Prag ist ein lebendiges Geschichtsbuch. Von der majestätischen Burg, die über der Stadt thront, bis zu den verwinkelten Gassen der Altstadt. Prag zieht jeden Besucher sofort in seinen Bann. Die Stadt der hundert Türme verbindet gotische Mystik mit barocker Pracht und einer modernen, quirligen Atmosphäre. Für Flusskreuzfahrer ist Prag besonders komfortabel, da viele Anleger so zentral liegen, dass man das Herz der Stadt in wenigen Minuten erreicht.
Inhaltsverzeichnis
- Auf einen Blick
- Vom Schiff in die Stadt
- Pulverturm: Das gotische Tor zur Altstadt
- Altstädter Ring & Astronomische Uhr
- Josefov – Das Jüdische Viertel
- Klementinum: Barocker Bibliothekstraum
- Karlsbrücke: Das steinerne Herz
- Schon deine Städte-Tipps abonniert?
- John Lennon Mauer: Ein bunter Fotospot
- Veitsdom: Gotik in den Wolken
- Alter Königspalast: Wo Weltgeschichte geschrieben wurde
- Goldenes Gässchen: Alchemisten und Kafka
- Kloster Strahov: Wissen & Braukunst
- Wenzelsplatz: Der Boulevard der Geschichte
- Tanzendes Haus & Vyšehrad: Moderne & Ursprung
- Food und Drinks
- Shopping Ecke
- Fotospots
- Jetzt Landausflüge entdecken!
- Zurück zum Schiff
- Kurz und knackig
- FAQ – Häufige Fragen zu einem Städtetrip nach Prag
- Entdecke deine nächste Kreuzfahrt
Auf einen Blick
Prag lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden, da das historische Zentrum kompakt ist. Die Stadt verfügt zudem über ein exzellentes Netz aus Straßenbahnen und Metro. Wichtig: In Tschechien zahlt man mit Tschechischen Kronen (CZK). In den touristischen Gebieten wird oft Euro akzeptiert, aber der Wechselkurs ist meist schlecht. Kartenzahlung ist jedoch fast überall Standard.
Vom Schiff in die Stadt
Die Anlegestellen für Flusskreuzfahrtschiffe in Prag befinden sich meist am Moldauufer (Dvořákovo nábřeží), direkt an der Grenze zwischen der Altstadt und dem Jüdischen Viertel.
Das ist für dich ideal: Du verlässt das Schiff und stehst bereits nach etwa 5 bis 10 Minuten Fußweg auf dem Altstädter Ring oder an der Karlsbrücke. Sollte dein Schiff etwas weiter außerhalb liegen (z. B. in Smíchov oder Holešovice), bringen dich die gelben Metrolinien oder die charmanten Straßenbahnen in ca. 10–15 Minuten direkt ins Zentrum. Ein Taxi ist in Prag dank Apps wie Bolt oder Uber günstig und zuverlässig.
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Pulverturm: Das gotische Tor zur Altstadt

Dein Rundgang durch die Prager Geschichte beginnt am prachtvollen Pulverturm (Prašná brána), einer der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Er thront mit seiner aufwendig verzierten, gotischen Fassade über dem Zugang zur Altstadt. Gebaut wurde er bereits im 15. Jahrhundert als einer der wichtigsten Befestigungstürme der Stadt. Sein Name kommt nicht von ungefähr: Im 17. Jahrhundert diente das Bauwerk als Lager für Schießpulver, bevor Prag zu einem Magneten für Reisende aus aller Welt wurde.
Heute ist der Turm vor allem wegen seiner Aussichtsplattform beliebt. Wenn du die Stufen erklimmst, hast du in 44 Metern Höhe einen fantastischen Blick über die Dächer der Altstadt und kannst in einer kleinen Ausstellung im Inneren mehr über die bewegte Geschichte des Turms erfahren. Es ist der ideale Startpunkt, um ein Gefühl für die Dimensionen der „Goldenen Stadt“ zu bekommen.
Online-Tickets & weitere Informationen zur Besichtigung des Pulverturms Link
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Altstädter Ring & Astronomische Uhr

Vom Pulverturm läufst du durch die Celetná-Straße direkt zum Altstädter Ring (Staroměstské náměstí). Er ist einer der längsten und belebtesten Boulevards Mitteleuropas, gesäumt von prunkvollen Fassaden und der markanten Teynkirche. Der Platz ist das gesellschaftliche Zentrum der Stadt, wo Straßenkünstler, kleine Märkte und gemütliche Cafés eine unvergleichliche Atmosphäre schaffen. Hier spürst du den Puls Prags so deutlich wie nirgendwo sonst.
Das Highlight ist die Astronomische Uhr (Orloj) am Altstädter Rathaus aus dem Jahr 1410. Zu jeder vollen Stunde versammeln sich Menschenmassen, um das mechanische Figurenspiel der zwölf Apostel zu beobachten. Wenn du den besten Blick von oben auf den Platz genießen möchtest, solltest du unbedingt auf den Rathausturm steigen. Von dort aus liegt dir das rote Dächermeer der Altstadt zu Füßen, ein klassisches Fotomotiv.


