Norwegen-Kreuzfahrt: Fjorde, Nordkap und Mitternachtssonne
Von den Fjorden bis zum Nordkap
Eine Norwegen-Kreuzfahrt führt entlang der berühmten Fjorde, durch enge Wasserwege zwischen steilen Bergen und hinauf bis zum Nordkap, das als nördlichster Punkt Europas gilt. Die meisten Routen starten in Nordeuropa ab Hamburg, Kiel oder Bremerhaven, also ohne Langstreckenflug, und im Hochsommer scheint die Mitternachtssonne. Von Bergen und dem Geirangerfjord bis nach Tromsø reiht sich ein Naturwunder ans nächste. Auf dieser Seite findest du die schönsten Häfen und Städte, die typischen Routen und Antworten auf die häufigsten Fragen vor der Buchung.

Beste Reisezeit
Mai bis September
Längster Fjord
Sognefjord, rund 205 km
Starthafen
ab Hamburg, Kiel, Warnemünde oder Bremerhaven
Kein Land steht so für die Kreuzfahrt im Norden wie Norwegen. Über 1.000 Fjorde schneiden hier ins Land, gesäumt von Wasserfällen, die sich Hunderte Meter in die Tiefe stürzen, und von kleinen Orten, die man vom Wasser aus am schönsten sieht. Genau deshalb ist das Schiff das ideale Verkehrsmittel, es bringt dich direkt dorthin, wo Straßen enden.
Dazu kommt die kurze Anreise. Die meisten Norwegen-Routen starten ab Deutschland, du kommst also mit Bahn oder Auto zum Schiff und sparst dir den Flug. Wie weit nach Norden es geht, entscheidest du selbst, von der klassischen Fjord-Woche bis zur großen Runde ans Nordkap. Welche Häfen dich erwarten, siehst du im Überblick. Aktuelles zu den Emissionsregeln in den Fjorden gibt es hier in unserem Guide.
Die schönsten Häfen und Städte in Norwegen
Norwegens Küste reiht Fjorde, bunte Hafenstädte und einsame Inseln aneinander, und jeder Halt hat seinen eigenen Charakter. Von Bergen im Süden bis zum Nordkap im hohen Norden liegt an jedem Hafen ein neues Bild vor Anker. Diese Städte steuern die meisten Routen an.
Bergen
Bekannt für: Bryggen und Fjord-Tor
Region: Südnorwegen
Die bunten Bryggen-Häuser am alten Hansekai sind das Wahrzeichen Bergens und gehören zum UNESCO-Welterbe. Sie erinnern an die Zeit, als die Stadt ein wichtiger Handelsplatz der Hanse war. Zwischen den schmalen Holzfassaden reihen sich heute kleine Werkstätten, Galerien und Cafés, und am Hafen verkauft der Fischmarkt frischen Fang.
Bergen ist zugleich das Tor zu den Fjorden, von hier starten viele der schönsten Touren ins Fjordland. Wer Zeit an Land hat, fährt mit der historischen Fløibanen-Seilbahn in wenigen Minuten hinauf auf den Hausberg Fløyen. Von oben öffnet sich der Blick über die sieben Berge, die Stadt und das Meer.
✨ Highlight: Seilbahnfahrt auf den Fløyen mit Blick über die Stadt.


