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Praktische Reisetipps für deine Städtereise nach Wien mit dem Flusskreuzfahrtschiff

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Collagen-Motiv von den Highlights aus Wien

Wien ist zu groß für einen Landgang und zu gut, um es dabei zu belassen. Die österreichische Hauptstadt war über Jahrhunderte das Zentrum eines der mächtigsten Reiche der Welt, und dieses Erbe steht noch heute auf Schritt und Tritt: prunkvolle Paläste, barocke Kirchen, breite Ringstraßenprachtbauten und überall dieses eigenartige Wiener Gefühl, dass Geschichte und Gegenwart hier etwas entspannter miteinander umgehen als anderswo.

Wer Wien zum ersten Mal besucht, stellt fest: Die Innenstadt ist kompakter als erwartet. Stephansdom, Hofburg, Kunsthistorisches Museum, Staatsoper. Alles liegt in einem Umkreis, der zu Fuß gut zu erkunden ist. Der Rest des Tages gehört dem Kaffeehaus.

Auf einen Blick

Wien ist die Hauptstadt Österreichs und seit 2001 als historisches Zentrum UNESCO-Weltkulturerbe. Bezahlt wird in Euro. Die Stadt ist teurer als die meisten anderen Stopps der Donaukreuzfahrt, aber für Kaffeehäuser und öffentliche Räume immer noch moderat.

Vom Schiff in die Stadt

Kreuzfahrtschiffe legen am Treppelweg unterhalb der Reichsbrücke an, im Schifffahrtszentrum Wien. Die Donau fließt nicht direkt durch das historische Zentrum. Zwischen Anleger und Innenstadt liegen einige Kilometer. Es gibt zwei Wege:

Mit der U-Bahn: Nur 10 Gehminuten vom Hafen entfernt befindet sich die U-Bahn-Station Vorgartenstraße. Von dort sind es mit der U1 nur 4 Stationen bis zum Stephansdom, ohne Umsteigen.

Zu Fuß mit Abstecher: Wer die Beine vertreten möchte, geht vom Anleger direkt in den Prater, dreht eine Runde beim Riesenrad und nimmt dann die U-Bahn ab Praterstern in die Innenstadt. Vom Praterstern sind es circa 2 Kilometer bis zum Schiff – die Strecke lässt sich gut zu Fuß bewältigen. Das macht den Prater zum perfekten Warm-up vor der Stadt.


Wien zu Fuß: Der perfekte Stadtspaziergang

Der Rundgang beginnt am Stephansplatz und führt durch die Innere Stadt. Etwa 3 bis 4 Kilometer, flach, gut zu gehen. Wer gemütlich läuft und in Museen oder Kaffeehäusern verweilt, rechnet mit einem vollen Tag.

Das Riesenrad auf dem Wiener Prater
Das Riesenrad auf dem Wiener Prater I © WienTourismus/ Peter Rigaud

Wer vom Treppelweg startet, hat den Prater praktisch vor der Tür. Je nach Liegeplatz meist keine 20 Minuten Fußweg. Das Wiener Riesenrad, 1897 erbaut, ist 64 Meter hoch und eines der ältesten noch betriebenen Riesenräder der Welt. Von oben: Blick über Wien, die Donau und an klaren Tagen bis zu den Alpen. Die Fahrt dauert rund 20 Minuten inklusive Ein- und Aussteigen.

Der Prater ist weit mehr als der Vergnügungspark. Wer Zeit hat, geht in die Prater Hauptallee. Das ist eine vier Kilometer lange, schnurgerade Kastanienallee, wenig Touristen, viele Wiener, absolute Ruhe. Vom Pratereingang nimmt man die U2 oder U1 ab Praterstern in die Innenstadt.

Tipp: Tickets für das Riesenrad vorher online kaufen. So spart man die Warteschlange an der Kasse, gerade in der Hochsaison.

Online-Tickets & weitere Informationen auf der offiziellen Website des Wiener Praters Link

Der Stephansdom empfängt einen direkt am Ausgang der U1-Station Stephansplatz. Der gotische Bau mit seinem 136 Meter hohen Südturm und dem unverwechselbaren Zickzack-Dach aus glasierten Ziegeln steht im Herzen der Stadt. Innen: gotisches Langhaus, barocke Seitenaltäre und die Katakomben mit den Urnen der Habsburger-Eingeweide. Eine der ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, die man im Dunkeln gehend erlebt.

