheinrouten der Viking Mani enthalten. Saisonal werden auch Weihnachtsmarktfahrten auf dem Rhein angeboten.
Die Reisehighlights auf dem Rhein:
- Amsterdam: Grachtensystem, Rijksmuseum, historisches Stadtzentrum.
- Kinderdijk: Weltkulturerbe mit 19 historischen Windmühlen.
- Köln: Kölner Dom als UNESCO-Weltkulturerbe, Altstadt und Rheinufer.
- Koblenz und das Deutsche Eck: Zusammenfluss von Rhein und Mosel, Festung Ehrenbreitstein.
- Loreley: Schiefer Fels, enger Rheinabschnitt, stärkste Strömung des Mittelrheins.
- Rüdesheim: Drosselgasse, Weingüter und Seilbahn zum Niederwalddenkmal.
- Straßburg: Elsässisches Fachwerk, Münster und europäische Institutionen.
- Basel: Kunstmuseum, Altstadt und Endpunkt des schiffbaren Rheins.
Für wen ist die Viking Mani das richtige Schiff?
Wer das Viking-Longship-Konzept kennt und den Rhein als Ziel hat, bucht die Viking Mani. Das Konzept ist konsequent: kein Pool, kein Casino, stattdessen Kräutergarten, Port Talks und eine Aquavit Terrace, auf der man das Frühstück mit Blick auf die Bugwelle einnimmt. Das Publikum ist englischsprachig, ab 55, kultiviert und reiseerfahren. Wer den Rhein von Amsterdam bis Basel mit einem strukturierten Kulturprogramm erleben möchte und dabei Englisch als Bordsprache kein Problem ist, findet in der Viking Mani ein gut durchdachtes Angebot.
Mani zählt die Jahre, das Schiff zählt die Schleusen
Mani lenkt in der nordischen Mythologie den Mond über den Himmel und zählt die Jahre. Das Schiff, das seinen Namen trägt, zählt die Schleusen zwischen Amsterdam und Basel, und das tut es mit Kräutergarten, Port Talk und einem Bettsystem, das sich Viking Explorer Bed nennt und sich anfühlt wie ein gutes Hotelzimmer. Wer das als Rheinfahrt bucht und Englisch spricht, bekommt ein konsequentes Konzept auf einem gut gebauten Schiff.
Häufige Fragen (FAQ) – Die häufigsten Fragen Viking Mani
Wie viele Passagiere fasst die Viking Mani?
Bis zu 190 Passagiere in 95 Kabinen auf drei Passagierdecks. Die Crew umfasst rund 53 Personen, was einem Betreuungsverhältnis von etwa 1 zu 3,6 entspricht.
Welche Decks sind mit dem Lift erreichbar?
Der Aufzug verbindet Middle Deck und Upper Deck. Das Main Deck und das Sun Deck sind nur über Treppen erreichbar.
Was unterscheidet Veranda Stateroom und French Balcony Stateroom?
Beim French Balcony öffnet sich die Glasschiebetür, aber es gibt keinen begehbaren Außenbereich. Beim Veranda Stateroom gibt es zusätzlich einen echten begehbaren Außenbalkon mit Sitzmöbeln.
Woher kommt der Name Viking Mani?
Mani ist der nordische Mondgott, der zusammen mit seiner Schwester Sol von den Göttern an den Himmel verbannt wurde, wo beide seither Mond und Sonne über den Himmel lenken.


