Geiranger & Geirangerfjord
Bekannt für: Fjord und Wasserfälle
Region: Fjordland
Der Geirangerfjord zählt zum UNESCO-Welterbe und gilt mit seinen steilen, grünen Wänden als einer der schönsten Fjorde der Welt. Schon die Einfahrt mit dem Schiff ist ein Erlebnis, wenn sich die Berge immer enger zusammenschieben. Wasserfälle wie die Sieben Schwestern stürzen dabei direkt neben dem Schiff Hunderte Meter in die Tiefe.
An Land führt die kurvenreiche Adlerstraße in engen Serpentinen den Berg hinauf. An jedem Aussichtspunkt öffnet sich ein neuer Blick auf den Fjord und den kleinen Ort Geiranger tief unten. Wer lieber aufs Wasser geht, erkundet den Fjord bei einer Bootsfahrt aus der Nähe.
✨ Highlight: Panoramafahrt über die kurvenreiche Adlerstraße.
Ålesund
Bekannt für: Jugendstil-Architektur
Region: Fjordland
Nach einem verheerenden Brand wurde Ålesund vor über hundert Jahren komplett im Jugendstil wiederaufgebaut und gilt heute als schönste Jugendstilstadt Nordeuropas. Türmchen, Erker und verzierte Fassaden prägen das Bild, das sich über mehrere Inseln zieht. Die Stadt liegt eingebettet zwischen Meer und Bergen und wirkt dadurch wie aus einem Guss.
Der beste Überblick gelingt vom Aussichtsberg Aksla, den man über 418 Stufen oder bequem mit dem Bus erreicht. Von oben sieht man die Jugendstilstadt, die vorgelagerten Schären und bei klarem Wetter die Sunnmøre-Alpen. Ålesund ist außerdem ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in den nahen Geirangerfjord.
✨ Highlight: Der Aufstieg zum Aussichtspunkt Aksla über 418 Stufen.


Flåm
Bekannt für: Flåmbahn und Fjordblick
Region: Sognefjord
Der winzige Ort Flåm liegt am Ende des Aurlandsfjords, einem Seitenarm des mächtigen Sognefjords, umgeben von fast senkrechten Bergwänden. Trotz seiner geringen Größe gehört Flåm zu den beliebtesten Stopps im Fjordland, weil die Kulisse so spektakulär ist. Das Schiff liegt hier mitten in einer der eindrucksvollsten Fjordlandschaften Norwegens.
Berühmt ist Flåm vor allem für die Flåmbahn, eine der steilsten Eisenbahnstrecken der Welt. Auf gut 20 Kilometern klettert sie durch Tunnel und vorbei an tosenden Wasserfällen hinauf in die Berge. Die Fahrt gilt als eine der schönsten Zugstrecken überhaupt und ist der klassische Ausflug ab Flåm.
✨ Highlight: Eine Fahrt mit der Flåmbahn vorbei an Wasserfällen und Schluchten.
Stavanger
Bekannt für: Altstadt und Lysefjord
Region: Südnorwegen
Stavanger verbindet Geschichte und moderne Hafenstadt und ist der südliche Ausgangspunkt vieler Norwegen-Routen. Das alte Viertel Gamle Stavanger zählt zu den besterhaltenen Holzhaus-Altstädten des Landes, mit engen weißen Gassen und Kopfsteinpflaster. Rund um den Hafen ist die Stadt dagegen lebendig und weltoffen, geprägt auch von der norwegischen Ölindustrie.
Vor den Toren der Stadt liegt der Lysefjord mit seinem berühmten Felsplateau Preikestolen, das 600 Meter senkrecht über dem Wasser aufragt. Wer gut zu Fuß ist, wandert hinauf, alle anderen erleben den Fjord bei einer Bootsfahrt von unten.
✨ Highlight: Eine Bootsfahrt in den Lysefjord unter dem Preikestolen.


