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Praktische Reisetipps für deine Städtereise zur Wachau mit dem Flusskreuzfahrtschiff

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Collagen-Motiv von den Highlights aus der Wachau

Es gibt Momente auf einer Donaukreuzfahrt, die man nicht plant und nicht beschleunigen kann. Die Wachau ist so ein Moment. Die Donau zwängt sich hier auf 36 Kilometern durch das Böhmische Massiv, das Tal wird enger, die Hänge steiler, und auf einmal ist rechts und links nichts mehr als Weinberge, Burgruinen, Aprikosengärten und kleine Orte mit barocken Kirchtürmen direkt am Wasser.

Im Dezember 2000 wurde die Wachau als einzige Region an der gesamten Donau in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Nicht wegen eines einzelnen Gebäudes oder Denkmals, sondern wegen der gesamten Kulturlandschaft: Weinbau, Architektur, Geschichte und Natur als untrennbares Gesamtbild. Wer hier durchfährt, versteht das sofort.

Was ist die Wachau?

Blick auf die Wachau in Österreich mit grünen Weinbergen

Wenn die Donau in Niederösterreich das Böhmische Massiv durchbricht und an sanften Hügeln und dichtem Wald vorbeifließt, kann man den Blick nur schwer abwenden. Das Tal ist auf beiden Seiten dicht besiedelt seit Jahrtausenden: Vor rund 26.000 Jahren besiedelten die ersten Menschen die niederösterreichische Donauregion und hinterließen in Willendorf kleine Venusskulpturen, die zu den ältesten österreichischen Kunstwerken gezählt werden.

Was die Wachau heute ausmacht, ist die Kombination: Römische Vergangenheit, mittelalterliche Burgen, Barockklöster, und dazwischen terrassierte Weinberge, die seit dem Mittelalter in mühsamer Handarbeit in die Steilhänge gebaut wurden. Hinzu kommen die 100.000 Marillenbäume, die die gesamte Wachau im Frühling in ein prachtvolles Meer aus rosa und weißen Blüten verwandeln. Wer im April oder Mai durchfährt, erlebt ein Bild, das in keinem anderen Abschnitt der Donau so existiert.

Die Landschaft der Wachau

Blick auf die gelben Berge in der Wachau in Österreich

Was die Wachau von allen anderen Abschnitten der Donau unterscheidet, ist kein einzelner Anblick, sondern ein Dauerbild, das sich über 36 Kilometer nicht wiederholt und trotzdem immer dasselbe erzählt: Wein und Stein. Die Terrassen ziehen sich die Steilhänge hinauf, angelegt über Jahrhunderte in mühsamer Handarbeit, gehalten von Trockensteinmauern, die zum Weltkulturerbe gehören genauso wie die Klöster und Burgen darunter. Zwischen den Weinlagen liegen Dörfer wie Joching, Wösendorf und Weißenkirchen, deren Häuser so nah am Wasser stehen, als hätte jemand vergessen, einen Sicherheitsabstand einzuhalten.

Im Frühling, wenn die Marillen blühen, liegt ein rosa-weißer Dunst über den Hängen, der von Deck aus wie ein Gemälde wirkt. Im Herbst, wenn die Weinlese beginnt, werden die Terrassen gelb und orange, und das Licht des frühen Abends legt sich so golden auf die Hänge, dass man versteht, warum Maler seit Jahrhunderten hierher kommen. Im Winter ist die Wachau fast leer, die Weinstöcke stehen kahl, und die Silhouetten der Burgen treten klarer hervor als zu jeder anderen Jahreszeit.

Was man dabei immer sieht, egal in welchem Monat: die Steinmauern. Hunderte Kilometer Trockensteinmauern halten die Terrassen zusammen, von Hand gesetzt, ohne Mörtel, seit dem Mittelalter immer wieder ausgebessert. Mautern, am Fluss gelegen gegenüber von Krems, markiert das östliche Ende dieser Landschaft. Hier öffnet sich das Tal, die Weinberge werden flacher, und die Wachau ist zu Ende. Wer aufmerksam war, hat auf diesen 36 Kilometern mehr über das Verhältnis von Mensch und Landschaft gelernt als in vielen Museen.