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Josefov – Das Jüdische Viertel

Nördlich der Altstadt liegt Josefov, das jüdische Viertel Prags, dessen Spuren bis ins 10. Jahrhundert zurückreichen. Ab dem 13. Jahrhundert wurden die jüdischen Bewohner in dieses Ghetto gedrängt, das bis 1848 zur Ausgrenzung diente. Heute kannst du die Überreste dieses historisch wertvollen Viertels besichtigen, das heute zu den exklusivsten Wohngegenden der Stadt gehört, ohne seinen mahnenden Charakter verloren zu haben.
Insbesondere der Alte Jüdische Friedhof mit seinen tausenden übereinander geschichteten Grabsteinen und die Synagogen liefern spektakuläre Zeugnisse einer konfliktbehafteten Geschichte. Die Altneu-Synagoge ist dabei ein Sightseeing-Tipp, da sie eine der ältesten unzerstörten Synagogen in ganz Europa ist. Ein Besuch hier ist eine tief bewegende Reise in die Vergangenheit.
Weitere Informationen zum Jüdischen Viertel Josefov Link
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Klementinum: Barocker Bibliothekstraum

Nur einen Steinwurf vom jüdischen Viertel entfernt liegt das Klementinum, ein ehemaliges Jesuitenkloster und heute Sitz der Nationalbibliothek. Der Gebäudekomplex ist ein architektonisches Kunstwerk mit prunkvollen Fresken und üppigen Verzierungen. Das Herzstück ist der barocke Bibliothekssaal, der international als einer der schönsten Bibliothekssäle der Welt gilt und Bücherliebhaber aus aller Welt ins Staunen versetzt.
Zum Klementinum gehört auch der Astronomische Turm, von dem aus du auf über 68 Metern Höhe einen grandiosen Rundblick hast. Im Turm befindet sich zudem eine Ausstellung über alte Messinstrumente aus dem 18. Jahrhundert.
Tipp: Wir empfehlen eine der geführten Touren, die alle 30 Minuten stattfinden. Dabei besichtigst du auch die wunderschöne Spiegelkapelle und den Meridiansaal – oft geht das sogar ganz spontan ohne Voranmeldung.
Online-Tickets & weitere Informationen zur Besichtigung des Klementinum Link
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Karlsbrücke: Das steinerne Herz

Dein Weg führt dich nun unweigerlich zur Karlsbrücke (Karlův most), dem Wahrzeichen Prags. Diese im 14. Jahrhundert errichtete Brücke verbindet die Altstadt mit der Kleinseite und ist berühmt für die 30 Heiligenstatuen am Geländer. Besonders die Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk ist ein Magnet: Es heißt, wer die Bronzereliefs an ihrem Sockel berührt, hat Glück und wird irgendwann nach Prag zurückkehren.
Ein Spaziergang über die Brücke ist zu jeder Tageszeit ein Erlebnis. Während sie morgens im Nebel fast mystisch wirkt, wird sie tagsüber zur lebendigen Bühne für Musiker, Maler und Kunsthandwerker. Der Blick auf die Moldau und die darüber thronende Prager Burg ist das klassische Panorama, das bei keinem Landgang fehlen darf.
Weitere Informationen zur Karlsbrücke Link



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John Lennon Mauer: Ein bunter Fotospot

Kaum hast du die Karlsbrücke auf der Kleinseite verlassen, triffst du auf ein Highlight der etwas anderen Art: die John Lennon Mauer. Kurz nach dem Tod des Sängers im Jahr 1980 begannen Menschen, Porträts und Zitate aus seinen Liedern an die Wand zu sprühen, um ein Zeichen für Frieden und Freiheit zu setzen. Obwohl die damalige sozialistische Regierung die Graffitis immer wieder überstreichen ließ, tauchten sie stets aufs Neue auf.
Heute ist die bunte Mauer einer der beliebtesten Fotospots in Prag. Überall auf der Mauer findest du Zitate und bunte Bilder, die sich ständig verändern, da immer wieder neue Botschaften hinzugefügt werden. Es ist ein lebendiges Denkmal des Widerstands und ein toller farblicher Kontrast zur historischen Architektur der Umgebung.
Wichtige Informationen zur John Lennon Mauer Link



