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Celestyal Cruises: Programmstart im Mittelmeer wegen Irankrieg weiter verschoben

Celestyal Cruises muss den Start seines Mittelmeer-Programms weiter verschieben und sagt April-Kreuzfahrten der Schiffe Celestyal Discovery und Celestyal Journey ab. Grund ist die verzögerte Überführung der Flotte, die durch die militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und die Blockade am Persischen Golf behindert wird.

Blick auf die Wuestenstadt Safaga Celestyal

Die griechische Reederei Celestyal Cruises hat ein wichtiges Update zur aktuellen Betriebslage veröffentlicht. Aufgrund der anhaltenden Instabilität im Nahen Osten verzögert sich die Überführung der beiden Schiffe Celestyal Discovery und Celestyal Journey in ihre sommerlichen Fahrtgebiete. Infolgedessen müssen nun die nächsten geplanten Abfahrten im April ersatzlos gestrichen werden.

Hintergrund: Feststeckende Schiffe im Nahen Osten

Wie bereits bei anderen Reedereien zuvor, hat die Blockade wichtiger Seewege infolge des Irankriegs nun auch direkte Auswirkungen auf den Fahrplan von Celestyal. Da die Überführung (Repositionierung) der Schiffe aus dem Orient in das Mittelmeer nicht wie geplant durchgeführt werden kann, erreichen sie ihre Ausgangshäfen nicht rechtzeitig zum Saisonstart. Celestyal betont, dass man die Situation in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden beobachte.

Betroffene Abfahrten und Routen

Von den Absagen sind laut offiziellem Statement drei spezifische Termine Anfang April betroffen:

  • 04. April: 7-Nächte-Kreuzfahrt „Heavenly Greece, Italy and Croatia“ (Celestyal Journey)
  • 04. April: 14-Nächte-Kreuzfahrt „Mediterranean Icons“ (Celestyal Journey)
  • 06. April: 4-Nächte-Kreuzfahrt „Iconic Greek Islands“ (Celestyal Discovery)

Die Reederei arbeitet nach eigenen Angaben intensiv daran, das reguläre Programm so bald wie möglich wieder aufzunehmen, sobald die Schiffe sicher im Mittelmeer positioniert sind.

Optionen für betroffene Passagiere

Gäste, die auf den nun stornierten Reisen gebucht waren, haben laut Reederei die Wahl zwischen zwei Optionen:

  1. Vollständige Rückerstattung des bereits gezahlten Reisepreises.
  2. Gutschrift (Future Cruise Credit), die für eine zukünftige Kreuzfahrt der Reederei eingelöst werden kann.

Betroffene Urlauber werden gebeten, sich direkt mit ihrem ursprünglichen Reisevermittler oder dem Reisebüro in Verbindung zu setzen, um die weiteren Schritte zu klären.

Einordnung in die aktuelle Branchenlage

Die Absage durch Celestyal reiht sich in eine Kette von Routenanpassungen ein, die die gesamte Kreuzfahrtindustrie seit Ausbruch der militärischen Handlungen im Persischen Golf Ende Februar 2026 trifft. Da mehrere Schiffe faktisch in Häfen wie Dubai oder Abu Dhabi festgesetzt sind oder den risikoreichen Weg um Afrika wählen müssen, kommt es bereits zu massiven Verschiebungen in den Sommer-Fahrplänen.

Poolbereich im Heck eines Kreuzfahrtschiffes
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