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Celestyal Cruises sagt Abfahrten ab – Journey bleibt in Doha, Discovery sitzt in Dubai fest

Celestyal Cruises hat am 1. März 2026 ein offizielles Update zur lage im Persischen Golf veröffentlicht und die Absage der Abfahrten Celestyal Journey sowie Celestyal Discovery bestätigt; die Celestyal Journey bleibt mindestens bis 7. März in Doha und soll danach vorbehaltlich der lage wieder ins „Desert Days“-programm starten.

Sonnenuntergang mit Fähre und Flugzeug in Nordeuropa

Celestyal Cruises hat am 1. März 2026 ein offizielles Update zur Lage seiner beiden Schiffe im Persischen Golf veröffentlicht. Die Reederei bestätigt darin, dass die Celestyal Journey mit Abfahrt am 2. März ab Dubai und die Celestyal Discovery mit Abfahrt am 2. März ab Abu Dhabi abgesagt wurden. Damit zieht Celestyal Cruises die gleichen Konsequenzen wie TUI Cruises und MSC Cruises, die bereits am 28. Februar erste Abfahrten gestrichen hatten.

Celestyal Journey: Im Hafen Doha bis 7. März

Die Celestyal Journey liegt derzeit in Doha und wird dort bis mindestens 7. März verbleiben. Celestyal Cruises plant, vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Lage, anschließend das reguläre „Desert Days“-Itinerar wieder aufzunehmen. Gäste, die sich aktuell an Bord befinden, haben die Wahl: Sie können bis zum 7. März an Bord bleiben oder in der Zwischenzeit in Doha von Bord gehen.

Das ist eine der wenigen konkreten Perspektiven, die eine Reederei bislang für den Weiterbetrieb nach der aktuellen Krise kommuniziert hat, auch wenn das „vorbehaltlich der Betriebsbedingungen“ formuliert ist und damit unter dem Vorbehalt einer weiteren Eskalation steht.

Celestyal Discovery: Festsitzend in Dubai, Ausschiffung blockiert

Deutlich schwieriger ist die Lage der Celestyal Discovery in Dubai. Das Schiff liegt im Hafen, kann aber nach aktuellen Anweisungen der lokalen Behörden keine Gäste von Bord lassen. Celestyal Cruises arbeitet nach eigenen Angaben eng mit den zuständigen Behörden zusammen und wird mit der Ausschiffung beginnen, sobald die Genehmigung erteilt wird. Gäste an Bord werden informiert, sobald weitere Informationen vorliegen.

Sobald die Ausschiffung genehmigt ist, will die Reederei die Gäste beim Transfer vom Schiff zum Flughafen Abu Dhabi unterstützen. Das ist insofern bemerkenswert, als Dubai und Abu Dhabi knapp 140 Kilometer voneinander entfernt liegen. Das ist ein Transfer, der unter normalen Umständen unkompliziert wäre, in der aktuellen Sicherheitslage jedoch koordiniert werden muss.

Was mit den Buchungen passiert

Alle Gäste, deren gebuchte Abfahrt abgesagt wurde, erhalten laut Celestyal Cruises die Wahl zwischen einer vollständigen Rückerstattung oder einem Kreuzfahrtguthaben für eine zukünftige Reise. Die Reederei empfiehlt ausdrücklich, direkt mit dem jeweiligen Reiseanbieter Kontakt aufzunehmen, um Alternativen für die Weiterreise zu klären.

Das ist ein wichtiger Hinweis: Wer die Anreise individuell gebucht hat – Flug, Hotel, Transfer – muss diese Leistungen separat stornieren oder umbuchen. Celestyal Cruises übernimmt in diesem Fall keine automatische Koordination.

Einordnung: Die Lage wird konkreter

Mit dem Update von Celestyal Cruises haben nun alle drei europäischen Reedereien, die noch aktiv im Persischen Golf operieren, konkrete Absagen kommuniziert. Das Bild, das sich dabei ergibt, ist eindeutig: Der reguläre Kreuzfahrtbetrieb in der Region ist auf unbestimmte Zeit nicht möglich. Luftraumsperrungen, blockierte Häfen, Sicherheitsanweisungen lokaler Behörden und wie im Fall der Mein Schiff 4 in Abu Dhabi: Einschläge von Raketentrümmern in unmittelbarer Hafennähe machen einen geordneten Betrieb schlicht undurchführbar.

Die Frage, wann und ob die Orient-Saison 2025/26 noch fortgesetzt werden kann, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht seriös beantworten. Celestyal Cruises ist die einzige Reederei, die mit der geplanten Wiederaufnahme des Journey-Itinerars ab dem 7. März zumindest eine konkrete Perspektive kommuniziert, allerdings unter ausdrücklichem Vorbehalt.

Was betroffene Gäste jetzt tun sollten

  • Reiseanbieter oder Reisebüro kontaktieren – für Rückerstattung oder Kreuzfahrtguthaben direkt bei Celestyal Cruises oder dem buchenden Reisebüro anfragen
  • Flugbuchungen separat klären – individuell gebuchte Flüge müssen direkt mit der Airline geregelt werden; viele Gesellschaften bieten kostenfreie Umbuchungen an
  • Reisehinweise des Auswärtigen Amts verfolgen – aktuelle Informationen unter auswaertiges-amt.de, insbesondere für die VAE und Katar
  • Gäste an Bord der Discovery – auf offizielle Kommunikation von Celestyal Cruises warten und keine eigenständigen Ausschiffungsversuche unternehmen
Poolbereich im Heck eines Kreuzfahrtschiffes
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