Starke Winde zwingen zur vorzeitigen Abfahrt. Die AIDAluna hat am frühen Mittwochmorgen, dem 25. Februar 2026, den Hafen von Funchal auf Madeira gegen 6:15 Uhr verlassen, zwölf Stunden früher als geplant. Der Grund: vorausgesagte starke Winde, die ein weiteres Verbleiben am Pier zu riskant gemacht hätten. Das Schiff hätte wiederholt gegen den Kai gedrückt und dabei beschädigt werden können. Auch ein Tendern als Alternative war aufgrund der Wetterlage nicht möglich. Zwei Passagiere, die sich zu diesem Zeitpunkt noch an Land befanden, blieben zurück.
Was in der Nacht passiert ist
Die AIDAluna lag seit Dienstag im Hafen von Funchal. Ursprünglich war ein Aufenthalt bis 18:00 Uhr am Mittwoch geplant, viele Gäste hatten die Nacht an Land verbracht oder waren für den Tag unterwegs. Als sich die Wetterlage in den frühen Morgenstunden zuspitzte, entschied die Crew zur vorzeitigen Abfahrt.
Die Passagiere wurden telefonisch informiert, doch zwei Gäste konnten nicht erreicht werden und standen bei der Abfahrt noch auf der Insel. AIDA Cruises organisierte umgehend eine Weiterreise für die Zurückgebliebenen. Laut einer Sprecherin der Reederei gegenüber t-online sind beide Passagiere mittlerweile wieder an Bord.
Als Ausgleich für den entfallenen Tag auf Madeira steuert die AIDAluna zusätzlich Lanzarote an.
Geänderter Reiseverlauf
Ursprünglicher Reiseverlauf (22.02. bis 01.03.2026): Gran Canaria, La Palma, Madeira, Madeira, Seetag/Fuerteventura, Fuerteventura, Teneriffa, Gran Canaria
Geänderter Reiseverlauf: Gran Canaria, La Palma, Madeira, Seetag, Seetag/Fuerteventura, Fuerteventura, Teneriffa, Gran Canaria
Wetterbedingter Sonderfall mit bekanntem Muster
Vorzeitige Abfahrten aus Hafenstädten sind keine Seltenheit im Kreuzfahrtbetrieb, auch wenn dieser Fall durch die zurückgebliebenen Passagiere besondere Aufmerksamkeit bekommt. Kapitäne sind verpflichtet, Schiff und Crew zu schützen, und können jederzeit eigenständig entscheiden, einen Hafen früher zu verlassen, wenn die Wetterlage dies erfordert. Funchal gilt dabei als anspruchsvoller Hafen bei Starkwind: Die exponierte Lage Madeiras im Atlantik kann Bedingungen erzeugen, die selbst für große Schiffe kritisch werden.
Für Passagiere bedeutet das: Wer bei einem Hafenaufenthalt an Land geht und dabei die Nacht verbringt oder tagsüber weiter ins Inselinnere reist, sollte die Wetterlage im Blick behalten und erreichbar bleiben. AIDA informiert in solchen Fällen per Telefon, was jedoch nur funktioniert, wenn die Nummer der Reederei bekannt ist und das Handy empfangsbereit ist.
Wie es mit der AIDAluna weitergeht
Die AIDAluna ist noch bis zum 27. März 2026 auf den Kanaren unterwegs. Danach beginnt eine 11-tägige Transreise vom 27. März bis 9. April 2026 Richtung Hamburg, gefolgt von Reisen in Nordeuropa. Für den Winter 2026/27 plant AIDA mit der AIDAluna längere Routen ohne Fluganreise: Die Große Winterpause Karibik mit Bermuda vom 7. November bis 20. Dezember 2026 sowie die Große Winterpause Karibik mit Kolumbien vom 10. Januar bis 22. Februar 2027 stehen bereits im Programm.
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