Tromsø
Bekannt für: Tor zur Arktis
Region: Nordnorwegen
Weit oben über dem Polarkreis gelegen, gilt Tromsø als Tor zur Arktis und als lebendigste Stadt Nordnorwegens. Trotz der Lage ist sie überraschend quirlig, mit Universität, Cafés und einer langen Polarforschungs-Geschichte. Die moderne Eismeerkathedrale mit ihrer markanten Dreiecksform ist ihr bekanntestes Wahrzeichen.
Eine Seilbahn bringt dich hinauf auf den Storsteinen, von wo aus sich die Stadt, die Fjorde und die umliegenden Berge überblicken lassen. Je nach Jahreszeit erlebst du hier zwei Extreme, die Mitternachtssonne im Sommer oder die besten Chancen auf Nordlichter im Winter. Damit ist Tromsø einer der spannesten Häfen der ganzen Reise.
✨ Highlight: Die Seilbahn auf den Storsteinen mit Blick über Stadt und Fjord.
Honningsvåg
Bekannt für: Hafen am Nordkap
Region: Nordnorwegen
Honningsvåg ist der nördlichste Hafen der meisten Reisen und das Sprungbrett zum Nordkap. Der kleine Ort selbst ist rau und ursprünglich, geprägt von Fischfang und arktischem Wetter, und wirkt wie das Ende der bewohnten Welt. Gerade diese Kargheit macht den besonderen Reiz des hohen Nordens aus.
Von hier führt der klassische Ausflug hinaus zum Nordkap, dem berühmten Felsplateau 307 Meter über dem Nordmeer. An der Nordkaphalle mit dem Globus-Monument öffnet sich der weite Blick über den offenen Ozean, an dem nur noch Wasser bis zum Pol liegt. Bei Mitternachtssonne ist dieser Ausflug für viele Reisende ein Höhepunkt der Reise.
✨ Highlight: Der Ausflug zum Nordkap, das als nördlichster Punkt Europas gilt.


Kristiansand
Bekannt für: Südküste und Badestadt
Region: Südnorwegen
Kristiansand liegt an der Südspitze Norwegens und ist oft der erste oder letzte norwegische Hafen auf Routen ab Deutschland. Die Stadt hat einen ganz anderen Charakter als die Fjordorte im Westen, sonniger, flacher und entspannter, mit langen Sandstränden direkt vor der Tür. Das schachbrettartige Stadtviertel Posebyen mit seinen weißen Holzhäusern lädt zum Bummeln ein, und die Strandpromenade ist im Sommer belebt.
Für Familien ist Kristiansand ein beliebter Halt, vor allem wegen des Dyreparken, einem der größten Tier- und Freizeitparks Skandinaviens etwas außerhalb der Stadt. Wer lieber in der Natur unterwegs ist, erkundet die felsige Schärenküste oder macht einen Ausflug ins nahe Setesdal-Tal. Als südlichster Hafen ist Kristiansand außerdem ein guter Ausgangspunkt, um die mildere Seite Norwegens kennenzulernen.
✨ Highlight: Ein Ausflug in den Dyreparken oder ein Spaziergang durch die Altstadt Posebyen.
Darum lohnt sich eine Norwegen-Kreuzfahrt
Nur wenige Länder verbinden Kreuzfahrten und Natur so eng wie Norwegen. Das Schiff bringt dich direkt dorthin, wo Straßen enden, mitten hinein in die Fjorde. Drei Dinge machen eine Norwegen-Kreuzfahrt besonders:
- Fjorde vom Wasser aus. Die tiefen Fjordarme lassen sich vom Schiff aus am eindrucksvollsten erleben, wenn sich die Berge rechts und links immer enger zusammenschieben und Wasserfälle direkt neben der Reling in die Tiefe stürzen.
- Ohne Flug ab Deutschland. Die meisten Norwegen-Routen starten ab Hamburg, Kiel oder Bremerhaven. Du kommst mit Bahn oder Auto zum Schiff und sparst dir Flug und Gepäcklimit.
- Mitternachtssonne im Sommer. Im Juni und Juli wird es im hohen Norden nie richtig dunkel. Du kannst bis spät an Deck stehen und die Küste im goldenen Licht vorbeiziehen sehen. Weiteres zur Mitternachtssonne findest du hier in unserem Guide.

