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Kampf gegen Lebensmittelverschwendung: P&O Cruises unterstützt Familien in Southampton mit über 10.000 Mahlzeiten

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Blick auf die Arvia von einer Drohne

Bildrechte: © P&O Cruises

Während Kreuzfahrtschiffe oft für ihre üppigen Buffets bekannt sind, zeigt die britische Traditionsreederei P&O Cruises, dass Genuss und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen können. Im Rahmen einer Bilanz für das Jahr 2025 gab das Unternehmen bekannt, dass durch eine innovative Partnerschaft mit der Food-Sharing-Plattform Olio mehr als 10.000 Mahlzeiten an bedürftige Familien im Raum Southampton gespendet wurden.

13.000 Portionen vor der Tonne gerettet

Die Kooperation, die bereits im März 2024 startete, zielt darauf ab, überschüssige Lebensmittel sinnvoll zu verwerten, statt sie zu entsorgen. Die Zahlen für den Zeitraum von Dezember 2024 bis November 2025 sind beeindruckend:

  • Gerettete Mahlzeiten: Insgesamt wurden 13.284 Portionen umverteilt.
  • Lebensmittelgewicht: Über 6.000 Kilogramm genießbare Lebensmittel wurden vor dem Abfall gerettet.
  • Lokale Wirkung: Direkt profitiert haben davon 84 Familien in der direkten Nachbarschaft des Hafens.

Die gespendeten Lebensmittel stammen primär aus der Entwicklungsküche von P&O Cruises an der West Quay Road in Southampton. Hier werden neue kulinarische Konzepte für die gesamte Flotte getestet. Durch die App-basierte Logistik von Olio gelangen überschüssige Zutaten und Gerichte ohne Umwege zu Menschen, die sie benötigen.

Ambitionierte Nachhaltigkeitsziele erreicht

Für P&O Cruises ist die Partnerschaft Teil einer größeren Strategie. Paul Ludlow, Präsident von Carnival UK und P&O Cruises, betonte die Bedeutung des Projekts:

„Die Minimierung von Lebensmittelabfällen ist eine wichtige Nachhaltigkeitspriorität für uns. Die Partnerschaft mit Olio unterstützt nicht nur unsere verantwortungsvollen Praktiken, sondern hilft aktiv Familien in unserer lokalen Gemeinschaft.“

Die Reederei konnte zudem verkünden, dass sie ihr gestecktes Ziel für 2025 bereits erreicht hat: Die Reduzierung von Lebensmittelabfällen im Bordbetrieb um 40 % im Vergleich zum Basisjahr 2019. Bis zum Jahr 2030 soll dieser Wert auf 50 % gesteigert werden.

Ein Modell für die gesamte Branche?

Das Engagement von P&O Cruises setzt ein Zeichen in einer Branche, die zunehmend unter Beobachtung hinsichtlich ihrer Umweltbilanz steht. Durch die Kombination von technischen Innovationen an Bord (zur Abfallreduzierung) und sozialen Kooperationen an Land (zur Resteverwertung) zeigt die Reederei einen ganzheitlichen Ansatz.

Für Passagiere bedeutet dies das gute Gefühl, dass hinter den Kulissen hart daran gearbeitet wird, den ökologischen Fußabdruck der Urlaubsreise so klein wie möglich zu halten – und gleichzeitig der Region, die als Tor zur Welt dient, etwas zurückzugeben.