Eine unglückliche und hartnäckige Wetterlage hat den deutschen Marktführer AIDA Cruises nur einen Tag nach Beginn der neuntägigen Kreuzfahrt „Weihnachtsmärkte in der Ostsee ab Kiel“ zu einer umfangreichen Routenanpassung gezwungen. Die AIDAprima muss ihren geplanten Reiseverlauf erheblich ändern, da die vorhergesagten starken Winde und ungünstigen Witterungsbedingungen im östlichen Ostseeraum und in den Schärenlandschaften kein sicheres An- und Ablegemanöver zulassen würden.
Die Gäste an Bord wurden bereits über die tiefgreifenden Änderungen informiert. Die Sicherheit von Passagieren und Crew hat dabei oberste Priorität. Um dieses Sicherheitsgebot einzuhalten, war eine kreative und umfassende Korrektur des Fahrplans notwendig.
Logistische Meisterleistung: Visby als Bonus, Riga muss Federn lassen
Das Routen-Management von AIDA Cruises hat eine Lösung erarbeitet, die es nicht nur ermöglicht, alle ursprünglich geplanten Häfen anzulaufen, sondern sogar einen zusätzlichen Hafen in den Reiseverlauf zu integrieren.
Der neue Reiseverlauf der AIDAprima vom 11. bis 20. Dezember 2025 sieht nun wie folgt aus:
- 13.12.2025: Entgegen der ursprünglichen Planung wird die schwedische Insel Gotland mit einem Stopp in Visby angelaufen. Dies ist ein unverhoffter Bonus für die Passagiere.
- 14.12.2025: Von Visby geht es in die lettische Hauptstadt Riga. Hier musste die Liegezeit jedoch deutlich reduziert werden, da ursprünglich ein Overnight-Aufenthalt geplant war.
- 15.12.2025: Anlauf in Helsinki, der größten Stadt Finnlands.
- 16.12.2025: Anlauf in Tallinn, der estnischen Hauptstadt.
- 17./18.12.2025: Das Kussmundschiff steuert die schwedische Hauptstadt Stockholm an. Hier wird im Gegensatz zum ursprünglichen Plan, der das Overnight aufteilte, nun ein kompletter Overnight angeboten, um den Passagieren ausreichend Zeit für ausgiebige Erkundungen zu geben und die verkürzte Zeit in Riga zu kompensieren.
- 19.12.2025: Es folgt der Seetag.
- 20.12.2025: Das Schiff kehrt planmäßig nach Kiel zurück.
Die umfangreiche Anpassung des Reiseverlaufs wurde aus Sicherheitsgründen getroffen, da die starken Winde kein sicheres Manövrieren im sensiblen Schärengebiet der Ostsee erlauben. AIDA Cruises arbeitet bereits intensiv an einem angepassten Landausflugsprogramm, um den Gästen in den Häfen – insbesondere im neuen Ziel Visby und im verkürzten Riga – ein reibungsloses Erlebnis zu ermöglichen.
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Nautische Herausforderung: Warum die Umroutung unvermeidlich war
Die Entscheidung zur Umroutung der AIDAprima war nautisch unvermeidlich und unterstreicht die Sensibilität der Ostsee für Winterstürme. Das Schiff, obwohl eines der größten in der AIDA Flotte, ist anfällig für starke Querwinde, die insbesondere bei den heiklen Manövern zum An- und Ablegen in engen Hafenbecken oder beim Passieren der Schären kritische Situationen verursachen können. Die Vorhersage von anhaltend hohen Windgeschwindigkeiten über den ursprünglich geplanten Reisetagen hätte nicht nur den Komfort der Gäste durch starkes Rollen des Schiffes, sondern vor allem die Sicherheit der Hafenmanöver gefährdet. Durch die strategische Verlegung des Fahrplans konnten die nautischen Offiziere die windgeschützteren Zeitfenster nutzen und die Exposition in den am stärksten betroffenen Seegebieten minimieren. Dies demonstriert eine hochprofessionelle Risikobewertung, die das Wohl der Passagiere über die strikte Einhaltung des ursprünglichen Fahrplans stellt und die Expertise der AIDA Crew beweist.
Winterzauber an Bord und Kiel-Saison
Trotz der wetterbedingten Unannehmlichkeiten können die Passagiere an Bord der AIDAprima den besonderen „Winterzauber“ genießen. Die Reederei hat das Schiff festlich geschmückt und bietet:
- Eine Eislaufbahn an Deck.
- Festliche Dekoration im gesamten Schiff.
- Weihnachtsmarktbuden an Deck, die das Thema der Reise auch auf hoher See aufgreifen.
Die AIDAprima ist in diesem Winter in Kiel stationiert und sorgt damit für die erste ganzjährige Kiel-Saison für AIDA Cruises überhaupt, was die strategische Bedeutung des Nordhafens für den deutschen Marktführer unterstreicht.
Der Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen der Winterkreuzfahrt in der Ostsee, aber auch die hohe Flexibilität der Reederei, um das Reiseerlebnis so umfangreich wie möglich zu bewahren.