Anzeige | Bei Klick auf diesen Link und anschließender Buchung erhalten wir eine Vermittlungsprovision vom Anbieter.
Passende Norwegen-Kreuzfahrt finden
Das Wetter und die beste Reisezeit

Die Saison für eine Norwegen-Kreuzfahrt reicht von Mai bis September, und die Wahl des Monats entscheidet über Preis, Wetter und Erlebnis. An Deck liegen die Temperaturen im Sommer bei etwa 12 bis 20 Grad, dazu kommt oft Wind, weshalb wetterfeste Kleidung wichtiger ist als Sommergarderobe.
Frühsommer (April, Mai): Die Wasserfälle führen durch die Schneeschmelze am meisten Wasser, die Landschaft ist sattgrün und die Schiffe noch nicht ausgebucht. Die Tage sind bereits sehr lang, die Preise moderat.
Hochsommer (Juni, Juli): Die mildeste und beliebteste Zeit. Im hohen Norden, etwa am Nordkap und in Tromsø, scheint die Mitternachtssonne, es wird nie richtig dunkel. Dafür sind die Schiffe voll und die Preise durchschnittlich am höchsten.
Spätsommer und Herbst (September): Ruhiger und günstiger, mit den ersten Farben an Land. Ab jetzt steigt im Norden auch die Chance auf erste Nordlichter. Wer die Nordlichter gezielt und mit höherer Wahrscheinlichkeit erleben will, muss allerdings zwischen Oktober und März reisen. Dann fahren nur wenige Reedereien, meist entlang der Küste, dafür sind es besondere Reisen abseits der Hauptsaison. Weitere Informationen zum Nordlicht gibt es hier im speziellen Guide.
Hier gibt es weitere Tipps und Hinweise zur besten Reisezeit nach Norwegen.
Typische Routen einer Norwegen-Kreuzfahrt

Norwegen lässt sich auf mehreren klassischen Wegen bereisen, und welcher zu dir passt, hängt vor allem davon ab, wie viel Zeit du hast und wie weit nach Norden es gehen soll. Von der einwöchigen Fjord-Reise bis zur großen Runde ans Nordkap ist alles buchbar.
1. Die Fjord-Route (rund 7 Nächte):
Die klassische Einsteiger-Route führt zu den berühmten Fjorden im Süden und in der Mitte des Landes. Ab Hamburg oder Kiel geht es meist über den Geirangerfjord, Bergen und Flåm am Sognefjord und wieder zurück, ganz ohne Flug. In einer Woche siehst du die bekanntesten Fjorde und die schönsten Hafenstädte. Ideal für die erste Norwegen-Reise, wenn du die Höhepunkte in kompakter Zeit erleben willst.
Beispielhafter Reiseverlauf: Hamburg/ Kiel – Bergen – Ålesund – Geirangerfjord – Stavanger – Hamburg/ Kiel
2. Die Fjord-Intensiv-Route (rund 9 bis 12 Nächte):
Diese Route ist für alle, denen eine Woche zu kurz ist und die möglichst viele Fjorde in einer Reise sehen wollen. Sie konzentriert sich auf Südnorwegen und verbindet den Lysefjord bei Stavanger mit dem Sognefjord und seinen Seitenarmen bei Flåm, dem Nærøyfjord und dem Geirangerfjord. Statt weit nach Norden zu fahren, geht sie in die Tiefe und steuert einen Fjord nach dem anderen an. Ideal für Naturfans, die das Fjordland wirklich auskosten und nicht nur die Höhepunkte streifen wollen.
Beispielhafter Reiseverlauf: Hamburg – Bergen – Ålesund – Flåm – Trondheim – Nordfjordeid – Molde – Geirangerfjord – Stavanger – Hamburg
3. Die Nordkap-Route (rund 12 bis 14 Nächte):
Die große Runde zieht die gesamte norwegische Küste hinauf bis zum Nordkap, das als nördlichster Punkt Europas gilt. Unterwegs liegen Häfen wie Ålesund, Tromsø und Honningsvåg, oft mit einem Abstecher zu den Lofoten. Weil die Strecke so weit nach Norden reicht, erlebst du im Sommer die Mitternachtssonne. Sie lohnt sich für alle, die den hohen Norden wirklich erreichen und mehr Zeit mitbringen.
Beispielhafter Reiseverlauf: Hamburg/ Kiel – Bergen – Ålesund – Tromsø – Honningsvåg (Nordkap) – Lofoten – Stavanger – Hamburg/ Kiel
4. Die Fjord-Route ab Deutschland (rund 5 bis 6 Nächte)
Die kürzeste Variante konzentriert sich auf ein bis zwei Fjorde und startet direkt ab Hamburg, Kiel oder Warnemünde. Statt der ganzen Küste steht ein Höhepunkt im Mittelpunkt, etwa der Geirangerfjord, mit wenigen Seetagen dazwischen. Geeignet für einen Kurzurlaub oder als erste Kreuzfahrt überhaupt, wenn du wenig Zeit hast, aber trotzdem einen echten Fjord sehen willst.
Beispielhafter Reiseverlauf: Warnemünde – Bergen – Eidfjord – Vik – Stavanger – Warnemünde
Viele Reisen sind zudem Kombinationen, da Norwegen-Reisen nicht nur an der norwegischen Küste bleiben. Häufig werden sie mit den Britischen Inseln verbunden, mit Stopps in Schottland oder auf den Orkneys, und einige Routen fahren weiter bis nach Island, meist über die Färöer oder die Shetlands. So erlebst du in einer Reise gleich zwei sehr unterschiedliche Nordwelten, Fjorde und Vulkanlandschaft.
Die bekanntesten Fjorde Norwegens