Was man bei der Durchfahrt sieht – die Spots vom Deck

Die Spots kommen flussabwärts, von Melk Richtung Krems. Wer aufmerksam auf Deck bleibt, erlebt auf 36 Kilometern mehr als auf einem halben Tag Stadtführung.

Stift Melk – Barockkloster über der Donau

Das Stift Melk in Österreich
© Stift Melk, Franz Gleiß

Schon von Weitem sieht man es: ein monumentaler Gebäudekomplex auf einem Felsvorsprung hoch über dem Fluss, die Fassade in Ocker und Weiß, die Türme der Stiftskirche weithin sichtbar. Das Benediktinerkloster Stift Melk ist die größte und prachtvollste Klosteranlage des österreichischen Barocks mit einer außergewöhnlichen Außenfassade, kunstvoller Gartenanlage und einer der bedeutendsten Klosterbibliotheken des österreichischen Raums.

Das Stift thront so dominant über dem Fluss, dass es den Eingang zur Wachau regelrecht ankündigt. Wer hier anlegt, sollte Zeit einplanen: Das Stift allein füllt mehrere Stunden.

Online-Tickets & weitere Informationen zu den Führungen Link

Das Stiftmuseum im Stift Melk
© Stift Melk, Brigitte Kobler-Pimiskern

Schloss Schönbühel

Das Schloss Schonbühl in der Wachau

Kurz nach Melk, direkt am Ufer auf einem Felsvorsprung: Schloss Schönbühel, ein romantisches Schloss aus dem 12. Jahrhundert, das wie auf dem Fels gewachsen wirkt. Im Gegensatz zur Festung Aggstein weiter flussabwärts ist Schönbühel kein Ruine, sondern ein bewohntes Schloss in Privatbesitz, das nicht besichtigt werden kann. Vom Schiff aus ist es eines der fotogensten Motive des gesamten Abschnitts: weiße Fassade, Türme, direkt über dem grünen Wasser.

Ruine Aggstein – Die Räuberburg

Die Ruine Aggstein in der Wachau

Die Burgruine Aggstein liegt ca. 300 Höhenmeter über dem rechten Donauufer auf einem in Ost-West-Richtung verlaufenden Felssporn. Wer von Deck aufschaut, sieht die Silhouette der Ruine weit oben zwischen den Weinbergen, dramatisch und uneinnehmbar wirkend. Ursprünglich wurde die Burg Aggstein um 1100 von den Kuenringern errichtet. Der spätere Besitzer Jörg Scheck von Wald verfiel bald dem Raubrittertum und plünderte mit Vorliebe Frachtschiffe, die donauabwärts reisten. Wegen seiner Grausamkeiten nannte man ihn schließlich nur mehr „Schreckenwald„.

Hadmar III. von Kuenring soll mittels einer eisernen Kette, die über die Donau gespannt wurde, flussabwärts fahrende Schiffe gekapert haben. Wer das Schiff betrachtet, auf dem man gerade sitzt, und dann zur Ruine hochschaut, kann sich gut vorstellen, wie unwillkommen dieser Anblick für mittelalterliche Schiffer gewesen sein muss. Heute ist die Burgruine Aggstein mit jährlich ca. 55.000 Besuchern eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Niederösterreichs.

Online-Tickets & weiter Informationen auf der Website der Burgruine Link

Blick auf Nyhavn in Kopenhagen

Spitz & der Tausendeimerberg

Grüne Weinberge rund um Spitz

Spitz ist einer der schönsten Weinorte der Wachau, ein kleines Städtchen direkt am Ufer mit einer mächtigen Wehrkirche im Zentrum, umgeben von steil ansteigenden Weinbergterrassen. Wie ein kostbarer Kragen legt sich Spitz um die Riede Tausendeimerberg. Der Name kommt von einer Legende: In guten Jahren soll der Hang so viel Wein gebracht haben, dass er tausend Eimer füllte. In schlechten Jahren hingegen nur einen und der gehöre dem Pfarrer.