Wer den Nordturm besteigt (Lift vorhanden), schaut von oben auf das berühmte Zickzack-Mosaik des Dachs hinab. Für den Südturm (343 Stufen, kein Lift) braucht man etwas Kondition, der Blick über die Dächer der Inneren Stadt entschädigt.

Weitere Informationen zum Stephansdom & Besichtigungen Link

Blick auf den Graben in Wien
Blick auf den Graben in Wien I © WienTourismus/ Christian Stemper

Vom Stephansplatz führt der Graben direkt zur Hofburg. Er gilt als eine der elegantesten Fußgängerzonen Europas, gesäumt von Traditionsgeschäften, Kaffeehäusern und historischen Fassaden. Etwa in der Mitte steht die Pestsäule von 1693, ein barockes Denkmal für die Opfer der großen Pestepidemie: ein vergoldetes, wucherndes Gebilde, das wenig mit dem stillen Gedenken gemein hat, das man erwartet, und viel mit barocker Selbstdarstellung.

Am Ende des Grabens geht es in den Kohlmarkt über. Der Kohlmarkt gilt als die teuerste Einkaufsstraße Wiens. Links das Café Demel, einst k.u.k. Hofzuckerbäcker, mit seinen berühmten Schaukästen voller Marzipanfiguren. Wer hier nicht eintritt, schaut zumindest rein. Der Laden sieht noch heute aus wie im 19. Jahrhundert.

Die Hofburg mit dem Michaelerplatz
Die Hofburg mit dem Michaelerplatz I © WienTourismus/ Paul Bauer

Die Hofburg öffnet sich am Ende des Kohlmarkts durch den Michaelertrakt. Es ist eine 1893 fertiggestellte Kuppelanlage, durch die man direkt in den Innenhof tritt. Die Residenz der Habsburger über fast sieben Jahrhunderte ist so weitläufig, dass man sich darin verlaufen kann, was beim ersten Besuch fast unvermeidlich ist.

Die wichtigsten Zugänge: Die Kaiserappartements mit dem Sisi-Museum zeigen den Alltag und die Mythologie der Kaiserin Elisabeth in 24 Räumen. Die Kaiserliche Schatzkammer beherbergt die Insignien des Heiligen Römischen Reiches und die Habsburger Kronjuwelen. Die Spanische Hofreitschule (Lipizzaner), die seit 400 Jahren in Wien ausgebildet werden und deren Kunst UNESCO-Weltkulturerbe ist, zeigt ihr Training täglich morgens gegen Eintritt.

Weniger bekannt und außergewöhnlich: der Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, direkt am Josefsplatz an der Hofburg. Fast 80 Meter lang, 20 Meter hoch, mit einem freskierten Kuppelgewölbe, und die Wände gesäumt von 15.000 in rotes, blaues und gelbes Leder gebundenen Bänden des Prinzen Eugen von Savoyen. Er gilt als einer der schönsten Säle Europas, den die meisten Besucher an der Hofburg vorbeigehen, ohne ihn zu kennen.

Tipp: Der Heldenplatz zwischen Hofburg und Ringstraße, flankiert von den Reiterstatuen Prinz Eugens und Erzherzog Karls, ist kostenlos und jederzeit zugänglich. Einer der mächtigsten Plätze Österreichs, besonders früh morgens, wenn noch niemand da ist.

Online-Tickets & weitere Informationen zur Besichtigung des Prunksaales Link & Sisi-Museum Link

Die Österreichische Nationalbibliothek bei der Hofburg im Zentrum von Wien
Die Österreichische Nationalbibliothek bei der Hofburg im Zentrum von Wien I © WienTourismus/ Hermann Höger
Blick vom Rathaus auf die Ringstraße
Blick vom Rathaus auf die Ringstraße I © WienTourismus/ Gregor Hofbauer

Vom Heldenplatz öffnet sich der Blick auf den Maria-Theresien-Platz mit dem Kunsthistorischen Museum und dem Naturhistorischen Museum, beide flankiert von den Reiterstatuen der Kaiserin. Für einen Kreuzfahrt-Landgang reicht die Zeit maximal für eines davon. Das KHM sollte unser Meinung nach die erste Wahl sein: Bruegel, Vermeer, Rembrandt, Velázquez, Tizian, Raffael, es gilt als die umfangreichste Rubens-Sammlung der Welt. Für zwei Stunden: direkt in die Gemäldegalerie im ersten Stock gehen.

