Bildmaterial: © Princess Cruises
Princess Cruises hat bei der italienischen Werft Fincantieri drei neue Kreuzfahrtschiffe bestellt. Die Neubauten bilden eine neue Schiffsklasse unter dem Namen Voyager Class und sollen in den Jahren 2035, 2038 und 2039 ausgeliefert werden. Die Bestellung wurde im Rahmen der Seatrade Cruise Global 2026 in Miami bekanntgegeben. Der Vertrag steht wie üblich unter dem Vorbehalt der Finanzierung und weiterer Bedingungen. Gebaut werden die Schiffe auf der Fincantieri-Werft in Monfalcone, wo in den vergangenen Jahren bereits die beiden Sphere-Class-Schiffe der Reederei entstanden.
Größte Schiffe der Princess-Flotte
Jedes der drei Schiffe wird eine Bruttoraumzahl von 183.000 aufweisen und Platz für rund 4.700 Gäste bieten. Damit werden die Voyager-Class-Schiffe die bislang größten Einheiten der Princess-Cruises-Flotte sein. Zum Vergleich: Die Sun Princess und die Star Princess, die beiden aktuell neuesten Schiffe der Reederei aus der Sphere Class, bieten Platz für rund 4.300 Gäste.
Die neue Klasse soll nach Unternehmensangaben auf der Sphere-Class-Plattform aufbauen und bewährte Elemente der Reederei mit überarbeiteten Außendecks, Kabinen und Piazza-Bereichen verbinden. Darüber hinaus sollen neue Gästeerlebnisse und aktualisierte Technologien an Bord Einzug halten. Konkrete Details zu Ausstattung und Design will Princess Cruises zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen. Laut Gus Antorcha, Präsident von Princess Cruises, seien umfangreiche Gäste- und Reisebürobefragungen in die Planung eingeflossen, um bewährte Konzepte weiterzuentwickeln und neue Angebote zu integrieren.
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Princess Cruises steuert mit aktuell 17 Schiffen über 330 Häfen auf sieben Kontinenten an, darunter beliebte Fahrtgebiete wie die Karibik, das Mittelmeer, Alaska und den Pazifik. Für die Saison 2027/28 stehen unter anderem 64 Pazifik- und Down-Under-Routen zur Auswahl, von Australien und Neuseeland bis hin zu Circle-Pacific-Reisen ab verschiedenen Heimathäfen.
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Langjährige Partnerschaft mit Fincantieri
Die Bestellung unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen Princess Cruises und Fincantieri. In den vergangenen 35 Jahren hat die Werft bereits 21 Kreuzfahrtschiffe für die Reederei gebaut. Pierroberto Folgiero, CEO von Fincantieri, erklärte, die neuen Aufträge sicherten den Werften, insbesondere Monfalcone, eine solide Auslastung bis 2039 und unterstützten die Entwicklung des Kreuzfahrtgeschäfts im Einklang mit dem Industrieplan des Unternehmens für die Jahre 2026 bis 2030.
Flotte wächst auf 20 Schiffe
Princess Cruises betreibt aktuell 17 Schiffe auf über 170 Routen mit Anläufen in rund 330 Häfen auf sieben Kontinenten. Mit den drei Voyager-Class-Schiffen würde die Flotte bis 2039 auf 20 Einheiten anwachsen, sofern in der Zwischenzeit keine Schiffe außer Dienst gestellt werden. Die aktuell neuesten Schiffe der Flotte sind die Sun Princess, die im Februar 2024 in Dienst gestellt wurde, und die Star Princess, die im Oktober 2025 folgte. Beide Schiffe wurden ebenfalls in Monfalcone gebaut und bilden die Sphere Class, auf deren Plattform die Voyager Class aufbauen soll.
Die Voyager Class ist damit das nächste große Investitionsprojekt einer Carnival-Tochter nach der kürzlich angekündigten Holland America Evolution, mit der die niederländische Reederei sechs bestehende Schiffe für rund 500 Millionen US-Dollar modernisieren will. Während Holland America auf die Aufwertung der Bestandsflotte setzt, verfolgt Princess Cruises mit den Neubauten einen anderen Weg der Flottenentwicklung.

