Spitz ist ein klassischer Landgang für alle, die die Wachau zu Fuß erkunden und Wein direkt beim Winzer kaufen möchten. Die Kirche St. Mauritius mit ihren Apostelstatuen am Außenportal ist eines der stärksten Motive des Ortes.

Die Tourismuswebsite der Stadt Spitz Link

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Weißenkirchen

Panorama von Weißenkirchen in der Wachau

Ein besonders markanter Bau im malerischen Winzerort Weißenkirchen im Herzen der Wachau ist die mächtige Wehrkirche im Ortszentrum. Die befestigte Kirche thront über den Dächern des Ortes und war im Mittelalter gleichzeitig Gotteshaus und Schutzwall gegen Überfälle. Der Ort selbst liegt direkt am Wasser, mit einer langen Promenade, Weingütern und einer der dichtesten Konzentrationen an historischen Bürgerhäusern in der gesamten Wachau.

Weißenkirchen ist weniger bekannt als Dürnstein, aber von manchen Wachau-Kennern für genau deshalb bevorzugt: echtes Dorfgefühl, guter Wein, wenig Betrieb.

Die offizielle Tourismuswebsite der Stadt Weißenkirchen Link

Dürnstein – Die Perle der Wachau

Die Stadt Dürnstein in der Wachau

Das stärkste Bild der Wachau kommt kurz vor Krems: ein kleines Städtchen direkt am Wasser, darüber eine Burgruine auf dem Fels, und über allem der blau-weiße Kirchturm des Augustiner-Chorherrenstifts, das Wahrzeichen der Wachau schlechthin. Der blau-weiße Turm der Stiftskirche von Dürnstein gilt als Wahrzeichen der Wachau.

Die Geschichte, die Dürnstein berühmt gemacht hat: 1192/93 wurde der englische König Richard I. Löwenherz im Auftrag des Babenbergers Leopold V. auf der Burg der Kuenringer gefangen gehalten. Richard Löwenherz wurde nach Zahlung eines Lösegeldes von 150.000 Mark Silber wieder in Freiheit gesetzt. Die Sage vom Minnesänger Blondel, der von Burg zu Burg zog und seinen König durch das Singen einer Liedstrophe in Dürnstein fand, gehört zu den bekanntesten mittelalterlichen Legenden Europas. Wahr oder nicht, die Ruine hoch über dem Fluss ist real, und vom Schiff aus ist der Anblick unvergesslich.

Die offizielle Tourismuswebsite der Stadt Dürnstein Link

Krems & Stein – Das Tor zur Wachau

Blick auf die Stadt von Krems an der Donau in der Wachau in Österreich

Am Ende der Wachau, wo das Tal sich wieder öffnet und die Donau breiter wird: Krems an der Donau, die bedeutendste Stadt des gesamten Abschnitts. Krems ist bekannt wegen seiner Altstadt mit dem Steiner Tor als Wahrzeichen. Viele historische Gebäude haben die Zeiten überdauert und Krems, zusammen mit der Wachau, zum UNESCO-Weltkulturerbe gemacht.

Krems und der angrenzende Stadtteil Stein bilden zusammen eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Österreichs. Wer hier anlegt, hat die Wachau von ihrer östlichen Seite aus betreten und kann die Altstadt mit ihren Gassen, Klöstern und Weinhändlern auf eigene Faust erkunden.

Die offizielle Tourismuswebsite der Stadt Krems Link


Praktische Orientierung: Wann sieht man was?

Die Durchfahrt durch die gesamte Wachau dauert je nach Fahrtrichtung und Zwischenstopps zwei bis vier Stunden. Die meisten Reedereien planen die schönsten Abschnitte am Vor- oder Nachmittag ein, wenn das Licht auf den Weinbergen am besten ist.

  • Flussabwärts (Melk → Krems) kommen die Spots in der beschriebenen Reihenfolge.
  • Flussaufwärts (Krems → Melk) kehrt sich die Abfolge um.

Der beste Platz ist das Sonnendeck, möglichst weit vorne. Stift Melk und Schloss Schönbühel sind von beiden Seiten sichtbar, Aggstein liegt auf der rechten Seite flussabwärts, Dürnstein auf der linken Seite.

