Die Iona von P&O Cruises muss ihre Rückkehr in den Heimathafen Southampton aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen beschleunigen. Das Flaggschiff, das sich auf einer 14-tägigen Kreuzfahrt zu den Kanarischen Inseln, Spanien und Portugal befindet, war ursprünglich für die Ankunft am Samstagmorgen geplant. Nun jedoch wird das Schiff voraussichtlich bereits am Freitagnachmittag in Southampton eintreffen.
Wie cruisenewsindustry.com berichtet, wurde die Entscheidung getroffen, um Passagieren und Crew einen komfortableren finalen Anlauf zu gewährleisten und die Risiken durch die angekündigten Wetterkapriolen zu vermeiden. Die Gäste an Bord wurden per schriftlicher Mitteilung über die Änderungen informiert.
Vorgezogene Ankunft und Logistische Anforderungen
Die Entscheidung, die Ankunft vorzuziehen, wurde aufgrund der weniger günstigen Wettervorhersagen für Samstagmorgen im britischen Hafen getroffen. Die Schiffsleitung begründete die Maßnahme damit, dass man das Schiff vor dem aktuellen Wettersystem, das über das Vereinigte Königreich zieht, in Sicherheit bringen möchte, um den Passagieren eine komfortablere finale Anfahrt zu gewährleisten.
Klare Anweisungen zur Ausschiffung
Obwohl das Schiff bereits am Freitagnachmittag festmachen wird, ist es den Gästen nicht möglich, früher von Bord zu gehen.
Der Kapitän stellte klar, dass die Kreuzfahrt offiziell erst am Samstagmorgen endet. Da die Border Force (die britische Grenzschutzbehörde) das Schiff nicht sofort freigeben wird, können Passagiere das Schiff am Freitag nicht verlassen. Die Ausschiffungsprozesse und Zollformalitäten werden erst am regulären Samstagmorgen beginnen. Diese Maßnahme ist notwendig, um die britischen Einreisebestimmungen und die internen Abläufe der Reederei einzuhalten.
Zwei Routenänderungen auf einer Reise
Die wetterbedingte Vorverlegung der Ankunft ist bereits die zweite Routenanpassung auf dieser 14-tägigen Reise. Zuvor musste die Iona einen geplanten Anlauf in Lissabon (Portugal) streichen. Der Stopp musste aufgrund von industriellen Maßnahmen (Streik der Hafenarbeiter) abgesagt werden. Mangels geeigneter Alternativhäfen wurde an diesem Tag ein zusätzlicher Seetag eingelegt.
Die Reise der Iona begann am 22. November 2025. Das 5.200-Gäste-Schiff besuchte zuvor sechs Destinationen, darunter La Coruña, Cádiz und mehrere Häfen der Kanarischen Inseln.
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Die Königin der britischen Flotte – Iona im Überblick
Die Iona ist das Flaggschiff der traditionsreichen britischen Reederei P&O Cruises und markiert einen Wendepunkt in der Flottengeschichte des Unternehmens. Gebaut auf der renommierten Meyer Werft in Papenburg (Deutschland) und im Jahr 2020 fertiggestellt, ist die Iona das größte und technologisch fortschrittlichste Schiff, das P&O Cruises je in Dienst gestellt hatte.
- Nachhaltigkeit: Die Iona ist das erste Schiff der Reederei, das mit flüssigem Erdgas (LNG) betrieben wird, was sie zu einem der umweltfreundlichsten Großkreuzfahrtschiffe der Welt macht. Sie leitet damit eine neue, nachhaltigere Ära für die P&O-Flotte ein und wurde später von ihrem baugleichen LNG-Schwesterschiff, der Arvia, unterstützt.
Design-Highlights: Glas, Licht und Freedom Dining
Das Design der Iona ist auf innovative, lichtdurchflutete Räume ausgerichtet:
- SkyDome: Die spektakuläre Glasdachkuppel überspannt einen vielseitigen Freizeitbereich. Tagsüber dient der SkyDome als überdachter Poolbereich; abends verwandelt er sich in eine Unterhaltungsarena mit Akrobatik-Aufführungen.
- The Grand Atrium: Das Herzstück ist das über drei Decks verglaste Atrium, das einen traumhaften Panoramablick auf das Meer bietet und als zentraler Treffpunkt fungiert.
Die kulinarische Landschaft ist auf maximale Flexibilität ausgelegt: Das bahnbrechende Freedom Dining bedeutet, dass Passagiere ohne feste Essenszeiten speisen können.














