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Costa Fortuna startet Abschiedssaison – wird 2027 zur Margaritaville Beachcomber

Die Costa Fortuna absolviert ihre letzte Saison unter Costa-Flagge: Nach 23 Jahren geht das Schiff im September 2026 an Margaritaville at Sea und soll Anfang 2027 als Beachcomber ab Miami in die Karibik fahren.

Blick auf den Schornstein eines Costa-Schiffes als Symbolbild für den Abschied der Costa Fortuna

Die Costa Fortuna hat das Mittelmeer für ihre letzte Saison unter dem Namen bei Costa Cruises erreicht. Nach 23 Jahren im Dienst der Carnival Corporation-Tochter wird das 103.000 BRZ große Schiff im September 2026 an die amerikanische Reederei Margaritaville at Sea übergeben. Nach einem umfangreichen Umbau soll das Schiff Anfang 2027 als Margaritaville at Sea Beachcomber ab Miami in Dienst gehen.

Letzte Saison im Mittelmeer und östlichen Mittelmeer

Die 2003 gebaute Costa Fortuna ist derzeit das älteste Schiff der Costa-Flotte. Sie verbrachte die vergangenen Monate mit Winterkreuzfahrten auf den Kanarischen Inseln und absolvierte Anfang April eine Überführungsfahrt zurück ins Mittelmeer. Die Sommersaison startete mit einer 14-nächtige Route durch Italien, Spanien, Frankreich, Tunesien, Griechenland und Istanbul, mit einem Übernachtungsaufenthalt in der türkischen Metropole.

Ab Mai 2026 verlegt das Schiff seinen Einsatz in das östliche Mittelmeer und bietet wöchentliche Kreuzfahrten ab Istanbul und Piräus an. Die Routen führen zu Zielen wie Izmir, Mykonos, Volos, Santorini, Heraklion und Rhodos. Die letzte Kreuzfahrt der Costa Fortuna für Costa Cruises ist für den 4. September 2026 ab Piräus geplant.

Umbau zum Margaritaville at Sea Beachcomber

Nach der Übergabe wird die Costa Fortuna einem umfangreichen Umbau unterzogen, bevor sie als Margaritaville at Sea Beachcomber ab Miami in die Karibik fährt. Das Schiff wird dann das größte in der Flotte von Margaritaville at Sea sein und sich den bisherigen Schiffen Islander und Paradise anschließen.

Das Konzept von Margaritaville at Sea orientiert sich an der gleichnamigen Lifestyle-Marke des verstorbenen Musikers Jimmy Buffett und setzt auf ein entspanntes, karibisch inspiriertes Ambiente. Das Schiff wird zehn Kabinenkategorien bieten, von einfachen Innenkabinen bis hin zu Suiten. Als Premieren an Bord werden zwei Bridge Wing Suites eingeführt, die nach Unternehmensangaben die größten Kabinen der gesamten Margaritaville-Flotte darstellen.

Neue Einrichtungen und Live-Musik-Konzept

Ein besonderes Highlight des Beachcombers ist laut Margaritaville at Sea die Zusammenarbeit mit dem Musiker Zac Brown, dreifacher Grammy-Gewinner und Kopf der Zac Brown Band. An Bord entsteht mit Same Boat by Zac Brown ein Live-Musik-Venue, das neben Konzerten auch Cocktails mit karibischem Flair bieten soll.

Zu den weiteren neuen Einrichtungen zählen laut Unternehmenswebsite der „5 O’Clock Somewhere“-Pool mit einer übergroßen Limetten-Dekoration als Wahrzeichen, der „License to Chill“-Pooldeck mit Stadionbestuhlung, Wasserrutsche und privaten Cabanas sowie eine Aktivitätszone mit Cornhole, Pickleball, Basketball, Minigolf und Minifußball. Eine neue speakeasy-artige Bar namens Cowboy in the Jungle ergänzt das Gastronomie- und Unterhaltungsangebot.

Routen ab Miami in die Karibik

Der Beachcomber wird ab Miami Kreuzfahrten in die östliche, westliche und südliche Karibik anbieten. Geplante Ziele umfassen unter anderem St. Maarten, St. Thomas, Puerto Plata auf der Dominikanischen Republik, San Juan, Aruba, Bonaire und Curaçao. Die Reisedauern reichen von 4 bis 8 Nächten.

Costa Fortuna: 23 Jahre für Costa Cruises

Die Costa Fortuna lief 2003 vom Stapel und war über mehr als zwei Jahrzehnte eines der Flaggschiffe von Costa Cruises im Mittelmeer- und Karibikbetrieb. Mit ihrer Übergabe an Margaritaville at Sea setzt Carnival Corporation die Strategie fort, ältere Schiffe innerhalb des eigenen Konzernumfelds weiterzuverwerten, anstatt sie außer Dienst zu stellen.

Poolbereich im Heck eines Kreuzfahrtschiffes
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