Auf der Meyer Turku Werft in Finnland wurde in dieser Woche ein wichtiger technologischer Meilenstein beim Bau der Legend of the Seas erreicht. Die Werft meldete den Start der ersten von insgesamt sechs Hauptmaschinen des Schiffes. Dieser Schritt ist ein entscheidendes Etappenziel für das dritte Kreuzfahrtschiff der Icon Class von Royal Caribbean International.
Das Ereignis markiert den Beginn einer intensiven Testphase. Alle Schiffsmotoren sollen voraussichtlich zu Jahresanfang 2026 betriebsbereit sein und einer ganzen Reihe an Funktionstests unterzogen werden.
Technik im Fokus: Das Herzstück der Icon Class
Die Legend of the Seas liegt aktuell an einer Werftpier, wo der finale Ausbau der Innen- und Außenbereiche auf Hochtouren läuft. Die Inbetriebnahme der Motoren ist aus technischer Sicht eine zentrale Voraussetzung für die weiteren Phasen der Fertigstellung. Da das Schiff momentan fest vertäut ist, dienen die gestarteten Motoren zunächst der Produktion des benötigten Bordstroms, und nicht dem Antrieb. Die elektrische Energie wird für den Betrieb der unzähligen Systeme, der Beleuchtung, der Lüftung und der weiteren Ausrüstung benötigt, die für den Innenausbau erforderlich sind.
Die Gesamtleistung aller sechs Schiffsmotoren ist beeindruckend und liegt bei 85 Megawatt. Diese enorme Leistung ist notwendig, um die Dimensionen und die vielfältigen Freizeitangebote des Kreuzfahrtschiffes zu versorgen.
Zukunftssicher: Der LNG-Antrieb und Umwelteffizienz
Die Legend of the Seas ist wie ihre Schwesterschiffe Icon of the Seas und Star of the Seas auf den Betrieb mit verflüssigtem Erdgas (LNG) ausgelegt. Dies ist ein klares Bekenntnis von Royal Caribbean International und der Meyer Werft zur Reduzierung von Emissionen im Kreuzfahrtverkehr.
- Dual-Fuel-Fähigkeit: Die Maschinen sind primär auf den umweltfreundlicheren LNG-Treibstoff ausgelegt, können aber alternativ auch mit Marinediesel betrieben werden.
- Reduzierte Emissionen: Laut Werftangaben bietet die aktuelle Motorengeneration im Vergleich zur Vorgängergeneration geringere Emissionen und einen reduzierten Kraftstoffverbrauch.
- Energierückgewinnung: Die erzeugte Abwärme wird im Schiff wiederverwendet, beispielsweise in Bereichen wie der schiffseigenen Wäscherei. Dieses Konzept der intelligenten Energienutzung trägt zusätzlich zur Gesamteffizienz des Schiffes bei.
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Die nächsten Schritte: Seeerprobung und Jungfernfahrt
Bis zur finalen Fertigstellung wird die Legend of the Seas noch rund ein halbes Jahr in Turku verbringen. Es gibt noch umfangreiche Arbeiten an den Kabinen, Suiten, Restaurants und den innovativen Erlebnisbereichen.
Der nächste nautisch wichtige Meilenstein steht im Frühjahr 2026 an: die Seeerprobung auf der Ostsee. Bei dieser wichtigen Testfahrt wird das Kreuzfahrtschiff erstmals aus eigener Kraft fahren und die Manövrierfähigkeit, die Antriebssysteme sowie die Sicherheitseinrichtungen unter realen Bedingungen getestet.
Die Jungfernfahrt der Legend of the Seas ist voraussichtlich für den 11. Juli 2026 ab Civitavecchia in Italien geplant. Mit dieser Debütsaison im westlichen Mittelmeer fährt erstmals ein Kreuzfahrtschiff der Icon Class mit Gästen in Europa.
Die Icon Class: Die Zukunft des Schiffbaus in Turku
Die Meyer Turku Werft ist aktuell mit dem Bau der Schiffe der Icon Class ausgelastet. Diese Baureihe steht für die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt und demonstriert die hohe Expertise der finnischen Werft.
- Bereits im Dienst: Die Icon of the Seas (das Flaggschiff) ist bereits auf dem Markt.
- Star of the Seas: Der zweite Neubau kam in diesem Jahr auf den Markt.
- Zukünftige Schiffe: Nach der Legend of the Seas im Jahr 2026 folgen 2027 und 2028 noch zwei weitere, bisher unbenannte Icon Class Kreuzfahrtschiffe. Darüber hinaus existieren Optionen für den Bau eines sechsten und siebten Schiffes.
Die Legend of the Seas ist somit ein wichtiger Schritt im ambitionierten Neubauprogramm von Royal Caribbean, das auf Größe, Innovation und Umweltfreundlichkeit setzt.