Die Ringstraße selbst ist wie ein Freilichtmuseum des 19. Jahrhunderts: ein 5 Kilometer langer Boulevard, 1865 auf der niedergerissenen Stadtbefestigung angelegt, gesäumt von Staatsoper, Parlament, Rathaus, Burgtheater und Universität. Neo-gotisch, neo-renaissance, neo-klassizistisch, alles in einer Straße. Man muss nichts davon betreten, um beeindruckt zu sein.

Tipp: Die Staatsoper bietet täglich kostenpflichtige Führungen hinter die Kulissen: Festtreppe, Marmorsaal, der rot-goldene Zuschauerraum mit dem 3-Tonnen-Kristallüster. Wer abends noch in Wien ist: Stehplätze für Aufführungen gibt es zu erschwinglichen Preisen, die Stehplatzkasse öffnet 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Online-Tickets & weitere Informationen zur Besichtigung des Kunsthistorischen Museums Link

Das Albertina Modern in Wien
Das Albertina Modern in Wien I © WienTourismus/ Paul Bauer

Direkt hinter der Staatsoper, auf der Bastei am Albertinaplatz, liegt die Albertina. Das Museum beherbergt eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen Österreichs: Albrecht Dürers „Feldhase“ und die „Betenden Hände“ sind hier, dazu Monet, Picasso, Chagall, Malewitsch in der Dauerausstellung „Monet bis Picasso“.

Unmittelbar vor dem Eingang steht das Denkmal gegen Krieg und Faschismus von Alfred Hrdlicka. Ein in den Boden eingelassener Steinkomplex, der an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert und im Kontrast zur prunkvollen Ringstraßenarchitektur rundherum steht. Ein paar Meter weiter: der Würstelstand Bitzinger, direkt vor der Albertina, wo sich nach Opernvorstellungen Konzertbesucher im Smoking neben Touristen anstellen.

Tipp: Die Albertina Modern am Karlsplatz, ca. 10 Minuten zu Fuß entfernt, zeigt österreichische Kunst nach 1945 mit Warhol, Nara und Arnulf Rainer. Eigenes Ticket, aber günstiger als das Haupthaus.

Online-Tickets & weitere Informationen zur Besichtigung des Albertina Link

Blick auf das Museumsquartier mit dem Leopold Museum
Blick auf das Museumsquartier mit dem Leopold Museum I © WienTourismus/ Paul Bauer

Vom Albertina Modern sind es nur wenige Minuten zur Karlskirche am Karlsplatz. Sie gilt als eine der prächtigsten Barockbauten Europas. Die 72 Meter hohe elliptische Kuppel, die beiden antik-römisch inspirierten Triumphsäulen an der Fassade und der große Brunnen davor machen die Karlskirche zu einem der außergewöhnlichsten Sakralbauten in Österrecih. Ein gläserner Lift bringt Besucher gegen Aufpreis direkt in die Kuppel, von wo aus man die Fresken von Johann Michael Rottmayr aus nächster Nähe betrachtet.

Wenige Minuten weiter liegt das Museumsquartier. Auf 90.000 Quadratmetern die dichteste Konzentration von Kulturinstitutionen Wiens. Das Leopold Museum zeigt die weltgrößte Schiele-Sammlung, das mumok Kunst der klassischen Moderne, Pop-Art und Wiener Aktionismus. Im Innenhof laden die ikonischen Enzis, die bunten Outdoor-Loungesofas, zum Sitzen ein. Für alle, die lieber auf der Bank sitzen als durch Museen gehen.

Tipp: Das Museumsquartier liegt direkt an der U2-Station Museumsquartier und ist vom Karlsplatz in etwa 10 Minuten zu Fuß erreichbar. Der Innenhof ist kostenlos zugänglich und einer der schönsten Plätze Wiens zum Pausieren.

Online-Tickets & weitere Informationen zur Besichtigung der Karlskirche Link

Weitere Informationen zum Museumsquartier Link

Blick auf Nyhavn in Kopenhagen

Naschmarkt

Der Naschmarkt in Wien
Der Naschmarkt in Wien I © WienTourismus/ Julius Hirtzberger

Der Naschmarkt ist Wiens größter Freiluftmarkt. Er ist täglich geöffnet und hat über 100 Stände mit Spezialitäten aus aller Welt. Oliven, Käse, frisches Gemüse, Würste, alles nebeneinander. Samstags kommt der Flohmarkt dazu. An den Flanken des Markts stehen zwei der schönsten Otto-Wagner-Jugendstilhäuser der Stadt: das Majolikahaus mit seiner floralen Keramikfassade und das Haus mit den Goldenen Medaillons daneben. Ein kurzer Blick beim Vorbeigehen genügt. Beide Fassaden sprechen für sich.

