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MSC Cruises schickt fünf Schiffe nach Südamerika

MSC Cruises baut seine Präsenz in Südamerika für die Wintersaison 2026/27 auf fünf Schiffe aus – neu dabei ist die MSC Seaview, die ursprünglich für die Karibik vorgesehen war. Größter Neuzugang in der Region ist die MSC Virtuosa, die mit knapp 4.900 Passagieren das bislang größte Kreuzfahrtschiff in Südamerika sein wird.

Schornstein der MSC Preziosa

MSC Cruises wird in der Wintersaison 2026/27 insgesamt fünf Kreuzfahrtschiffe in Südamerika einsetzen. Neu hinzu kommt die MSC Seaview, die ursprünglich für die südliche Karibik vorgesehen war und nun stattdessen Routen nach Brasilien und Argentinien übernimmt. Der Wechsel ist Teil einer umfassenderen Neuplanung, die auch die Verlegung der MSC World Europa in die Karibik umfasst. Die MSC Seaview wurde 2018 in Dienst gestellt.

Fünf Schiffe an acht Heimathäfen

Die MSC Seaview verstärkt ein Südamerika-Aufgebot, das bereits die MSC Virtuosa, die MSC Divina, die MSC Splendida und die MSC Musica umfasst. Die fünf Schiffe werden von insgesamt acht Heimathäfen aus operieren.

Ein Highlight der Saison ist das Debüt der MSC Virtuosa in der Region. Das Schiff mit einer Kapazität von 4.888 Passagieren wird damit nach Angaben von MSC Cruises zum größten Kreuzfahrtschiff in Südamerika. Es fährt ab Santos, Salvador und Maceió mit siebennächtigen Routen zu brasilianischen Zielen.

Die MSC Divina aus dem Baujahr 2012 absolviert in der kommenden Saison ihre erste vollständige Südamerika-Saison. Nach einem kurzen Einsatz während der FIFA-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien kehrt das Schiff nun für ein vollständiges Programm zurück. Vorgesehen sind Kurzreisen ab Santos sowie siebennächtige Fahrten nach Argentinien, Brasilien und Uruguay ab Buenos Aires und Balneário Camboriú.

Die MSC Splendida mit einer Bruttoraumzahl von 133.500 bietet ebenfalls Routen nach Brasilien, Argentinien und Uruguay an und fährt neben Buenos Aires auch ab Rio de Janeiro. Die MSC Musica aus dem Baujahr 2006 ist für den Großteil der Saison mit Kurzreisen ab Santos eingeplant. Von Dezember bis Februar kommen längere Fahrten nach Argentinien und Uruguay hinzu, ergänzt durch siebennächtige Routen ab Itajaí, Paranaguá und Rio de Janeiro.

Montevideo fällt als Heimathafen weg

Eine bemerkenswerte Änderung betrifft Montevideo in Uruguay. Die Stadt, die in vergangenen Saisons als fester Heimathafen für MSC in der Region diente, wird in der Saison 2026/27 nicht mehr als Abfahrtshafen angeboten. Montevideo bleibt jedoch als Transithafen für Zwischenstopps im Programm.

Weitere Anbieter in der Region

Neben MSC Cruises sind in Südamerika in der Saison 2026/27 auch Costa Cruises und das neue regionale Unternehmen Corazul Cruceros aktiv. Beide Anbieter setzen zusammen drei weitere Schiffe ein, darunter die Costa Diadema mit einer Kapazität von 3.700 Passagieren sowie die 1995 gebaute Buenavista.

Poolbereich im Heck eines Kreuzfahrtschiffes
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