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Massives Investitionsprojekt: Stena Line und ABP starten Bau eines 200 Millionen Pfund teuren Fährterminals in Immingham

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Blick auf den Hafen von Immingham Stena Line

Stena Line und der größte britische Hafenbetreiber, Associated British Ports (ABP), beginnen mit den Bauarbeiten für ein neues Frachtfährterminal im Hafen von Immingham. Dieses Großprojekt stellt eine gemeinsame Investition von mehr als 200 Millionen Pfund dar und ist ein bedeutender Impuls für die Humber-Region in England, wo der unbegleitete Frachtmarkt seit Jahren kontinuierlich wächst.

Das neue Roll on – Roll off (RoRo) Terminal, das als Immingham Eastern RoRo Terminal (IERRT) bekannt ist, wird eine direkte Anbindung an die Hauptmündung des Humber Ästuars ermöglichen. Diese strategische Lage verspricht schnellere Überfahrtszeiten und die Möglichkeit, größere Schiffe einzusetzen. Dies ist eine direkte Reaktion auf die gestiegene Frachtnachfrage von Exporteuren und Importeuren aus der Region und dem gesamten Vereinigten Königreich.

Strategischer Knotenpunkt im Stena Line Netzwerk

Für Stena Line entwickelt sich Immingham, das in Lincolnshire liegt, zu einem strategisch entscheidenden Knotenpunkt. Die Reederei betreibt derzeit zwei tägliche Verbindungen von der Humber-Region in die Niederlande. Die vier Humber-Häfen von ABP bilden zusammen bereits das meistfrequentierte Tor des Vereinigten Königreichs für den Handel nach Volumen.

Niclas Mårtensson, CEO von Stena Line, unterstrich die Bedeutung der Investition: „Stena Line betreibt 20 Routen in Nordeuropa und im Mittelmeer, und der Hafen Immingham ist ein Schlüsselbestandteil dieses Netzwerks.“ Er betonte, dass das Projekt das anhaltende Engagement des Unternehmens für den Nordosten Englands hervorhebe und integral für die Erweiterung der Frachtaktivitäten auf den Routen zwischen dem Vereinigten Königreich und Kontinentaleuropa sei, um die wachsende Nachfrage zu befriedigen.

Langfristige Partnerschaft und Vertrauen in die Region

Die Partnerschaft zwischen ABP und Stena Line wird durch dieses Projekt nicht nur vertieft, sondern auch langfristig zementiert.

  • Langzeitvertrag: Stena Line hat eine wegweisende langfristige Vereinbarung mit ABP unterzeichnet, die den Betrieb im neuen Terminal in Immingham bis in das nächste Jahrhundert sichert.
  • Bekenntnis zur Region: Diese außergewöhnlich langfristige Verpflichtung reflektiert das große Vertrauen von Stena Line in die Region und verstärkt Immingham als einen von mehreren bedeutenden Investitionsstandorten im gesamten UK- und Irland-Netzwerk des Unternehmens.

Henrik Pedersen, CEO von Associated British Ports, äußerte sich erfreut: „Associated British Ports setzt sich leidenschaftlich dafür ein, unsere Mission ‚Keep Britian Trading’ als größter und führender Hafenbetreiber des Vereinigten Königreichs zu erfüllen. Das Immingham Eastern RoRo Terminal ist der jüngste Beweis für dieses Engagement.“ Er hob die Freude über die Vertiefung der Partnerschaft mit Stena Line hervor, die die Wahlmöglichkeiten und die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette für britische Unternehmen stärke.

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Wirtschaftliche und Politische Bedeutung

Die Investition in Immingham wird von der britischen Regierung als großer Gewinn für die Region gewertet.

Simon Lightwood, Parlamentarischer Unterstaatssekretär für Verkehr, kommentierte: „Diese 200 Millionen Pfund Investition in Immingham ist ein großer Gewinn für Lincolnshire und den Norden. Sie bedeutet mehr Arbeitsplätze, mehr Handel und mehr Wachstum.“ Er betonte, dass die Regierung das Vereinigte Königreich zu einem der attraktivsten Investitionsstandorte der Welt mache.

Die IERRT-Entwicklung wird nicht nur die breitere britische Wirtschaft unterstützen, sondern auch direkt lokale Arbeitsplätze schaffen. Es werden rund 700 Bauarbeitsplätze in der kurzfristigen Bauphase benötigt und zusätzlich 200 Arbeitsplätze im Terminalbetrieb auf Dauer geschaffen.

Bestehende Investitionen und Synergien

Die jetzige Investition baut auf bereits getätigten Ausgaben auf. Carl Johan Hellner, Chief Operating Officer für Ports and Terminals bei Stena Line, ergänzte: „Wir haben bereits in den letzten fünf Jahren über 170 Millionen Pfund in unsere Immingham-Aktivitäten investiert.“ Der Fokus bleibe weiterhin auf der Kapazitätserweiterung und der Bereitstellung hochwertiger, effizienter Dienstleistungen für die Kunden. Die Zusammenarbeit mit ABP sei dabei wirklich innovativ, und man freue sich auf die nächste Phase der gemeinsamen Weiterentwicklung. Die Kapazitäten von ABP und Stena Line in Immingham werden durch das IERRT-Projekt weiter optimiert, was den Humber als die Nummer 1 für den britischen Handel festigen wird.

Bildrechte: © Stena Line