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Veitsdom: Gotik in den Wolken

Hoch über der Stadt, innerhalb der Prager Burg, erhebt sich der gewaltige Veitsdom (St.-Vitus-Kathedrale). Seit 1344 wird an diesem Meisterwerk gotischer Architektur gebaut, das heute die größte Kirche Tschechiens ist. Besonders beeindruckend sind die leuchtenden Glasfenster, darunter ein berühmtes Werk des Jugendstilkünstlers Alfons Mucha, sowie die prunkvolle Wenzelskapelle, hinter deren Tür mit sieben Schlössern die böhmischen Kronjuwelen ruhen.
Während der vordere Teil des Doms kostenlos zugänglich ist, benötigst du für den Rest ein Ticket. Wenn du schwindelfrei bist, solltest du unbedingt den 99 Meter hohen Hauptturm besteigen. Die über 280 Stufen sind zwar anstrengend, aber die Belohnung ist die wohl beste Aussicht über die gesamte Stadt – von hier oben verstehst du sofort, warum Prag die „Stadt der hundert Türme“ genannt wird.



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Alter Königspalast: Wo Weltgeschichte geschrieben wurde
Ebenfalls auf dem Burggelände befindet sich der Alte Königspalast, der bis zum 16. Jahrhundert Sitz der böhmischen Könige war. Das Highlight im Inneren ist der riesige Vladislav-Saal mit seinem beeindruckenden, spätgotischen Schlingrippengewölbe. Der Saal war so groß, dass hier früher sogar Ritterturniere zu Pferd stattfanden.
Der Palast ist zudem Schauplatz eines der folgenreichsten Ereignisse der europäischen Geschichte: dem Prager Fenstersturz. Hier wurden 1618 katholische Statthalter von Protestanten aus dem Fenster geworfen, was den Dreißigjährigen Krieg auslöste. Vom Aussichtsbalkon des Palastes hast du zudem einen wunderschönen Blick auf die Burggärten und die Stadt unter dir.
Online-Tickets & weitere Informationen zum Alten Königspalast Link
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Goldenes Gässchen: Alchemisten und Kafka

Direkt hinter dem Königspalast versteckt sich das Goldene Gässchen (Zlatá ulička). Die winzigen, bunten Häuser wurden im 16. Jahrhundert ursprünglich für die Burgwachen gebaut. Später hieß es im Volksmund, hier hätten Alchemisten unter Kaiser Rudolf II. versucht, Gold herzustellen und den Stein der Weisen zu finden. Auch der berühmte Schriftsteller Franz Kafka lebte für kurze Zeit in Haus Nummer 22 und schrieb dort in der Stille der Burg an seinen Werken.
Heute beherbergen die kleinen Häuschen winzige Museen und Handwerksläden. Es ist einer der charmantesten Orte der Stadt, der dich wie in einer Zeitkapsel in das Leben vergangener Jahrhunderte zurückversetzt. Da das Gässchen sehr schmal ist, lohnt es sich, diesen Stopp entweder sehr früh oder am späten Nachmittag einzuplanen.
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Kloster Strahov: Wissen & Braukunst

Ein Stück oberhalb der Burg liegt das über 900 Jahre alte Kloster Strahov. Der Komplex beherbergt eine der bedeutendsten historischen Bibliotheken der Welt mit prunkvollen Sälen voller wertvoller Handschriften. Doch das Kloster ist nicht nur ein Ort der Gelehrsamkeit: Besonders beliebt ist die Klosterbrauerei, die bereits seit dem 13. Jahrhundert aktiv ist und hervorragende regionale Biere braut.
Im dazugehörigen Biergarten kannst du bei einem kühlen „St. Norbert“-Bier entspannen und den Blick über Prag schweifen lassen. Viele Kenner behaupten, dass das Bier hier das beste der ganzen Stadt ist. Es ist der ideale Ort, um die Wanderung auf dem Burgberg in Ruhe ausklingen zu lassen, bevor es wieder hinunter in die Stadt geht.
Weitere Informationen zum Kloster Strahov Link
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Wenzelsplatz: Der Boulevard der Geschichte

