Wer das erste Mal auf einer Kreuzfahrt ist, merkt schnell: An Bord wird eine eigene Sprache gesprochen! Während du noch überlegst, wo vorne und hinten ist, werfen andere mit Begriffen wie „Seegang“, „Ausschiffen“ und „Tenderboot“ um sich. Und wer denkt, dass es an Bord einfach „links und rechts“ gibt, wird spätestens bei Backbord und Steuerbord verwirrt die Orientierung verlieren. Damit du beim nächsten Borddurchsage nicht ratlos dastehst, kommt hier der ultimative Sprachführer für Kreuzfahrt-Neulinge – mit humorvollen Erklärungen, die garantiert hängen bleiben!
Inhaltsverzeichnis
Backbord & Steuerbord – Links oder rechts?
Beispiel: „Das Rettungsboot befindet sich auf Backbordseite.“
Du nickst wissend – und gehst nach rechts. Falsch!
Auf einem Schiff heißt es nicht „links“ oder „rechts“, sondern Backbord (links) und Steuerbord (rechts). Besonders peinlich kann es werden, wenn du in der Sicherheitsübung oder beim Aussteigen verwirrt zur falschen Seite rennst. Damit dir das nicht passiert, hier ein einfacher Merksatz: „Backbord“ hat 4 Buchstaben – genau wie „Links“! Und für Steuerbord? Ganz einfach: Steuerbord enthält ein „R“ – genau wie „Rechts“! Alles klar? Dann kann nichts mehr schiefgehen!
Bug & Heck – Wo ist vorne, wo ist hinten?
Beispiel: „Ihre Kabine befindet sich im hinteren Teil des Schiffes, also am Heck.“
Klingt logisch – aber ist das vorne oder hinten?
Der Bug ist die Spitze des Schiffes, also dort, wo es sich durch die Wellen schneidet. Das Heck ist das hintere Ende, wo oft das Restaurant oder die Poolbereiche liegen. Wer eine Kabine im Bug hat, sollte wissen: Hier kann es bei starkem Seegang ordentlich schaukeln! Kabinen im Heck sind oft ruhiger, aber können Vibrationen von den Motoren haben. Jetzt weißt du wenigstens, wo du beim Boarding hinlaufen musst!

Tendern – Wenn das Schiff nicht direkt anlegen kann
Beispiel: „Heute wird getendert, bitte sammeln Sie sich in der Lounge für den Bootstransfer.“
Und du denkst: „Was zur Hölle ist Tendern?“
Tendern bedeutet, dass das Kreuzfahrtschiff nicht direkt im Hafen anlegen kann – meist, weil der Hafen zu klein oder das Wasser zu flach ist. Stattdessen bleibt das Schiff auf dem Wasser, und kleine Boote („Tenderboote“) bringen die Passagiere an Land. Das kann ein Abenteuer sein, vor allem bei starkem Wellengang. Tipp für Seekranke: Setzt euch im Tenderboot nach hinten – dort schaukelt es weniger!
Ausschiffen – Nein, das bedeutet nicht „auswandern“!
Beispiel: „Am letzten Tag erfolgt die Ausschiffung in Gruppen.“
Du denkst: „Oh nein, was hab ich getan? Muss ich jetzt von Bord?“
Ganz ruhig – „Ausschiffen“ ist einfach nur der offizielle Begriff für das Verlassen des Schiffes. Das passiert entweder bei einem Landausflug oder am Ende der Kreuzfahrt. Es gibt auch das „Selbst-Ausschiffen“, wenn du dein Gepäck selbst von Bord bringst und nicht auf die Crew wartest. Übrigens: Wer „ausgeschifft“ wird, ist nicht rausgeworfen worden – auch wenn sich das manchmal so anfühlt, wenn man das Schiff nach einer traumhaften Woche verlassen muss!
Kreuzsee – Wenn das Schiff plötzlich anfängt zu tanzen
Beispiel: „Heute haben wir etwas Kreuzsee, bitte seien Sie beim Gehen vorsichtig.“
Und du denkst: „Habe ich was falsch gemacht? Was ist eine Kreuzsee?“
Kreuzsee entsteht, wenn Wellen aus verschiedenen Richtungen aufeinandertreffen, statt gleichmäßig aus einer Richtung zu kommen. Das führt dazu, dass das Schiff unkontrolliert schwankt – mal links, mal rechts, mal auf und ab. Besonders auf dem offenen Ozean oder im Nordatlantik kann das spürbar sein. Tipp für Seekranke: Kabinen in der Mitte des Schiffes und auf niedrigen Decks sind ruhiger!
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Galadinner – Keine Jogginghose erlaubt!
Beispiel: „Heute ist Gala-Abend, bitte in angemessener Kleidung erscheinen.“
Und du fragst dich: „Reicht mein Hawaii-Hemd?“
Viele Kreuzfahrten haben ein Galadinner, bei dem es edler zugeht als sonst. Je nach Reederei bedeutet das: Anzug oder Abendkleid (z. B. bei MSC & Cunard) oder einfach nur schicke Freizeitkleidung (z. B. AIDA & TUI Mein Schiff). Wer sich nicht schick machen will, kann einfach ins Buffet-Restaurant gehen. Kleiner Tipp: Mit einem schicken Outfit bekommst du auf manchen Schiffen sogar ein Gratis-Foto vom Bordfotografen!
💡 Mehr zum Thema Dresscode an Bord erfährst du in unserem ausführlichen Beitrag.
Seetag – Ein Tag voller Entspannung (oder Action!)
Beispiel: „Morgen haben wir einen Seetag, genießen Sie die Angebote an Bord.“
Und du denkst: „Super – aber was mach ich dann den ganzen Tag?“
Ein Seetag bedeutet, dass das Schiff einen ganzen Tag lang auf See bleibt, ohne einen Hafen anzufahren. Klingt langweilig? Keineswegs! Viele nutzen Seetage für Spa-Behandlungen, Pool-Entspannung, Shows oder Sportangebote. Andere genießen einfach den Blick aufs offene Meer – oder probieren, ob sie wirklich „Titanic-mäßig“ am Bug stehen können. Tipp: Wer sich eine Liege am Pool sichern will, sollte früh da sein – oder die Ruhe auf den Außendecks genießen!
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