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Update: MSC Euribia sagt zwei weitere Norwegen-Abfahrten der Saison 2026 ab

Die MSC Euribia sitzt weiter im Persischen Golf fest – MSC Cruises sagt nun zwei weitere Norwegen-Abfahrten ab, die Anfang Mai ab Kiel und Kopenhagen geplant waren. Als nächster möglicher Starttermin gilt der 23. Mai, ob dieser gehalten werden kann, ist offen.

Kreuzfahrtschiff MSC Euribia vor malerischer Küste Symbolbild

MSC Cruises hat nun insgesamt drei Norwegen-Kreuzfahrten der MSC Euribia für die Sommersaison 2026 abgesagt. Betroffen sind die Abfahrten ab Kiel am 2., 9. und 16. Mai 2026 sowie die entsprechenden Abfahrten ab Kopenhagen am 3., 10. und 17. Mai 2026. Das Schiff befindet sich weiterhin im Persischen Golf und kann die Region aufgrund der geopolitischen Lage nicht verlassen. Als nächster gesicherter Starttermin gilt derzeit der 23. Mai 2026 ab Kiel beziehungsweise der 24. Mai 2026 ab Kopenhagen. Ob auch diese Termine gehalten werden können, ist nach aktuellem Stand offen.

Durchfahrt durch die Straße von Hormus weiter blockiert

Ursprünglich sollte die MSC Euribia bereits seit Anfang April ohne Gäste aus dem Orient nach Nordeuropa überführt werden. Bislang hat sich jedoch kein sicheres Zeitfenster für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ergeben. Sobald die Passage möglich ist, ist nach Reederei-Angaben mit einer Fahrtzeit von rund vier Wochen bis nach Nordeuropa zu rechnen. Das Schiff befindet sich seit Ende Februar 2026 in Dubai. Die Besatzung wurde auf Mindestbesatzung reduziert, die Sicherheit des Schiffes und der verbleibenden Crew hat nach Angaben von MSC Cruises höchste Priorität.

Falls die MSC Euribia noch länger im Orient verbleiben muss, sind nach Einschätzung der Reederei in den kommenden Wochen weitere Absagen wahrscheinlich. Die Gründe für den verspäteten Saisonbeginn liegen nach Unternehmensangaben außerhalb des eigenen Einflussbereichs.

Nordeuropaprogramm von MSC in dieser Saison eingeschränkt

Das gesichert stattfindende Nordeuropa-Programm von MSC Cruises ab Deutschland beschränkt sich damit vorerst auf die Kreuzfahrten der MSC Preziosa ab Hamburg und der MSC Magnifica ab Warnemünde. Die für die MSC Euribia geplanten Routen sahen neben den zwei Abfahrtshäfen Kiel und Kopenhagen Stopps in Flåm, Hellesylt und Ålesund in Norwegen vor.

Optionen für betroffene Passagiere

Gäste mit Buchungen auf den abgesagten Fahrten haben von MSC Cruises eine Mitteilung mit Umbuchungs- und Stornierungsoptionen erhalten. Demnach ist eine kostenfreie Umbuchung auf eine beliebige verfügbare Kreuzfahrt bis 30. November 2026 möglich, wobei MSC laut eigenen Angaben den günstigeren der beiden Preise bieten würde. Gäste, die diese Option wählen, erhalten zusätzlich ein nicht rückerstattbares Bordguthaben von bis zu 200 Euro pro Person. Eine Umbuchung auf Reisen ab 1. Dezember 2026 ist ebenfalls ohne Umbuchungsgebühr möglich, in diesem Fall gilt der aktuelle Preis der neu gewählten Fahrt. Als dritte Option steht eine vollständige Stornierung mit vollständiger Rückerstattung aller geleisteten Zahlungen zur Verfügung.

Weitere Reedereien mit festsitzenden Schiffen

Die MSC Euribia ist nicht das einzige Kreuzfahrtschiff, das derzeit im Persischen Golf festsitzt. Auch die Mein Schiff 4 und die Mein Schiff 5 von TUI Cruises sowie die Celestyal Discovery und die Celestyal Journey von Celestyal Cruises und die Aroya von Aroya Cruises liegen in der Region fest. Bei allen betroffenen Reedereien haben sich die Auswirkungen der Blockade inzwischen vom Winterfahrplan auf den europäischen Sommerfahrplan 2026 ausgeweitet.

Poolbereich im Heck eines Kreuzfahrtschiffes
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