Tipp: Am Naschmarkt essen die Wiener selbst zu Mittag. Die beste Zeit ist zwischen 11:00 und 13:00 Uhr. Wer einen Sitzplatz sucht: Die Restaurants direkt am Markt sind teurer als die Stände weiter hinten.

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Stadtpark

Blick auf den Wiener Stadtpark im Winter
Blick auf den Wiener Stadtpark im Winter I © WienTourismus/ Manuel Peric

Wer anschließend ein bisschen Grün und Ruhe braucht, geht vom Naschmarkt weiter zum Wiener Stadtpark. Er liegt direkt am Weg zwischen Innenstadt und Ringstraße, voller Denkmäler und Brunnen. Das bekannteste: die vergoldete Johann-Strauss-Statue, umgeben von Blumenbeeten und Parkbänken, auf denen die Wiener Mittagspause machen.

Kaffeehäuser

Kein Stadtrundgang in Wien ist vollständig ohne mindestens ein Kaffeehaus. Das Wiener Kaffeehaus ist UNESCO-immaterielles Kulturerbe: Marmorplatten, Zeitungsstangen, Ober in Schwarz-Weiß, Melange, Einspänner, Kleiner Brauner, dazu Apfelstrudel oder Topfenknödel. Man bestellt einmal und bleibt so lange man möchte.

Die bekanntesten: Café Central (historisch, in einem ehemaligen Palais, Leo Trotzkis Stammlokal), Café Landtmann direkt am Ring (Sigmund Freuds Café), Café Schwarzenberg (ältestes Kaffeehaus am Ring). Alle haben in der Hochsaison Wartezeiten. Es lohnt sich früh zu kommen oder auf einen Nebentisch zu warten.

Tipp: Das Café Hawelka in der Dorotheergasse ist laut eigenen Angaben eines der letzten echten Literatencafés Wiens. Abends werden Buchteln frisch aus dem Ofen serviert, gefüllte Hefeteiggebäcke, die es nur hier und nur abends gibt.

Weitere wichtige Informationen zu Wiener Kaffeehäusern Link

Hundertwasserhaus

Das Hundertwasserhaus in Wien
Das Hundertwasserhaus in Wien I © WienTourismus/ Paul Bauer

Wenn man sich langsam wieder zurück zum Anleger begeben möchte, sollte man auf dem Rückweg einen Abstecher zum Hundertwasserhaus machen. Das Hundertwasserhaus in der Löwengasse ist das bekannteste Wohnhaus Österreichs: bunte Fassade, unregelmäßige Böden, Bäume die aus den Fenstern wachsen. Von außen kostenlos zu besichtigen. Das Kunsthaus Wien gegenüber zeigt Hundertwassers Werk in einer Dauerausstellung.

Mehr über das Hundertwasserhaus erfahren Link


Die Schätze außerhalb der Stadt

Wer mehr Zeit in Wien hat, verlässt die Innere Stadt und entdeckt die großen Schlossanlagen am Stadtrand. Beide sind gut mit der U-Bahn erreichbar und lohnen sich besonders bei längerer Liegezeit.

Schloss Schönbrunn

Blick auf das Schloss Schönbrunn
Blick auf das Schloss Schönbrunn I © WienTourismus/ Peter Rigaud

Das Schloss Schönbrunn ist die Sommerresidenz der Habsburger: 1.441 Zimmer, einer der bedeutendsten Barockparks Europas, der älteste Zoo der Welt auf dem Gelände. Von der Gloriette oben am Hügel der beste Panoramablick auf die gesamte Stadt, kostenlos zugänglich. Die Schauräume des Schlosses kosten Eintritt.

