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Anlegemanöver abgebrochen: AIDAdiva muss Visby auf Gotland auslassen

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Frontansicht der AIDAdiva im Hafen von Warnemünde

Frühmorgendlicher Abbruch des Hafenmanövers

Für die Gäste der AIDAdiva begann der Mittwochmorgen mit einer unerwarteten Wendung. Gegen sechs Uhr sollte das Kreuzfahrtschiff planmäßig in Visby auf Gotland festmachen. Doch das vorgesehene Anlegemanöver wurde kurzfristig abgebrochen. Starker Westwind machte ein sicheres Anlegen an der Kreuzfahrtpier unmöglich. Kapitän und Brückencrew entschieden daher, die Sicherheitsrisiken nicht einzugehen und den Hafen anzusteuern.

Die Konsequenz: Statt eines Landgangs in der mittelalterlichen Hansestadt Visby verbrachten die Passagiere den Tag auf See.


Sicherheit geht vor

Die Kreuzfahrtpier in Visby gilt als herausfordernd, sobald das Wetter nicht mitspielt. Starke Winde oder hohe Wellen können das Manöver erschweren oder sogar verhindern. Immer wieder müssen Kreuzfahrtschiffe in solchen Situationen den Anlauf absagen. Auch das Überspülen der Pier durch Wellen ist keine Seltenheit, was selbst nach einer gelungenen Anlegung den sicheren Landgang gefährden könnte.

Für die Gäste mag der Ausfall enttäuschend sein, doch die Reederei und die Schiffsführung betonen regelmäßig: Sicherheit hat oberste Priorität.


Ersatzprogramm an Bord

Da Visby entfiel, organisierte die Crew der AIDAdiva kurzfristig ein umfangreicheres Bordprogramm für den unerwarteten Seetag. Während an Hafentagen üblicherweise weniger Aktivitäten angeboten werden, konnten sich die Gäste nun über zusätzliche Shows, Sportkurse und kulinarische Events freuen.

Alle von AIDA Cruises angebotenen Landausflüge für Visby wurden automatisch storniert. Die Kosten werden vollständig erstattet, wie die Reederei am Vormittag bestätigte.


Route verändert – nur noch drei Häfen im Fahrplan

Die aktuelle Ostsee-Kreuzfahrt der AIDAdiva startete am 13. September 2025 in Warnemünde. Ursprünglich waren neben einem Seetag die Stationen Stockholm (inklusive Overnight), Visby, Gdynia/Danzig sowie Kopenhagen vorgesehen. Nach dem Ausfall von Visby reduziert sich die Zahl der Anlaufhäfen auf drei.

Der angepasste Reiseplan sieht nun wie folgt aus:

  • Warnemünde (13. September – Abfahrt)
  • Seetag
  • Stockholm (Overnight)
  • Stockholm
  • Seetag (statt Visby)
  • Gdynia/Danzig
  • Kopenhagen
  • Warnemünde (20. September – Ankunft)

Nächstes Ziel: Polen

Nach dem heutigen ungeplanten Seetag nimmt die AIDAdiva Kurs auf Gdynia in Polen, wo sie am Donnerstag erwartet wird. Der Hafen liegt unweit der historischen Stadt Danzig, die zu den beliebtesten Ausflugszielen an der polnischen Ostseeküste zählt. Am Freitag steht anschließend Kopenhagen auf dem Fahrplan, bevor die Reise am Samstag in Warnemünde endet.


Visby bleibt Highlight vieler Ostsee-Kreuzfahrten

Die mittelalterliche Stadt Visby, bekannt für ihre gut erhaltene Ringmauer und die malerischen Gassen, ist ein beliebtes Ziel vieler Ostsee-Kreuzfahrten. Gleichzeitig ist sie jedoch witterungsbedingt einer der anfälligeren Häfen der Region. Immer wieder müssen Reedereien ihre Pläne kurzfristig ändern.

Auch wenn die Gäste der AIDAdiva diesmal auf den Landgang verzichten mussten, bleibt Visby ein fester Bestandteil zahlreicher Ostsee-Routen – und für viele Passagiere ein Ziel, das sie bei einer künftigen Reise nachholen möchten.


Wind und Wetter beeinflussen Kreuzfahrt

Der Abbruch des Anlegemanövers der AIDAdiva in Visby zeigt einmal mehr, wie stark Wind und Wetter den Verlauf einer Kreuzfahrt beeinflussen können. Auch wenn die Enttäuschung über den Ausfall groß ist, wird die Entscheidung aus Sicherheitsgründen von den meisten Gästen akzeptiert.

Die Crew reagierte schnell mit einem abwechslungsreichen Bordprogramm, sodass der zusätzliche Seetag für viele dennoch zu einem angenehmen Erlebnis werden konnte. Mit den kommenden Stationen Gdynia, Kopenhagen und der Rückkehr nach Warnemünde bleibt die Kreuzfahrt trotz kleiner Planänderung ein abwechslungsreiches Ostsee-Erlebnis.