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Ungeplante Schönheitskur und Reparatur: Phoenix Reisen schiebt Artania-Werftaufenthalt in Marseille ein

Der Kreuzfahrtklassiker Artania von Phoenix Reisen ist in der französischen Werft Chantier Naval de Marseille eingetroffen, um sich einem außerplanmäßigen Trockendock zu unterziehen. Der unerwartete Werftbesuch, der nicht Teil des ursprünglichen Fahrplans für 2025 war, wird primär zur Reparatur eines defekten Bugstrahlruders genutzt. Phoenix Reisen nutzt jedoch diese seltene Zwangspause, um das 1984 gebaute Schiff…

Artania in der Werft. Seitlich Ansicht

Der Kreuzfahrtklassiker Artania von Phoenix Reisen ist in der französischen Werft Chantier Naval de Marseille eingetroffen, um sich einem außerplanmäßigen Trockendock zu unterziehen. Der unerwartete Werftbesuch, der nicht Teil des ursprünglichen Fahrplans für 2025 war, wird primär zur Reparatur eines defekten Bugstrahlruders genutzt.

Phoenix Reisen nutzt jedoch diese seltene Zwangspause, um das 1984 gebaute Schiff nicht nur technisch instand zu setzen, sondern auch einem Modernisierungsprojekt zu unterziehen. Die Arbeiten, die in Partnerschaft mit der Schiffsmanagementfirma BSM durchgeführt werden, sollen das Schiff rechtzeitig zu den Feiertagen in eine noch bessere Form bringen. Das Investitionsvolumen für dieses außerplanmäßige Upgrade beträgt laut Berichten über fünf Millionen Euro.

Notwendige Reparatur sichert Manövrierfähigkeit

Der Grund für den Werftaufenthalt ist ein Defekt am Bugstrahlruder, der mutmaßlich im Sommer durch einen im Wasser treibenden Gegenstand verursacht wurde. Obwohl das Schiff dank des verbleibenden Bugstrahlruders weiterhin manövrierfähig war und die Klassifikationsgesellschaft (Lloyd’s Register) den uneingeschränkten Weiterbetrieb freigab, war eine Reparatur unumgänglich, um die volle Funktionalität des Schiffes zu gewährleisten.

Aufgrund der langen Lieferzeiten für das benötigte Ersatzteil konnte die Reparatur erst jetzt im Dezember erfolgen. Um den Werftbesuch zu ermöglichen, sah sich Phoenix Reisen gezwungen, eine geplante 14-Nächte-Kreuzfahrt zu den Kanarischen Inseln und dem Mittelmeer, die vom 6. bis 20. Dezember 2025 hätte stattfinden sollen, abzusagen.

„Französisches Upgrade“: Mehr als nur ein Bugstrahlruder

Phoenix Reisen nutzt die durch die Reparatur erzwungene Pause strategisch für ein „großes Werftpaket“. Neben dem Austausch des Bugstrahlruders werden umfangreiche Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten durchgeführt, die den Komfort erhöhen sollen:

  • Optische Verbesserungen: Das Schiff erhält neue Fensterscheiben und Balkonkabinentüren. Rund 1.500 Quadratmeter Boden- und Teppichbeläge werden in verschiedenen öffentlichen Bereichen erneuert.
  • Wartung: Zusätzlich werden allgemeine Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt.

Dieser „French Upgrade“ genannte Ansatz stellt sicher, dass das Schiff, das zuletzt Ende 2024 eine 20-Millionen-Euro-Modernisierung durchlaufen hatte (inkl. neuer Balkonkabinen), technisch und optisch auf dem neuesten Stand bleibt, um den Ansprüchen der Phoenix-Gäste auch weiterhin gerecht zu werden.

Rückkehr rechtzeitig zu den Feiertagen

Die Artania wird den Gästebetrieb pünktlich zum Beginn der Feiertage wieder aufnehmen. Am 20. Dezember 2025 startet das Schiff seine 18-Nächte-Festtagskreuzfahrt ab Savona. Die Route führt über das Mittelmeer und den Atlantik mit Besuchen in Italien, Spanien, Portugal (Madeira) und Marokko.

Anfang 2026 folgt dann die traditionelle große Winterreise des 45.000-Tonnen-Schiffes:

  • Route 2026: Eine 125-Nächte-Kreuzfahrt zur US-Ostküste, in die Karibik und nach Südamerika.
  • Highlights: Die Route umfasst spannende Overnight-Besuche in Mindelo, Barbados, St. Vincent, Rio de Janeiro, Buenos Aires, Puerto Montt, Santo Domingo und New York City.

Dieser außerplanmäßige, aber umfassend genutzte Werftaufenthalt sichert die lange Lebensdauer und die hohe Qualität des beliebten Phoenix-Schiffes für die kommenden, weitreichenden Weltreisen.

Die Artania

Die Artania, seit 2011 unter der Flagge von Phoenix Reisen, verkörpert das Ideal der klassischen Kreuzfahrtkultur. Das Schiff, das mit rund 1.200 Gästen zur Kategorie „mittelgroß mit viel Platz“ zählt (44.565 BRZ, 231 m Länge), bewahrt eine spürbar familiäre Atmosphäre, die von Stammgästen als „Phoenix-Gefühl“ bezeichnet wird. An Bord finden Gäste keinen Entertainment-Overload oder Neonlicht, sondern stilvolle Salons, offene Deckflächen und ein maritimes Ambiente, das auf Substanz und Stil ausgerichtet ist. Eine bemerkenswerte Besonderheit ist, dass alle Kabinen Außenkabinen sind – mit Fenster oder Balkon – was für viel Tageslicht und eine direkte Verbindung zum Meer sorgt. Das Bordleben ist kultiviert, ruhig und niveauvoll, ergänzt durch klassische Musik, informative Lektorate und eine Küche, die auf ehrlichen Genuss und regionale Spezialitäten setzt.

Poolbereich im Heck eines Kreuzfahrtschiffes
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