Lysefjord
Der Lysefjord bei Stavanger ist vor allem für eine Sehenswürdigkeit berühmt, den Preikestolen. Die markante Felskanzel ragt rund 600 Meter senkrecht über dem Wasser auf und ist eines der meistfotografierten Motive Norwegens. Der Fjord selbst ist 42 Kilometer lang und von schroffen Granitwänden gesäumt.
Wer gut zu Fuß ist, wandert in einigen Stunden hinauf auf das Plateau. Alle anderen erleben den Preikestolen bei einer Bootsfahrt eindrucksvoll von unten.

Geirangerfjord
Der Geirangerfjord ist der bekannteste Fjord Norwegens und gehört zum UNESCO-Welterbe. Auf 15 Kilometern schlängelt er sich zwischen fast senkrechten, grünen Bergwänden hindurch, von denen zahlreiche Wasserfälle in die Tiefe stürzen. Die bekanntesten sind die Sieben Schwestern und der gegenüberliegende Freier, um die sich eine alte Sage rankt.
Die Einfahrt mit dem Schiff gilt als eine der schönsten der Welt. An Land führt die kurvenreiche Adlerstraße zu Aussichtspunkten hoch über dem Wasser.

Nærøyfjord
Der Nærøyfjord ist ein Seitenarm des Sognefjords und der schmalste Fjord Norwegens, an manchen Stellen nur rund 250 Meter breit. Auch er zählt zum UNESCO-Welterbe und gilt vielen als der ursprünglichste und stillste von allen. Steile Wände von über 1.000 Metern Höhe rahmen den engen Wasserweg ein.
Weil er so schmal ist, wirkt die Fahrt hier besonders intensiv, die Berge scheinen zum Greifen nah. Kleine Höfe an den Hängen zeigen, wie karg das Leben am Fjord einst war.

Sognefjord
Der Sognefjord ist mit über 200 Kilometern der längste und mit mehr als 1.300 Metern der tiefste Fjord Norwegens, nur die Fjorde Grönlands sind größer. Er reicht vom offenen Meer weit ins Landesinnere bis fast an den Fuß der Gletscher des Jotunheimen-Gebirges. Von seinem Hauptarm zweigen zahlreiche kleinere Fjorde ab, darunter der Nærøyfjord.
An seinem Ende liegt der kleine Ort Flåm, Ausgangspunkt der berühmten Flåmbahn. Der Sognefjord verbindet damit gleich mehrere Höhepunkte einer Norwegen-Reise.
Anzeige | Bei Klick auf diesen Link und anschließenden Kauf erhalten wir eine Vermittlungsprovision vom Anbieter.
Hinweis I Die folgenden Routenkarten gelten nur zur Veranschaulichung, Änderungen vorbehalten.
Braucht man für die Fjorde eine Balkonkabine?