Die Bordleitung kündigt die wichtigsten Passagen in der Regel per Durchsage an. Ein Fernglas lohnt sich für Aggstein, das weit oben liegt und vom Schiff aus kleiner wirkt als es ist.

Auf dieser Karte sind alle wichtigen Sehenswürdigkeiten entlang der Wache. Anlegestellen sind in gelb makiert.

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Die Orte zum Anlegen

Die Wachau hat keine Metropolen und keine großen Plätze. Ihre Orte sind Weinorte. Sie sind häufig klein, direkt am Wasser, jeder mit einem eigenen Charakter. Melk markiert den Eingang zur Wachau mit dem mächtigsten Barockkloster Österreichs. Wer tiefer in das Tal will, fährt weiter: nach Spitz zwischen den Weinterrassen, ins malerische Dürnstein mit seiner Löwenherz-Geschichte, oder bis Krems, wo die Wachau endet und die Stadt beginnt.

Melk

Blick auf das Stift Melk in Melk
© Stadt Melk | Franz Gleiß

Das Stift Melk allein rechtfertigt den Landgang. Das Stift Melk fasziniert Menschen aus aller Welt, es ist geistliches, geistiges und kulturelles Zentrum. Das monumentale Bauwerk, das nach Plänen des Baumeisters Jakob Prandtauer entstand, zählt zu den herausragenden Beispielen barocker Architektur. Benediktinermönche leben und wirken hier seit dem Jahr 1089 in ununterbrochener Tradition.

Der Rundgang führt durch den Kaisertrakt mit dem 196 Meter langen Kaisergang, in dem Porträts österreichischer Herrscher aus dem Haus Babenberg und Habsburg hängen, durch den Marmorsaal mit Paul Trogers Deckenfresko von 1731, und in die Stiftsbibliothek mit 130.000 Bänden, darunter 1.800 Handschriften und 750 Inkunabeln. Die Stiftskirche ist der Höhepunkt der barocken Klosteranlage: prunkvolle Innenausstattung mit Blattgold, Stuck und Marmor, Fresken von Johann Michael Rottmayr, Altarbilder von Paul Troger. Von der Nordbastei aus hat man einen weiten Blick über das Alpenvorland bis ins Waldviertel.

Hinweis: Die Stiftsbibliothek wird seit 2026 umfassend restauriert. Das Projekt läuft bis 2032. Die Bibliothek bleibt während der gesamten Restaurierung geöffnet, Besucher sind mitten im Restaurierungsgeschehen dabei. Der Ort selbst ist klein, die Stiftsanlage füllt problemlos zwei bis drei Stunden.

Die offizielle Tourismuswebsite der Stadt Melk Link

Dürnstein

Die Stadt Dürnstein in der Wachau

Neben der Ruine und dem Stift lädt auch die historische Altstadt von Dürnstein zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Die engen, kopfsteingepflasterten Gassen, die gut erhaltenen Häuser und die kleinen Geschäfte und Cafés machen den Charme dieses Ortes aus. Wer die Ruine besteigen möchte, rechnet vom Ortszentrum etwa 20 bis 25 Minuten bergauf ein, der Panoramablick auf die Donau und die Weinberge ist außergewöhnlich.

Dürnstein ist der touristische Fixpunkt der Wachau, klein, aber sehr gut besucht. Am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn die Tagesausflügler weg sind, ist es am schönsten.

Spitz

Die Weinbergterrassen in der Wachau

Spitz ist der ruhigste der großen Wachau-Orte und der richtige für alle, die lieber einen Winzer aufsuchen als ein Museum. Die Kirche St. Mauritius ist sehenswert, die Weinbergterrassen rundherum fotografisch stark. Wer Zeit hat, geht den Weg zum Hinterhaus, der zweiten Burgruine des Ortes, von der man auf Spitz, die Donau und die gegenüberliegenden Hänge schaut.

