Ahoi, Entdecker! Welchen Hafen suchst du heute? Gib hier deinen Suchbegriff ein – wir setzen sofort die Segel!

Ahoi, Entdecker! Welchen Hafen suchst du heute? Gib hier deinen Suchbegriff ein – wir setzen sofort die Segel!

AIDAprima fest in Hamburg – Kreuzfahrtstart verzögert sich wegen Sturm

geschrieben von

am

Seitenansicht der AIDAprima

Die AIDAprima, eines der beliebtesten Schiffe der AIDA-Flotte, erlebt derzeit turbulente Tage in Hamburg. Eigentlich hätte das Kreuzfahrtschiff am Montagmorgen, den 15. September 2025, seine nächste Reise in Richtung Norwegen beginnen sollen. Doch die anhaltende stürmische Wetterlage in Norddeutschland sorgt für erhebliche Verzögerungen. Am heutigen Dienstag, den 16. September, liegt die AIDAprima weiterhin im Hamburger Hafen – und die geplante Route musste bereits angepasst werden.

Früher angekommen – und trotzdem festgesetzt

Ursprünglich war die Einfahrt der AIDAprima für Montagmorgen angesetzt. Doch aufgrund der drohenden Schließung der Elbe für Großschiffe entschied sich die Reederei kurzfristig für ein früheres Manöver: Bereits in der Nacht zum Montag, gegen Mitternacht, lief die AIDAprima in den Hamburger Hafen ein. Damit wollte man vermeiden, dass das Schiff auf offener See festsitzt, sollte die Elbe wegen der Wetterbedingungen gesperrt werden. Diese Entscheidung erwies sich als vorausschauend – denn genau diese Sperrung wurde am Montag verhängt.

Für Crew und Gäste bedeutete das zunächst einen ruhigen, aber ungeplanten Aufenthalt in Hamburg. Während die Passagiere der vorherigen Reise ausschifften, reisten am Montag die neuen Gäste an Bord. Anstelle einer direkten Abfahrt startete die neue Kreuzfahrt also mit einem weiteren Tag in der Hansestadt.

Geänderter Fahrplan: Eidfjord entfällt

Die ursprüngliche Route sah nach dem Auslaufen aus Hamburg zunächst einen Seetag vor, ehe der erste Hafen in Eidfjord, Norwegen, erreicht werden sollte. Doch aus diesem Stopp wird nichts: Schon jetzt ist klar, dass Eidfjord gestrichen werden muss. Stattdessen soll die AIDAprima – sobald es die Wetterlage erlaubt – direkt Kurs auf Bergen nehmen.

Von dort aus soll die Route möglichst planmäßig fortgesetzt werden: Flåm, Ålesund, Geiranger, Nordfjordeid und Stavanger stehen weiterhin im Fahrplan. Ob es jedoch auch bei diesen Häfen noch zu Anpassungen kommt, hängt stark von der weiteren Wetterentwicklung ab. Gerade in Nordeuropa kann stürmisches Wetter jederzeit neue Routenänderungen erforderlich machen.

Was bedeutet das für die Gäste?

Für die Passagiere ist der verspätete Start zwar ärgerlich, dennoch gibt es auch Vorteile: Ein zusätzlicher Tag in Hamburg bietet Gelegenheit, die Hansestadt in Ruhe zu erkunden. Viele Gäste nutzten den Aufenthalt für einen Stadtbummel, Museumsbesuche oder eine Hafenrundfahrt. An Bord selbst sorgte die Crew für Ersatzprogramm – von Shows bis hin zu kulinarischen Highlights – um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

Zudem gilt: Sicherheit geht vor. Die Elbe ist bei stürmischen Bedingungen für ein Schiff der Größe der AIDAprima (über 300 Meter lang, Platz für mehr als 3.000 Gäste) nur schwer sicher zu befahren. Dass die Reederei die Abfahrt verschiebt, zeigt Verantwortungsbewusstsein gegenüber Gästen und Crew.

Wetterlage bleibt kritisch

Die kommenden Tage versprechen keine einfache Situation: Auch für den weiteren Verlauf der Kreuzfahrt wird mit wechselhaftem Wetter in Nordeuropa gerechnet. Sturmwarnungen, hohe Wellen und mögliche Sperrungen von Häfen könnten den Fahrplan jederzeit erneut durcheinanderbringen. Die Reederei informiert ihre Gäste regelmäßig über das Bordportal und hält alternative Routenoptionen bereit.

Ein endgültiger Plan, wann die AIDAprima Hamburg tatsächlich verlassen kann, hängt stark von den Entscheidungen der Hafenbehörden und der aktuellen Wetterprognose ab. Ziel ist es, spätestens am Dienstagabend oder Mittwochmorgen Richtung Bergen aufzubrechen.

Ursprünglicher Fahrplan

Der eigentliche Fahrplan der aktuellen Reise sah folgendermaßen aus:

  1. Hamburg
  2. Seetag
  3. Eidfjord
  4. Bergen
  5. Flåm
  6. Ålesund
  7. Geiranger
  8. Nordfjordeid
  9. Stavanger
  10. Seetag
  11. Hamburg

Mit dem Ausfall von Eidfjord würde die Kreuzfahrt nun also mit einem verkürzten Fahrplan beginnen.

Hoffnung auf planmäßige Fortsetzung

Die Situation zeigt einmal mehr, wie stark Kreuzfahrten von äußeren Bedingungen abhängig sind. Trotz modernster Schiffe und ausgefeilter Planung bleibt das Wetter der entscheidende Faktor. Für die Gäste bedeutet das zwar Flexibilität und manchmal auch Enttäuschungen, gleichzeitig aber auch spannende Alternativen. Wer sich auf eine Kreuzfahrt begibt, sollte immer mit Planänderungen rechnen – gerade in sturmanfälligen Regionen wie Nordeuropa.

Für die AIDAprima und ihre Gäste bleibt zu hoffen, dass die Reise nun zügig fortgesetzt werden kann und die kommenden Stopps in Norwegen trotz der aktuellen Turbulenzen wie geplant stattfinden.

Den aktuelle Standort der AIDApirma, kannst du auf dieser Karte sehen: