Inmitten eines massiven Wintereinbruchs, der weite Teile der USA am Wochenende des 24. und 25. Januar 2026 fest im Griff hat, steht der Kreuzfahrtsektor vor erheblichen logistischen Herausforderungen. Das als Wintersturm „Fern“ identifizierte Tief sorgt für Rekordschneefälle, gefrierenden Regen und gefährliche arktische Temperaturen, was Reedereien dazu zwingt, Fahrpläne kurzfristig anzupassen und Sicherheitsvorkehrungen an den großen Homeports von der Golfküste bis zum Nordosten zu verschärfen.
Royal Caribbean: Vorzeitige Rückkehr nach Galveston
Besonders stark fielen die Maßnahmen für die Gäste der Harmony of the Seas aus. Royal Caribbean International entschied, das Schiff der Oasis-Klasse einen Tag früher als geplant nach Galveston, Texas, zurückzurufen. Anstatt wie vorgesehen am Sonntag anzulegen, erreichte das Schiff den Hafen bereits am späten Samstagabend, den 24. Januar. Um diesen Zeitplan einzuhalten, musste der geplante Stopp in Cozumel, Mexiko, komplett gestrichen werden.
Die Reederei begründete diesen Schritt mit der Sicherheit der Passagiere: Durch die frühe Ankunft sollten Reisende die Chance erhalten, ihre Heimreise anzutreten, bevor Eisregen und gefrierende Temperaturen die lokale Infrastruktur und die Brückenverbindungen zum Festland lahmlegen. Passagiere, die nicht sofort abreisen konnten, durften zwar bis Sonntag an Bord bleiben, mussten jedoch aufgrund von Zollbestimmungen das Schiff kurzzeitig verlassen und neu einchecken. Als Entschädigung gewährte Royal Caribbean eine anteilige Rückerstattung des Kreuzfahrtpreises für einen Tag in Form von Bordguthaben.
Carnival Cruise Line: Verzögerungen und verkürzte Reisen in Baltimore
Auch an der Ostküste sorgt der Sturm für Unruhe. Carnival Cruise Line gab bekannt, dass die Carnival Pride aufgrund massiver Schneefälle und widriger Bedingungen im Hafen von Baltimore nicht wie geplant am 25. Januar andocken kann. Die Rückkehr wird nun für Montagmittag, den 26. Januar, erwartet.
Dies hat direkte Auswirkungen auf die nachfolgende Reise: Die kommende Kreuzfahrt der Carnival Pride in die Bahamas muss um einen Tag verkürzt werden. Auch für andere Schiffe, die von Norfolk und Galveston aus operieren, hat die Reederei Wetterwarnungen herausgegeben und beobachtet die Situation kontinuierlich. Den Gästen wurde dringend empfohlen, den SMS-Benachrichtigungsdienst der Reederei zu nutzen, um über kurzfristige Änderungen der Einschiffungszeiten informiert zu bleiben.
MSC Cruises: Herausforderungen im Nordosten
In New York City sieht sich MSC Cruises mit den Auswirkungen von Wintersturm „Fern“ konfrontiert. Zwar soll die MSC Meraviglia planmäßig vom Manhattan Cruise Terminal in Richtung Florida und Bahamas auslaufen, doch die Reederei warnt vor massiven Problemen bei der Anreise zum Hafen.
Angesichts von Vorhersagen, die starken Schneefall und eisige Winde für den 25. Januar ankündigten, betonte MSC, dass die Check-in-Fenster strikt einzuhalten seien. Da die Terminaltüren pünktlich um 14:30 Uhr schließen, wurden Reisende aus dem gesamten Tri-State-Area aufgefordert, deutlich mehr Zeit für die Anfahrt einzuplanen. Inzwischen wurde für New York sogar ein landesweiter Notstand ausgerufen, was den Individualverkehr zusätzlich erschwert.
Massive Auswirkungen auf den US-Reiseverkehr
Die Störungen im Kreuzfahrtbetrieb sind Teil eines nationalen Verkehrschaos. Wintersturm „Fern“ hat landesweit zur Annullierung von über 11.000 Flügen geführt, was es für Kreuzfahrtgäste zusätzlich erschwert, ihre Starthäfen überhaupt zu erreichen oder nach der Ausschiffung nach Hause zu kehren.
Obwohl die Schiffe auf See oft sicher vor dem Schnee sind, zeigt dieser Sturm deutlich, wie anfällig die maritime Logistik für Wetterextreme an Land ist. Die Reedereien betonen, dass die Sicherheit der Gäste und der Besatzung oberste Priorität habe, bitten jedoch um Verständnis für die unvermeidbaren Änderungen im Reiseablauf.
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