Die Anthem of the Seas, eines der innovativsten Schiffe von Royal Caribbean International, kämpft derzeit mit massiven technischen Problemen an ihrem Antriebssystem. Während einer laufenden Südpazifik-Kreuzfahrt ab Australien trat ein Defekt auf, der die Geschwindigkeit des Schiffes erheblich einschränkt. Dies hat nun weitreichende Konsequenzen für den Fahrplan und hunderte Urlauber.
Antriebsstörung auf offener See
Berichten von Passagieren zufolge kam das Schiff zeitweise auf offener See zum Stillstand, bevor es die Fahrt mit stark reduzierter Kraft in Richtung des Basishafens Sydney fortsetzen konnte. Die Reederei bestätigte, dass der Fehler im Bereich der elektrisch betriebenen Azipod-Antriebseinheiten liegt. Diese Gondelantriebe sind entscheidend für die Fortbewegung des 4.905 Passagiere fassenden Riesen. Aufgrund der verminderten Geschwindigkeit wird das Schiff am Dienstag, den 27. Januar 2026, erst mit erheblicher Verspätung gegen 16:00 Uhr Ortszeit in Sydney eintreffen.
High-Tech-Riese im Zwangsstopp
Die technischen Probleme treffen ein Schiff, das eigentlich als Inbegriff für modernstes Entertainment und maritime Ingenieurskunst gilt. Seit ihrer Indienststellung im Jahr 2015 bietet die Anthem of the Seas auf 18 Decks Attraktionen, die in der Branche Maßstäbe setzten. Besonders beliebt ist die gläserne Aussichtskuppel North Star, die Gäste 90 Meter über den Meeresspiegel hebt, sowie der Fallschirmsprung-Simulator Ripcord by iFly.
Dass ausgerechnet ein Schiff dieser technologisch fortschrittlichen Quantum-Klasse nun antriebslos im Wasser trieb, unterstreicht die Komplexität der verbauten Technik. Für die über 4.000 Urlauber an Bord verwandelte sich die Kreuzfahrt kurzzeitig in Ungewissheit, während die Ingenieure versuchten, die Systeme zu stabilisieren.
Absage der Folgereise und Reparaturpläne
Da eine vollständige Instandsetzung im laufenden Betrieb nicht möglich ist, hat Royal Caribbean die für den 27. Januar geplante zehntägige Neuseeland-Kreuzfahrt kurzfristig abgesagt. Die Reederei erklärte, dass die notwendigen Wartungsarbeiten Vorrang haben, um die volle Betriebssicherheit wiederherzustellen.
Die Situation ist logistisch besonders anspruchsvoll, da es in Australien keine Reparaturwerft mit einem Trockendock gibt, das groß genug für ein Schiff dieser Größenordnung ist. Die Techniker müssen die Reparaturen daher voraussichtlich im Hafen von Sydney durchführen. Ziel ist es, das Schiff bis zur darauffolgenden Reise am 6. Februar 2026 wieder vollständig einsatzbereit zu machen.
Entschädigungen für betroffene Passagiere
Royal Caribbean hat bereits umfassende Kompensationsmaßnahmen für die Gäste der stornierten Reise angekündigt. Diese beinhalten die vollständige Rückerstattung des Reisepreises inklusive Steuern, Gebühren sowie im Voraus bezahlter Pakete und Landausflüge. Zusätzlich erhalten alle gebuchten Gäste einen Future Cruise Credit (FCC) in Höhe von 25 % als Entschädigung. Passagiere an Bord dürfen derzeit kostenlos das Internet und die Telefonleitungen nutzen, um ihre durch die Verspätung beeinträchtigte Heimreise umzuplanen.
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