Ein Paukenschlag in der maritimen Welt: Die italienische Werftgruppe Fincantieri und der US-Kreuzfahrtriese Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. (NCLH) haben heute einen wegweisenden Milliardenvertrag unterzeichnet. Der Auftrag umfasst den Bau von drei hochmodernen Kreuzfahrtschiffen, die ab 2036 die Flotten der Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises verstärken sollen.
Ein Milliarden-Auftrag, drei maßgeschneiderte Welten
Der Gesamtwert der heute unterzeichneten Vereinbarung wird auf über 2 Milliarden Euro taxiert. Das Besondere an diesem Paket ist die Diversität: NCLH bestellt jeweils ein Schiff für seine drei Kernmarken, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
1. Norwegian Cruise Line: Der neue Gigant (227.000 BRZ)
Das Flaggschiff des Auftrags wird für die Hauptmarke Norwegian Cruise Line gebaut. Mit einer Vermessung von rund 227.000 BRZ und einer Kapazität für über 5.000 Passagiere stößt NCL damit in die Dimensionen der weltweit größten Kreuzfahrtschiffe vor. Dieses Schiff wird als Schwesterschiff der bereits für 2030 angekündigten neuen Schiffsklasse entstehen und technologische Maßstäbe bei Komfort und Unterhaltung setzen.
2. Oceania Cruises: Fokus auf „Upper Premium“ (86.000 BRZ)
Für die Marke Oceania Cruises wird ein Schwesterschiff der erst kürzlich auf Kiel gelegten Oceania Sonata gebaut. Mit 86.000 BRZ und Platz für etwa 1.390 Gäste bleibt Oceania seinem Kern treu: Exklusive Erlebnisse, eine herausragende Küche („The Finest Cuisine at Sea“) und ein Fokus auf außergewöhnliche Reiseziele.
3. Regent Seven Seas Cruises: Ultra-Luxus neu definiert (77.000 BRZ)
Die Spitze des Luxussegments wird durch einen Neubau für Regent Seven Seas Cruises repräsentiert. Dieses Schiff wird ein Schwesterschiff der Seven Seas Prestige (Indienststellung Ende 2026) sein. Mit 77.000 BRZ und nur 822 Betten bietet es eines der branchenweit höchsten Platz-pro-Passagier-Verhältnisse und unterstreicht den Anspruch auf absolute Exzellenz im Ultra-Luxusbereich.
Zukunftsbau bis 2037: Nachhaltigkeit im Fokus
Die Neubauten werden vollständig auf den italienischen Werften gefertigt und sollen zwischen 2036 und 2037 ausgeliefert werden. Technisch setzen die Partner auf maximale Energieeffizienz und ökologische Nachhaltigkeit. Ziel ist es, die strengen Dekarbonisierungsziele des Seeverkehrs nicht nur zu erfüllen, sondern neue Standards für den umweltfreundlichen Schiffbau zu setzen.
Nachhaltigkeit: Kurs auf das „Netto-Null“-Ziel
Ein zentraler Aspekt der neuen Schiffe ist die Integration zukunftsweisender Umwelttechnologien. NCLH hat sich strategisch gegen die Übergangstechnologie LNG entschieden und setzt stattdessen massiv auf die Erforschung von Methanol als Kraftstoff der Zukunft. Die Neubauten werden so konzipiert, dass sie höchsten energetischen Anforderungen entsprechen und flexibel auf neue Antriebsformen umgerüstet werden können.
Strategische Planungssicherheit für Fincantieri
Für Fincantieri-CEO Pierroberto Folgiero markiert dieser Deal einen Meilenstein im Industrieplan 2026–2030. „Mit diesem Auftrag stärken wir unsere langfristige Planungssicherheit und sichern unseren Werften bis 2037 einen soliden Auftragsbestand“, erklärte Folgiero. Dies schaffe die notwendigen Voraussetzungen für massive Investitionen in Digitalisierung und neue Produktionskapazitäten.
Mit diesem Abschluss wächst die Pipeline von NCLH bei Fincantieri auf insgesamt 17 Neubauten an, die bis 2037 in Dienst gestellt werden sollen.
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