Krems

Blick auf die Stadt Krems in der Wachau

Krems ist mit Abstand die größte und lebendigste Stadt der Wachau. Das Steiner Tor gilt als Wahrzeichen der historischen Altstadt, rund um den Stadtplatz reihen sich mittelalterliche Bürgerhäuser. Krems hat zudem eine lebendige Kunstszene mit der Kunsthalle Krems und mehreren Galerien, was den Ort auch für Nicht-Historiker interessant macht. Wer Wein kaufen möchte: Krems ist Ausgangspunkt für mehrere der besten Weingüter der Region.


Schätze außerhalb der Route

Wer bei Melk oder Krems einen längeren Aufenthalt hat, findet in der Region zwei weitere lohnende Ziele:

Blick auf das Stift Göttweig in der Wachau

Stift Göttweig (ca. 10 km von Krems, Transfer nötig)

Hoch über dem Donautal thront das Benediktinerstift Göttweig, manchmal auch von Reiseführern als „österreichisches Montecassino“ bezeichnet. Von der Terrasse hat man einen der weitesten Blicke über die gesamte Wachau, auf beide Ufer und den Verlauf der Donau weit in beide Richtungen. Der Stiftskeller ist für seine Weine bekannt.

Das Schloss Artstetten in der Wachau

Schloss Artstetten (ca. 15 km von Melk, Transfer nötig)

Schloss Artstetten liegt hoch über der Donau am Tor zur Wachau, unweit der Stadt Melk. Von einem verträumten Park umsäumt, bietet es eine märchenhafte Kulisse für die Erlebbarkeit schicksalhafter Jahre Österreichs und Europas. Hier ist Erzherzog Franz Ferdinand begraben, der Thronfolger, dessen Ermordung in Sarajevo 1914 den Ersten Weltkrieg auslöste. Das Museum im Schloss erzählt seine Geschichte mit bemerkenswerter Offenheit.

Online-Tickets & weiter Informationen zum Stift Göttweig Link & zum Schloss Arstetten Link


Wein & Kulinarik

Die Wachau ist eines der berühmtesten Weinbaugebiete Österreichs, bekannt vor allem für Grünen Veltliner und Riesling von den Steilterrassen. Die drei Qualitätsstufen Steinfeder, Federspiel und Smaragd sind eine eigene Klassifizierung der Wachau, die nichts mit der allgemeinen österreichischen Weingesetzgebung zu tun hat: Smaragd ist die reifste und kräftigste Kategorie, benannt nach einer grünen Eidechse, die in den Weinbergen lebt.

Kulinarisch ist die Wachauer Marille das Symbol der Region. Die Wachauer Marille ist von der EU als geschützte Ursprungsbezeichnung ausgewiesen, genau wie Champagner. Marillenknödel, Marillenmarmelade und Marillenschnaps sind in jedem Ort erhältlich. Dazu gehört in der Wachau unbedingt ein Besuch im Heurigen, dem österreichischen Weinlokal direkt beim Winzer, wo man den aktuellen Jahrgang trinkt, während man auf die Weinberge schaut.

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FAQ – Häufige Fragen zu einem Trip in die Wachau

Muss ich aussteigen, um die Wachau zu erleben?

Nein. Die Durchfahrt allein ist das Erlebnis. Wer aber einen Landgang macht, sollte Dürnstein oder Melk wählen – beide sind kompakt und gut zu Fuß erkunden.

Frühling für die Marillenblüte (April), Herbst für die Weinlese (September/Oktober) mit goldenem Licht auf den Terrassen. Sommer ist am belebtesten, Winter am ruhigsten.

Die höchste Qualitätsstufe der Wachauer Weine, benannt nach einer grünen Eidechse. Volle, reife Weine aus besten Lagen, die gerne einige Jahre gelagert werden.

Je nach Stopps und Fahrtrichtung zwei bis vier Stunden für den Kernabschnitt Melk bis Krems.

Ja. Der Welterbesteig Wachau führt auf 180 Kilometern durch die gesamte Region, aufgeteilt in 14 Etappen. Für Kreuzfahrer eignen sich kurze Abschnitte rund um Dürnstein oder Spitz.

Poolbereich im Heck eines Kreuzfahrtschiffes

Letzte Aktualisierung am 20.05.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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