Wieder zurück im Zentrum triffst du auf den Wenzelsplatz (Václavské náměstí). Er ist einer der größten Plätze Europas und wirkt mit seinen 750 Metern Länge eher wie ein prachtvoller Boulevard. Hier haben sich viele der wichtigsten Ereignisse der tschechischen Moderne abgespielt. Heute ist der Platz ein beliebter Hotspot mit unzähligen Restaurants, Bars und Geschäften, der bis spät in die Nacht belebt ist.
Wir empfehlen besonders einen Bummel durch den Koruna Palast, eine prachtvolle Einkaufspassage mit einer eindrucksvollen Glaskuppel aus den 1920er Jahren. Hier kannst du dich unter das Volk mischen, in einem der Straßencafés sitzen oder die Mischung aus historischer Architektur und modernem Shopping-Flair genießen. Der Platz bildet das pulsierende Gegenstück zur verwinkelten Altstadt.
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Tanzendes Haus & Vyšehrad: Moderne & Ursprung

Wenn du nach der ganzen Historie noch Zeit und Energie übrig hast, lohnt es sich, einen ausgiebigen Spaziergang direkt am Moldauufer zu machen. Während du den Fluss entlangschlenderst und die Schwäne beobachtest, erreichst du nach einer Weile das berühmte Tanzende Haus. Das Gebäude sieht aus wie eine Frau im Kleid, die sich an einen Mann mit Hut schmiegt – ein abstrakter Bau, der nach der Samtenen Revolution zu einem Wahrzeichen des modernen Prags wurde.
Im Erdgeschoss des Hauses findest du oft spannende Kunstausstellungen junger Talente. Das eigentliche Highlight für Kreuzfahrer ist jedoch die Bar auf dem Dach: Von hier aus hast du einen tollen Blick auf den Fluss, der direkt am Gebäude vorbeifließt, und kannst bei einem Drink beobachten, wie die Schiffe die Moldau passieren. Der Eintritt in das Gebäude ist grundsätzlich frei, lediglich für die Galerie oder den Bar-Zugang (oft an einen Mindestverzehr gekoppelt) fallen Kosten an.
Weitere Informationen zum Tanzenden Haus in Prag Link
Etwas weiter flussaufwärts liegt der Vyšehrad, einer der ältesten Fürstenresidenzen Böhmens. Auf diesem geschichtsträchtigen Areal überblickst du von einem massiven Felsen aus die gesamte Stadt und die Prager Burg in der Ferne. Es ist der perfekte Ort, um der Hektik des Zentrums zu entfliehen, da es hier deutlich ruhiger und idyllischer zugeht.
Ein Besuch der Sankt Peter und Paul Kirche mit ihren imposanten Türmen oder der Sankt Martin-Rotunde lohnt sich hier besonders. Die Rotunde ist das älteste erhaltene Denkmal Prags und stammt bereits aus dem 11. Jahrhundert. Der angrenzende Friedhof, auf dem viele berühmte Persönlichkeiten wie der Komponist Antonín Dvořák begraben liegen, ist zudem ein Ort voller Ruhe und beeindruckender Grabkunst, der deinen Landgang würdig abrundet.
Wichtige Informationen zum Vyšehrad in Prag Link
Food und Drinks
Wenn Essen heute dein Highlight sein soll, führt kein Weg an der herzhaften böhmischen Küche in den historischen Brauhäusern der Altstadt vorbei. In urigen Lokalen findest du Klassiker wie Svíčková (Lendenbraten in Rahmsauce mit Knödeln) oder ein deftiges Gulasch. Es ist der perfekte Ort, um unter geschichtsträchtigen Gewölben die bodenständige Küche zu genießen und dazu ein frisch gezapftes tschechisches Lagerbier wie Pilsner Urquell oder Budweiser zu probieren, das hier zu fairen Preisen serviert wird.
Wenn du es lieber unkompliziert im typischen Prag-Style magst: Zelebriere die Straßenküche! Prag ist bekannt für seinen Trdelník (Baumstriezel). Such dir einen Stand an einer Straßenecke, gönn dir die warme, in Zucker und Zimt gewälzte Hefeteig-Sünde – wahlweise mit Eis oder Schokolade gefüllt – und beobachte das bunte Treiben auf der Karlsbrücke oder dem Altstädter Ring. Ein Abstecher in eine der traditionellen Konditoreien (Cukrárna) für ein Stück böhmische Torte ist für Naschkatzen ebenfalls ein Muss.
