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Norovirus-Vorfall in der Karibik: Norovirus-Ausbruch auf der MS Rotterdam

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Symbolbild Norovirus

Auf der jüngsten Reise der MS Rotterdam, einem der Flaggschiffe von Holland America Line (HAL), kam es zu einem signifikanten Ausbruch von Magen-Darm-Erkrankungen. Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) mitteilte, meldeten insgesamt 89 Personen Symptome wie Erbrechen und Durchfall, was als Norovirus-Infektion identifiziert wurde.

Betroffene und Krankheitsverlauf

Die betroffene Kreuzfahrt fand im Zeitraum vom 28. Dezember 2025 bis zum 9. Januar 2026 statt. An Bord befanden sich insgesamt 2.593 Passagiere.

  • Erkrankte Passagiere: 81 Personen
  • Erkrankte Crewmitglieder: 8 Personen

Laut Holland America Line verliefen die meisten Fälle mild und die Symptome klangen schnell wieder ab. Die betroffenen Personen wurden gemäß den Protokollen in ihren Kabinen isoliert, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Route und Gegenmaßnahmen

Die Reise startete in Fort Lauderdale und führte durch die südliche und westliche Karibik, mit Stopps unter anderem in Curaçao, Kolumbien, Costa Rica und Jamaika.

Unmittelbar nach der Rückkehr des Schiffes nach Fort Lauderdale am 9. Januar leitete die Reederei umfangreiche Maßnahmen ein:

  • Intensivreinigung: Das gesamte Schiff wurde einer gründlichen Desinfektion unterzogen, die über die täglichen Reinigungsstandards hinausgeht.
  • CDC-Protokoll: Die Maßnahmen erfolgten in enger Abstimmung mit den Richtlinien der US-Gesundheitsbehörde, um die Sicherheit für die nachfolgenden Gäste zu gewährleisten.

Einordnung: Norovirus auf Kreuzfahrtschiffen

Die aktuellen Daten der CDC zeigen, dass Magen-Darm-Infektionen, insbesondere durch das hochansteckende Norovirus, eine ständige Herausforderung für die Branche bleiben.

Trotz strengster Hygienevorschriften können Viren oft durch Passagiere an Bord gebracht werden, wo sie sich in geschlossenen Gemeinschaften schnell verbreiten. Die Reedereien reagieren hierauf mit verstärkten Desinfektionsstationen und Aufklärungskampagnen zur Handhygiene.