Gerade Fjorde wie der Sognefjord oder der enge Nærøyfjord entfalten ihre Wirkung vom Wasser aus, wenn das Schiff langsam zwischen den steilen Wänden hindurchgleitet. Diese Ein- und Ausfahrten gehören zu den ruhigsten und eindrucksvollsten Momenten einer Norwegen-Kreuzfahrt, oft früh am Morgen oder am späten Abend. Genau hier stellt sich für viele die Frage nach der passenden Kabine, denn mit einem eigenen Balkon erlebst du diese Passagen privat statt im Gedränge an Deck. Ob sich der Aufpreis in Norwegen wirklich lohnt, welche Schiffsseite zählt und warum eine Bugkabine ein Geheimtipp ist, liest du in unserem Ratgeber: Lohnt sich eine Balkonkabine bei einer Norwegen-Kreuzfahrt?
Anzeige | Bei Klick auf diesen Link und anschließender Buchung erhalten wir eine Vermittlungsprovision vom Anbieter.
Weitere Norwegen-Kreuzfahrt entdecken
Von den Fjorden im Süden über die Jugendstilstadt Ålesund bis zum Nordkap: Norwegen zeigt sich vom Schiff aus von seiner schönsten Seite, und das oft schon ab deutschem Hafen. Wenn du deine Route gefunden hast, vergleichst du hier aktuelle Termine und Preise direkt beim Anbieter.
🔹 Fjord-, Nordkap- und Kurzreisen ab Deutschland
🔹 Von der Woche bis zur großen Nordland-Runde
🔹 Aktuelle Norwegen-Angebote bei e-hoi vergleichen
Häufige Fragen (FAQ) – Norwegen-Kreuzfahrt
Wann ist die beste Reisezeit für eine Norwegen-Kreuzfahrt?
Die Saison reicht von Mai bis September. Für die Mitternachtssonne im hohen Norden reist du im Juni und Juli, für ruhigere und im Vergleich meist günstigere Fahrten im Mai und September. Nordlichter sind dagegen nur zwischen Oktober und März möglich, dann fahren allerdings nur wenige Schiffe.
Ab welchem Hafen starten Norwegen-Kreuzfahrten?
Die meisten Reisen beginnen ab Hamburg, Kiel oder Warnemünde, du kommst also ohne Flug zum Schiff. Einzelne längere Routen, besonders zum Nordkap, starten auch ab norwegischen Häfen wie Bergen oder Tromsø.
Wie warm wird es in Norwegen an Bord?
Im Sommer liegen die Temperaturen bei etwa 12 bis 20 Grad, dazu kommt oft Wind. Wetterfeste Kleidung nach dem Zwiebelprinzip ist wichtiger als Sommergarderobe, besonders auf den Fjord- und Nordkap-Routen.
Wo sieht man die Mitternachtssonne?
Nördlich des Polarkreises, also etwa ab Bodø aufwärts. Am Nordkap und in Tromsø geht die Sonne im Juni und Juli über Wochen gar nicht unter. Auf den südlichen Fjord-Routen erlebst du sie nicht, dort bleiben die Nächte im Sommer nur sehr hell.
Wie lange dauert eine typische Norwegen-Kreuzfahrt?
Die klassische Fjord-Route dauert rund sieben Nächte, eine intensive Fjordreise durch Südnorwegen neun bis zwölf, und die große Runde zum Nordkap zwölf bis vierzehn Nächte.
Braucht man in Norwegen Bargeld?
Kaum. Norwegen ist eines der bargeldlosesten Länder der Welt, fast überall zahlst du mit Karte oder Handy. Die Währung ist die Norwegische Krone, nicht der Euro.




