Die Kreuzfahrtwelt blickt mit Staunen auf die Schweizer MSC Group, die ihren Expansionskurs in einer bisher nie dagewesenen Intensität fortsetzt. Mit den beiden Marken MSC Cruises und der jungen Luxusmarke Explora Journeys plant das Unternehmen, seine Kapazitäten in den nächsten zehn Jahren massiv auszuweiten. Bis zum Jahr 2035 stehen insgesamt sechzehn Aufträge und Optionen in den Auftragsbüchern renommierter europäischer Werften. Damit festigt MSC seine Position als einer der weltweit führenden Akteure auf den Weltmeeren und bereitet sich darauf vor, bis zu drei Schiffe pro Jahr in Dienst zu stellen.
Dieser Wachstumsschub verteilt sich auf drei strategische Säulen: den Ausbau der luxuriösen Explora Flotte bei Fincantieri in Italien, die Fortführung der erfolgreichen World Class in Frankreich und die völlig neue Schiffsgeneration der Meyer Werft aus Papenburg. Besonders das Jahr 2030 verspricht, als ein Jahr der Superlative in die Unternehmensgeschichte einzugehen, wenn gleich drei Megaliner mit einer Gesamtkapazität für über 15.000 Gäste die Flotte verstärken sollen.
Die Luxusoffensive: Explora Journeys setzt neue Maßstäbe
Seit Sommer 2022 treibt MSC den Aufbau seiner Luxussparte Explora Journeys mit hoher Geschwindigkeit voran. Ziel ist eine Flotte von sechs hochmodernen Schiffen bis zum Jahr 2028. Zwei Einheiten sind bereits erfolgreich in Dienst gestellt und definieren das Luxussegment mit einem Fokus auf das Ocean State of Mind neu.
- Explora III bis VI: Diese vier Neubauten werden bis 2028 von der Fincantieri Werft ausgeliefert. Sie zeichnen sich durch ein elegantes Design und einen besonders persönlichen Service aus. Ab der Explora III wird zudem verstärkt auf umweltfreundliche Antriebstechnologien wie LNG gesetzt, um den ökologischen Fußabdruck der Luxusflotte zu minimieren.
Giganten der Meere: Die World Class aus Saint Nazaire
Parallel zum Luxussegment forciert MSC Cruises sein Wachstum im Massenmarkt, insbesondere mit Blick auf den nordamerikanischen Raum. Die World Class Schiffe, die bei Chantiers de l’Atlantique in Frankreich gebaut werden, sind die derzeitigen Aushängeschilder der Reederei.
- MSC World Asia und World Atlantic: Diese Giganten werden 2026 und 2027 die Flotte ergänzen. Mit ihrem markanten Design, dem futuristischen Y-Rumpf und einem riesigen Angebot an Bord sind sie perfekt darauf ausgelegt, neue Gästegruppen in den USA und Asien zu erschließen.
- Langfristige Planung bis 2031: Insgesamt sind bis 2031 sechs weitere Schiffe dieser Klasse geplant, wobei die Nummern 7 und 8 die World Class Ära vorerst abschließen werden. Diese Schiffe bieten Platz für jeweils über 6.700 Passagiere und setzen Maßstäbe in Sachen Entertainment und Gastronomie.
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Die Zukunft aus Papenburg: Die New Frontier Class
Ein strategischer Meilenstein ist die jüngst besiegelte Zusammenarbeit mit der Meyer Werft in Papenburg. Ab dem Jahr 2030 wird eine völlig neue Schiffsgeneration, die New Frontier Class, eine zentrale Rolle spielen. Gemäß einer Absichtserklärung existieren bereits vier feste Aufträge und zwei Optionen.
- Start im Jahr 2030: Das erste Schiff dieser Klasse wird in Papenburg gebaut und soll jährlich von weiteren Einheiten gefolgt werden. Diese Partnerschaft ist besonders bemerkenswert, da MSC damit erstmals seit langer Zeit wieder ein großes Auftragsvolumen nach Deutschland vergibt. Die New Frontier Class soll technologisch noch effizienter werden und die nächste Stufe der Dekarbonisierung einläuten.
Logistische Herausforderungen und Flottenstruktur 2035
Die gleichzeitige Indienststellung von drei Schiffen im Jahr 2030 stellt eine gewaltige logistische Herausforderung dar. Neben der personellen Besetzung von über 15.000 Gästebetten müssen auch die operativen Strukturen an Land entsprechend mitwachsen. MSC hat jedoch in der Vergangenheit bewiesen, dass die Reederei in der Lage ist, zwei Schiffe pro Jahr erfolgreich auf Jungfernfahrt zu schicken.
Rechnerisch könnte die Flotte von MSC Cruises bis zum Jahr 2035 auf beeindruckende 35 Schiffe anwachsen. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass ältere Einheiten, wie die Schiffe der Lirica Klasse, bis dahin vermutlich das Ende ihrer wirtschaftlichen Lebenszeit erreicht haben und ausgemustert werden könnten. Dennoch bleibt das Netto-Wachstum gewaltig.
Die geplanten Indienststellungen im Überblick
- 2026: Explora III und MSC World Asia
- 2027: Explora IV, Explora V und MSC World Atlantic
- 2028: Explora VI
- 2029: MSC World Class 5
- 2030: MSC World Class 6, MSC World Class 7 und der erste Neubau der New Frontier Class aus Papenburg
- 2031: MSC World Class 8 und New Frontier Class 2
- Bis 2035: Fortlaufende Auslieferung der New Frontier Class 3 bis 6 (inklusive Optionen)
MSC Cruises unterstreicht mit diesem beispiellosen Investitionsprogramm sein Vertrauen in die Zukunft der Kreuzfahrtbranche. Die Kombination aus massentauglichen Megalinern und exklusiven Luxusyachten ermöglicht es der Gruppe, jeden Winkel des Marktes zu besetzen und ihre globale Marktführerschaft weiter auszubauen.














