MSC Cruises überarbeitet sein beliebtes All-Inclusive-Konzept. Ab dem 1. April 2026 gelten für alle Kreuzfahrten, die ab diesem Datum starten und nach dem 1. Oktober 2025 gebucht wurden, neue Regelungen für die Getränkepakete an Bord. Die Änderungen betreffen sowohl den Leistungsumfang als auch die Nutzbarkeit bestimmter Pakete auf den privaten Inseln der Reederei.
Vier bekannte Pakete bleiben bestehen
Das Grundkonzept der Getränkepakete bleibt erhalten. Auch künftig können Gäste zwischen vier Varianten wählen: dem Easy Package, dem Premium Package, dem Alcohol-Free Package und dem Minors Package für Kinder und Jugendliche. Diese Struktur hat sich in den vergangenen Jahren als Standard etabliert und soll weiterhin für Übersichtlichkeit sorgen.
Neu ist jedoch, dass MSC die Preisgrenze für enthaltene Getränke abschafft. Bislang war für jedes Paket ein Höchstpreis pro Getränk definiert, beispielsweise 7 Euro im Easy Package oder 13 Euro im Premium Package. Diese Regelung entfällt künftig vollständig. Stattdessen wird es für jedes Paket eine konkrete Getränkeliste geben, aus der hervorgeht, welche Getränke jeweils inkludiert sind. Diese Listen werden an Bord verfügbar sein. Eine vollständige Übersicht liegt aktuell noch nicht vor.
Einschränkungen auf den Privatinseln
Eine wesentliche Änderung betrifft die Nutzbarkeit der Pakete auf den MSC-Privatinseln, darunter Ocean Cay MSC Marine Reserve auf den Bahamas und Sir Bani Yas Island in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sowohl das Easy Package als auch das Alcohol-Free Package können dort künftig nicht mehr genutzt werden. Damit entfällt der bisherige Vorteil, auch auf den Inseln kostenfrei Softdrinks, Cocktails oder Bier konsumieren zu können.
Laut MSC sollen Gäste mit diesen Paketen jedoch weiterhin an Bord über ein breites Angebot verfügen. Für die Privatinseln gelten künftig separate Getränkepreise, die individuell abgerechnet werden. Passagiere mit höherwertigen Paketen, insbesondere dem Premium Package, sollen dagegen weiterhin uneingeschränkten Zugang zu ihren Inklusivleistungen haben.
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Neue Preisstruktur und Rabatte
Ein weiterer Punkt betrifft die Anpassung der Preisstruktur. Mit der Abschaffung der Preisgrenze führt MSC ein Rabattmodell für nicht enthaltene Getränke ein. Gäste, die ein Easy Package gebucht haben, erhalten an Bord Nachlässe zwischen 15 und 50 Prozent auf bestimmte Premiumprodukte. Dazu zählen unter anderem Flaschenweine, Premium-Biere und Cocktails, die nicht im regulären Paket enthalten sind.
Damit reagiert MSC offenbar auf wiederholte Kritik, dass das Easy Package im Vergleich zu anderen Reedereien zu restriktiv sei. Durch das neue Rabattmodell soll die Auswahl flexibler werden, ohne die Preisstruktur komplett zu verändern.
Ziel der Anpassung sei laut internen Informationen, den Gästen mehr Transparenz zu bieten und gleichzeitig betriebliche Abläufe an Bord zu vereinfachen. Das neue System soll außerdem die Vergleichbarkeit zwischen den Paketen verbessern.
Bestandsschutz für bestehende Buchungen
Wichtig für alle Reisenden, die bereits eine Kreuzfahrt mit MSC Cruises gebucht haben: Für alle Buchungen mit Abfahrten bis zum 31. März 2026 gelten weiterhin die bisherigen Regeln. Auch Gäste, die bereits Getränkepakete für Reisen nach diesem Datum erworben haben, behalten ihren ursprünglichen Leistungsumfang.
Damit schafft MSC Klarheit und schützt bestehende Buchungen vor rückwirkenden Änderungen. Erst für Neubuchungen ab dem 1. Oktober 2025 mit Abfahrten ab dem 1. April 2026 tritt das neue Konzept in Kraft.
Kombination mit Tarifen bleibt bestehen
Wie bisher wird MSC bei vielen Reisen weiterhin die Preisart inklusive Easy Package anbieten. Diese Variante ist vor allem bei deutschsprachigen Gästen beliebt, da sie eine kalkulierbare Preisstruktur mit festen Getränkeleistungen bietet. Änderungen bei der Preisgestaltung sind derzeit nicht bekannt, könnten aber im Zuge der Umstellung im Jahr 2026 angepasst werden.
Angebot wird vereinheitlicht
Mit der Einführung des neuen Getränkepaket-Konzepts ab 2026 verfolgt MSC Cruises das Ziel, das Angebot zu vereinheitlichen und die Transparenz zu erhöhen. Die Abschaffung der Preisgrenze und die Einführung eines Rabattmodells stellen eine deutliche Veränderung des bisherigen Systems dar.
Für Gäste, die Wert auf uneingeschränkten Getränkegenuss legen, bleibt das Premium Package die attraktivste Option. Wer dagegen hauptsächlich an Bord der Schiffe unterwegs ist, profitiert auch künftig von den Vorteilen der günstigeren Pakete. Die kommenden Monate werden zeigen, wie die Anpassungen in der Praxis umgesetzt und von den Passagieren angenommen werden.