Wenn du lieber weniger touristisch und dafür trendiger essen möchtest, solltest du das Viertel Holešovice oder die Gegend rund um den Friedensplatz (Náměstí Míru) ansteuern. Zwischen industriellem Vibe und grünen Alleen findest du innovative Bistro-Konzepte, hippe Kaffeeröstereien und moderne Weinbars, in denen du deutlich entspannter und moderner speist als direkt im Trubel der Altstadt. Hier spürst du den kreativen, jungen Geist Prags und kannst in entspannter Atmosphäre handgemachte tschechische Spezialitäten mit einem modernen Twist probieren.
Shopping Ecke
Die Pariser Straße (Pařížská) ist die klassische Luxus-Shopping-Achse Prags. In dieser prachtvollen Allee, die vom Altstädter Ring zum jüdischen Viertel führt, findest du alles von eleganten Modehäusern bis hin zu internationalen High-End-Marken. Wer es lieber modern und wettergeschützt mag, findet im Palladium direkt am Platz der Republik eine riesige Auswahl bekannter Labels unter dem Dach eines architektonisch beeindruckenden, ehemaligen Kasernengebäudes.
Wenn du jedoch eher Lust auf individuelle Boutiquen, böhmisches Kunsthandwerk und charmante Concept Stores hast, solltest du unbedingt tief in die Gassen der Kleinseite (Malá Strana) eintauchen. Hier findest du handgefertigte Marionetten, hochwertiges Design und kleine Läden, die sich nach einem echten Unikat anfühlen. Ein Muss für Liebhaber von Glaskunst ist zudem ein Besuch in den Fachgeschäften für Böhmisches Kristall – hier wird der Einkauf von filigranem Glas zu einer glanzvollen Entdeckungsreise durch tschechische Tradition.
Fotospots
Für das perfekte Erinnerungsfoto bietet Prag Motive, die den Kontrast zwischen gotischer Mystik und barocker Pracht einfangen. Der Klassiker ist der Blick von der Karlsbrücke zum Sonnenaufgang – die Statuen im Nebel mit der Burg im Hintergrund sind das Herzstück jeder Fotosammlung. Für das ultimative Panorama solltest du den Aufstieg auf den Turm des Veitsdoms wählen, um die „Stadt der hundert Türme“ und das rote Dächermeer perfekt von oben einzufangen.
Einen farbenfrohen Kontrast bietet die John Lennon Mauer auf der Kleinseite. Zwischen bunten Graffitis und Friedensbotschaften findest du die ideale Kulisse für moderne, urbane Aufnahmen. Wer den architektonisch ausgefallenen Look sucht, findet am Tanzenden Haus direkt am Moldauufer das perfekte Motiv für Instagram. Besonders zur „Blauen Stunde“, wenn die Lichter der Burg und der Brücken angehen und sich in der Moldau spiegeln, entstehen hier magische Aufnahmen.
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Zurück zum Schiff
Der wichtigste Kreuzfahrt-Trick in Prag lautet: Unterschätze die Moldau-Promenade nicht! Da die meisten Schiffe am Dvořákovo nábřeží (direkt am Rande der Altstadt) liegen, fühlst du dich logistisch zwar wie im Paradies, aber die Uferwege sind so belebt und voller Fotomotive, dass man die Zeit leicht vergisst. Wenn du dich in den verwinkelten Gassen der Altstadt oder im Jüdischen Viertel befindest, bist du in nur 5 bis 10 Minuten zu Fuß zurück an Bord.
Solltest du dich jedoch am Vyšehrad oder beim Tanzenden Haus befinden, ist der Weg deutlich weiter. Plane hier etwa 30 Minuten Fußweg entlang des Wassers ein oder nutze die charmanten Straßenbahnen, die am Ufer entlanggleiten. Egal wie du unterwegs bist: Behalte die Uhrzeit im Blick, besonders wenn du in einer der gemütlichen Brauereien hängengeblieben bist. Mach dir am Morgen unbedingt einen Screenshot vom Standort deines Schiffes, da die Anleger am Moldauufer oft sehr ähnlich aussehen und so auch ein Taxi im Notfall genau weiß, wo dein „schwimmendes Hotel“ parkt.
Kurz und knackig
- Turm-Aussicht: Den Blick vom Veitsdom oder dem Rathausturm genießen.
- Apostel-Check: Das Figurendrehen der Astronomischen Uhr zur vollen Stunde sehen.
- Bier-Moment: Ein frisch gezapftes „St. Norbert“ in der Klosterbrauerei Strahov probieren.
- Foto-Stopp: Ein Selfie an der bunten John Lennon Mauer machen.
- Süße Sünde: Einen warmen Trdelník mit Zucker und Zimt auf die Hand genießen.
FAQ – Häufige Fragen zu einem Städtetrip nach Prag
Die Anleger am Dvořákovo nábřeží sind unschlagbar! Du steigst aus und stehst quasi direkt im Jüdischen Viertel und der Altstadt. Zentraler kann man in Prag nicht wohnen.

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