Online-Tickets & weitere Informationen zum Schloss Schönbrunn Link

Belvedere

Blick auf das Schloss Belvedere in Wien
Blick auf das Schloss Belvedere in Wien I © WienTourismus/ Christian Stemper

Wenn man noch ein bisschen Zeit ist, ist das Schloss Belverde sehenswert. Vom Stadtpark ist es nur ein 25 minütiger Fußweg. Das Schloss Belvedere, erbaut für Prinz Eugen von Savoyen, beherbergt im Oberen Belvedere die bekannteste Dauerausstellung Österreichs: Klimts „Der Kuss“ hängt hier, gemeinsam mit einer der besten Sammlungen österreichischer Jugendstil- und Moderne-Kunst weltweit. Der Blick vom Oberen Belvedere über den barocken Park auf den Stephansdom im Hintergrund gehört zu den klassischen Wiener Panoramas.

Weitere Informationen zum Schloss Belvedere Link


Food und Drinks

Das Wiener Schnitzel (vom Kalb, dünn, knusprig) ist überall zu finden, am besten in einem der traditionellen Gasthäuser. Der Tafelspitz – gesottenes Rindfleisch mit Semmelkren und Rösti – ist das zweite große Wiener Gericht, weniger bekannt bei Touristen und genau deshalb ein Geheimtipp.

Zum Abschluss die Sachertorte: Das Original kommt aus dem Café Sacher direkt hinter der Staatsoper, die zweite Variante aus dem Café Demel am Kohlmarkt. Zwischen beiden liegt ein historischer Rechtsstreit, der Jahrzehnte dauerte. Probieren und selbst urteilen.

Shopping Ecke

Kohlmarkt und Graben sind die teuersten Einkaufsstraßen Wiens, mit internationalen Luxusmarken und österreichischen Traditionsgeschäften wie Lobmeyr (Glas seit 1823) oder Demel (k.u.k. Hofzuckerbäcker). Für Mitbringsel: Manner-Schnitten (die rosa Waffeln mit Haselnusscreme), Mozartkugeln in der Jubiläumsverpackung, oder ein Fläschchen Stroh-Rum.

Fotospots

Das stärkste Bild: das Zickzack-Mosaik des Stephansdom-Dachs von der Nordturmplattform aus. Direkt daneben, kaum bekannt: der Blick durch das Riesenrad über Wien beim Aufstieg. In der Innenstadt: der Heldenplatz mit den Reiterstatuen im Morgenlicht, und der Graben mit der Pestsäule, wenn die Fußgängerzone noch leer ist.

Plan B bei Regen

Wien ist eine ausgezeichnete Regenstadt. Das Kunsthistorisches Museum füllt leicht einen halben Regentag. Die Kaiserliche Schatzkammer in der Hofburg zeigt die Insignien des Heiligen Römischen Reiches trocken und klimatisiert. Und das Kaffeehaus ist ohnehin der beste Platz bei jedem Wetter – bestellen, anlehnen, bleiben.


Zurück zum Schiff

Vom Stephansplatz zurück mit der U1 Richtung Leopoldau bis Vorgartenstraße, dann ca. 10 Minuten zu Fuß zum Anleger. Wer den Prater noch nicht gesehen hat: eine Station früher aussteigen am Praterstern, durch den Pratereingang zum Riesenrad, dann zu Fuß ca. 20 Minuten zurück zum Schiff.

FAQ – Häufige Fragen zu einem Städtetrip nach Wien

Wie komme ich vom Schiff in die Innenstadt?

Zu Fuß ca. 10 Minuten zur U-Bahn-Station Vorgartenstraße, dann mit der U1 vier Stationen bis Stephansplatz ohne Umsteigen. Alternativ zu Fuß durch den Prater zum Praterstern und dort in die U2.

Ja, zu Fuß in ca. 20 Minuten. Vom Anleger dem Treppelweg folgen, unter der Reichsbrücke durch, am Pratereingang rechts – das Riesenrad ist nicht zu verfehlen.

Eine Institution, kein Café. Man bestellt einmal, sitzt so lange man möchte, liest Zeitung, schaut aus dem Fenster. Der Ober bringt ungefragt ein Glas Wasser zum Kaffee. Das ist Wien in seiner reinsten Form.

Einen guten Eindruck ja. Die Kernsehenswürdigkeiten der Innenstadt – Stephansdom, Hofburg, Ringstraße, Kaffeehaus – sind an einem Landgang gut zu schaffen. Wer ein Museum besuchen möchte, wählt eines und plant zwei Stunden ein.

Poolbereich im Heck eines Kreuzfahrtschiffes

Letzte Aktualisierung am 5.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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